RW Capital Invest GmbH Betastr. 10E 85774 Unterföhring Kostenlos anrufen: 0800 - 242 5000 Fax: 089 - 33039 320 dima24.de® ist eine Marke der RW Capital Invest GmbH

In Zertifizierung:
ISO9001

  • 5% Sparen – alle Fonds ohne Agio
  • 202.000 Anleger in 12 Jahren
  • 2,3 Mrd. € betreutes Anlagevermögen

Eigentümerwechsel: Management kauft dima24.de

Die dima24.de hat ab sofort zwei neue Eigentümer: Renate Wallauer und Dr. Frank Schuhmann kaufen den Münchner Beteiligungs-Spezialisten im Zuge eines Management-Buy-outs von Malte Hartwieg, der Gründer von dima24.de. Er zieht sich mit dem Verkauf vollkommen aus dem Unternehmen zurück, die operative Geschäftsführung hatte er bereits 2012 an Renate Wallauer übergeben.

Die neue Gesellschafterstruktur stellt sicher, dass dima24.de sich allein auf die Fonds-Vermittlung konzentriert. Als unabhängiger Analyst aussichtsreicher Kapitalanlagen will das Unternehmen die Anleger bei ihren Entscheidungen so künftig noch besser unterstützen.

Unter Federführung der beiden neuen Inhaber erfolgen aktuell eine umfassende Neuorganisation und die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie hin zu noch mehr Transparenz und Kundenorientierung. Der Name dima24.de wird weiter geführt, auch die Betreuung der Anleger durch dima24.de ist kontinuierlich gewährleistet.

Ihr Team von dima24.de

Geldregen für Anleger der Private Equity Fonds von Rising STAR

STAR Private Equity I bis V zahlen aus

Gute Nachrichten für die Anleger der Fonds STAR Private Equity IV und V: Die beiden Beteiligungsgesellschaften haben die Ausschüttungsphase erreicht und nehmen jetzt im zweiten Quartal 2014 die ersten Ausschüttungen an ihre Gesellschafter vor.

Auch die Vorgängerfonds STAR Private Equity I bis III werden 2014 weiter ausschütten. Ausschüttungen in den Fonds STAR Private Equity VI und Asia Capital Private Equity Winner werden dagegen erst in den kommenden Jahren erwartet, da diese zwar die Investitionsphase bereits abgeschlossen haben, aber die Verkaufsphase in den Zielfonds noch nicht begonnen hat.

Generell erzielen Private Equity Fonds die Ausschüttungen für ihre Anleger erst nach Abschluss der Investitionsphase, meist aus Unternehmensverkäufen und der erfolgten Wertgenerierung innerhalb der Zielunternehmen. Ein Private Equity Fonds hat also im Gegensatz zu anderen Alternativen Investmentfonds, wie beispielsweise Schiffs- oder Immobilienfonds, keine Miet- oder Charterverträge als regelmäßige Einkommensgrundlage. Um mit Private Equity Renditen zu erzielen, werden stattdessen die erworbenen Firmen-Anteile gewinnbringend verkauft oder das jeweilige Zielunternehmen wird an der Börse platziert. Daher braucht es etwas Zeit bis ein Private Equity Fonds Erträge für seine Anleger erwirtschaftet.

Die genaue Entwicklung ihres jeweiligen Investments können die Anleger in den laufenden Reportings zu den Private Equity Fonds von Rising STAR nachverfolgen. Einen Auszug zu den einzelnen Programmen finden Sie hier.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Möbliertes Wohnen als lukrative Geldanlage

In Zeiten niedriger Zinsen legen die Deutschen ihr Geld gern in Immobilien an. Zunehmend attraktiv werden dazu Spezialimmobilien wie Studentenapartments und sogenannte Boarding Houses für Geschäftsreisende oder Projektmitarbeiter. Der Markt reagiert damit auf steigende Studentenzahlen und eine Arbeitswelt, in der immer mehr Menschen beruflich viel unterwegs sind und darum eine Bleibe auf Zeit benötigen.

Hamburg etwa ist mit 41.000 Studierenden einer der größten Hochschulstandorte Deutschlands. In Berlin und Umgebung gibt es sogar 115.000 Studenten. Und die wollen nicht nur lernen und feiern – sondern auch irgendwo wohnen. Viele sind bereit, dafür entsprechend zu zahlen: 17 Prozent der Studierenden in Deutschland verfügen dazu über ein Monatsbudget von mehr als 1.000 Euro. Studentenapartments zur Geldanlage, wie etwa in Berlin-Dahlem, werden je nach Größe ab 300 Euro vermietet. Sie sind voll möbliert und funktional ausgestattet mit Haushaltsgeräten und Internet. Daneben gibt es Extras wie ein Fitnessstudio oder einen Kickerraum zum gemeinsamen Zeitvertreib. Anleger profitieren hier von den stabilen Einkünften: Je nach Lage, Infrastruktur und Wohnqualität erzielen die Apartments attraktive Renditen zwischen 5,5 und 6,5 Prozent.

Noch höhere Erträge von bis zu 10 Prozent bieten Boarding Houses. Das sind Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen, die als Zweitwohnsitz für wenige Tage oder auch mehrere Monate vermietet werden. Als Alternative zum Hotel sind sie persönlicher, doch auch hier stehen Komfort und Service im Vordergrund: Die exklusiv möblierten App.Artments in München Bogenhausen zum Beispiel sind serienmäßig mit einem Entertainment-Center von Bang&Olufsen ausgestattet, inklusive integrierter Lautsprecher auch im Bad. Neben Wäsche- und Housekeeping-Service steht den Mietern auch ein professioneller Concierge zur Verfügung.

Solche Studenten- oder Managerapartments können Anleger entweder direkt erwerben oder sich über einen Immobilienfonds beteiligen. Beides hat seinen Reiz: Der Direktkauf ermöglicht dem Eigentümer, sein Apartment zu vermieten oder auch selbst zu nutzen. Eine Fonds-Beteiligung hat meist eine kürzere Laufzeit, zum Beispiel drei bis fünf Jahre, und den Vorteil, dass Anleger kein Vermiet-Risiko tragen. Generell sollten sie auf die Lage der Objekte achten: Zentral für den Anlageerfolg ist ein Standort, wo die Studierendenzahlen oder das Besucheraufkommen von Geschäftsleuten möglichst hoch sind – und auch in Zukunft bleiben.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Erschienen in DIE WELT am 05. und 06.04.2014

Der DAX fällt unter 9.000 Punkte. Soll ich jetzt in alternative Investments anlegen?

Der DAX ist nun erstmals seit Oktober 2013 unter die 9.000er-Marke gefallen. In den vergangenen Wochen trübten die aktuellen Inflationsdaten der Eurozone und die Sorge um die Ukraine die Stimmung an den Börsen. Derzeit belastet die Krim-Krise den Aktienmarkt schwer. Viele Anleger sind – zu Recht – verunsichert und ratlos, wie es weitergeht. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, dürften etliche Investoren ihre Gewinne der letzten Monate in Sicherheit bringen. Fallende Kurse sind dann vorprogrammiert.

Und selbst wenn die Aussichten für eine Fortsetzung der DAX-Rallye 2014 nicht schlecht stehen: Aktien sind kein Selbstläufer, auch nicht bei namhaften deutschen Traditionsunternehmen. Der Grund: Aktienkurse spiegeln nicht den aktuellen Zustand der Wirtschaft, sondern nehmen ihre künftige Entwicklung vorweg. Und die kann niemand zweifelsfrei vorhersagen. Hinzu kommt: Der Grund für die steigenden Kurse für deutsche Aktien sind weniger ihre guten Fundamentaldaten und die Überzeugung der Anleger, als vielmehr der Mangel an Alternativen. Sobald sie anderswo attraktive Angebote entdecken, etwa wenn die Zinsen wieder steigen, werden sich viele Anleger von den Börsen zurückziehen. Wir glauben, derzeit überwiegen die Risiken die möglichen Chancen und genau dann einzusteigen, wenn der Index bei Höchstkursen liegt, birgt hohes Enttäuschungspotenzial für Privatanleger.

Risikobewusste Investoren sollten daher ihr Vermögen sichern, indem sie intelligent diversifizieren. So zum Beispiel mit Sachwert-Investments wie etwa Gold, Diamanten oder Immobilien. Ein gängiges Vehikel dafür sind alternative Investment-Fonds: Sie bündeln das Kapital vieler Anleger und beteiligen sich damit an interessanten Projekten. Solche Publikumsfonds investieren in reale Objekte, wie etwa Büroimmobilien, Wohnungen oder Goldminen, und zahlen die damit erwirtschafteten Erträge regelmäßig an die Gesellschafter aus. Der Fonds endet mit dem Verkauf des Fondsobjektes, der Erlös geht direkt an die Anleger. Eine klare Sache also – sinnvoll für Anleger, die breit streuen und ihrem Geld das Auf und Ab der Börse ersparen möchten.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Sicherheits-Check bei Europas Banken: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum Banken-Stresstest der EZB.

Mehr als fünf Jahre nach der Lehmann-Pleite sind viele europäische Banken noch immer nicht stabil aufgestellt. Derzeit prüft die Europäische Zentralbank (EZB) darum die 128 größten Banken aus den 18 Euro-Ländern auf Herz und Nieren, darunter auch 24 Banken aus Deutschland – so viele wie aus keinem anderen Land. Sie müssen im Stresstest ein Eigenkapitalpolster von acht Prozent ihrer Bilanzrisiken vorweisen. Die Zentralbank hat damit die Chance, eine Sanierung der Banken Europas zu erzwingen. Ziel des monatelangen Tests, dessen Ergebnisse im Oktober 2014 veröffentlicht werden sollen, ist, etwaige Kapitallöcher der Banken aufzuzeigen und ggf. aufzufüllen. Nach dem Bilanz-TÜV sollen Sparer und Steuerzahler wissen: Wie sicher ist meine Bank, wem kann ich mein Geld anvertrauen?

Offenbar eine sehr gute Frage, denn der Stresstest macht nicht nur den Banken in Italien und Griechenland Kopfzerbrechen: In Deutschland gehören die Landesbanken zu den Wackelkandidaten. Die NordLG etwa hat vergleichsweise wenig Eigenkapital, dafür aber viele Kredite im schwierigen Segment Schiffsfinanzierung. Dasselbe trifft für die HSH Nordbank und die Commerzbank zu. Damit sind gleich drei große Banken in Deutschland betroffen und müssten fürchten, dass sie durchfallen.

Allerdings, wer die Macht hat, hat auch Möglichkeiten. Die Bankenaufsicht hat großen Spielraum beim Umsetzen des Tests: So werden nur etwa 50 Prozent aller Portfolien der Banken durchleuchtet – schon die Auswahl beeinflusst das Testergebnis.

Sind wir jetzt wirklich noch gespannt auf das Testergebnis?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis stark zugelegt. Steigt der Goldpreis dieses Jahr noch weiter?

In der Spitze kletterte der Goldpreis am vergangenen Montag auf über 1.350 US-Dollar. Dies ist der höchste Stand seit Ende Oktober 2013. Seit Beginn des Jahres legte der Goldpreis damit insgesamt etwa 12 Prozent zu. Und es sieht weiterhin gut aus.

So hat der Goldpreis den am Markt stark beachteten durchschnittlichen Kurs der letzten 200 Tage überschritten und damit Anschlusskäufe vieler Anleger ausgelöst. Zweiter Preistreiber ist die hohe Goldnachfrage aus China. Auch hier geht es 2014 – allein auf Grund des wachsenden Wohlstands – weiter bergauf: Nach Ansicht mancher Analysten habe der Markt das ganze Ausmaß der chinesischen Goldkäufe noch gar nicht richtig verstanden.

Weitere Argumente für das edle Metall sind natürlich seine werterhaltende Funktion und sein Renommee als Krisenwährung. Die – nach wie vor – schwierige politische Situation in Europa und das aktuelle wirtschaftliche Umfeld sprechen für einen anhaltenden Aufwärtstrend beim Goldpreis. Auftrieb erhielt er zuletzt von den schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA und der Verunsicherung wegen der Lage in der Ukraine.

Solange diese politischen und wirtschaftlichen Probleme nicht gelöst werden können, ist Gold grundsätzlich ein Investment wert. Allein aufgrund der aktuellen Notenbankpolitik rechnen wir für 2014 mit einem Goldpreis von „nur“ 1.500 US-Dollar zum Jahresende. Gegen einen Edelmetallanteil von etwa 5 bis 10 Prozent am Gesamtvermögen ist sicherlich nichts einzuwenden. Wer sein Geld lieber arbeiten sehen will, investiert in Alternative Investmentvermögen – sei es als Minenbeteiligung oder als Investment in Gold-Veredelung und -Handel.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die Favoriten der Anleger im Februar 2014

Im Februar 2014 setzten sich die Umweltfonds an die Tabellenspitze und sind nun das beliebteste Fondssegment auf unserer Homepage. Dann folgen Rohstofffonds auf Platz 2 und Immobilienfonds auf Platz 3. Erstmal seit zwei Monaten wieder im Ranking sind die Flugzeugfonds mit 5,85 Prozent. Ein Grund dafür ist sicherlich auch der Erfolg des Fonds HEH Dublin bei unseren Anlegern, er ist derzeit auf Platz 7 der beliebtesten Fonds auf unserer Website.

Ein Blick auf die beliebtesten Einzelfonds verrät: Unsere Anleger interessieren sich kaum für klassische Beteiligungs-Angebote, wie etwa Büro-Immobilienfonds.

Das Angebot von Beloxx rückte um eine Position vor und steht nun an der Spitze der meist geklickten Einzelfonds. Auf Platz 2 behauptet sich diesen Monat der ALLIANZ INDEXSELECT und der Umweltfonds KWK Invest von Pareli konnte vier Plätze gut machen und liegt damit auf Rang 3.

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Die Krim-Krise und ihre Folgen: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum drohenden russischen Militäreinsatz gegen die Ukraine.

So schnell kann es gehen:

Vorletzte Woche feierten wir noch den Abschluss der olympischen Spiele im russischen Sotschi und heute droht womöglich ein Krieg in Europa. Viele Ökonomen warnen nun angesichts eines drohenden russischen Militäreinsatzes gegen die Ukraine vor unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen, auch für Deutschland. Das größte direkte Risiko besteht bei den Gaslieferungen: Längere Lieferausfälle gefährden die Energie-Versorgungssicherheit. Wenn die Ukraine die Durchleitung verweigert, kann nur die Hälfte der Lieferungen über andere Pipelines umgeleitet werden. Doch schlimmer noch: Wenn die Akteure an den Märkten jetzt keinen kühlen Kopf bewahren, kann die wachsende Verunsicherung im Extremfall die konjunkturelle Erholung im Euro-Raum schwer beeinträchtigen und das zarte Pflänzchen “Aufschwung” im Keim ersticken.

Russland selbst spürt dies bereits auf das Schärfste: Die russischen Börsen reagierten mit Panik auf den Einmarsch des russischen Militärs auf der Krim. Aus Sorge vor einem Krieg flüchteten Investoren massiv aus russischen Aktien: Der Moskauer Index Micex fiel um über 8,5 Prozent auf ein Acht-Monats-Tief. Der RTS, in dem in Dollar notierte Aktienwerte zusammengefasst sind, brach ebenfalls um bis zu zehn Prozent ein. Das ist der größte Tagesverlust seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers in der Finanzkrise 2008. Dabei ist die russische Intervention bisher nur eine reine Machtdemonstration; noch ist praktisch nichts passiert. Reagiert der Markt schon darauf mit Börsencrash und Währungsstürzen, dürfte eine Eskalation in der Ukraine – auch international – weitere schwere wirtschaftliche Verwerfungen nach sich ziehen. Und das geschieht womöglich weit schneller als gedacht.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Die dima24.de vermittelt auch Genussrechte: Was sagen Sie zum Fall Prokon?

Auch wenn dima24.de selbst keine Anteile vermittelt hat, ist der Fall Prokon derzeit in vielen Gesprächen mit unseren Anlegern ein großes Thema. Fast 1,4 Milliarden Euro haben die meist privaten Kunden dem Unternehmen aus Itzehoe anvertraut, um in den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Schwerpunkt Windkraft zu investieren.

Das Geld wurde Prokon über sogenannte Genussrechte zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug verpflichtete sich das Unternehmen, die Rendite von 8 Prozent jährlich auszuzahlen oder gutzuschreiben. Genussrechte sind ein faires und solides Anlagekonzept, mit dem Anbieter wie etwa Banken und andere finanzstarke Emittenten ihren Kunden seit Jahren stabile und sichere Renditen zahlen können. Es ist also nicht die Konstruktion des Investments, die die Windkraftfirma in Schwierigkeiten brachte, sondern der Wankelmut der Anleger: Prokon erlebte eine Art bank run, bei dem Sparer aus Angst, Geld zu verlieren, in Massen aussteigen wollen und das Unternehmen so in die Insolvenz treiben.

Auch der Vorwurf, Prokon sei ein Schneeballsystem, ist haltlos: Niemand bestreitet, dass das Unternehmen mehr als 300 Windanlagen betreibt und Hunderte weitere baut und plant. Die Standorte sind bekannt. Laut Bilanz hatte Prokon 2011 ein Vermögen von gut einer Milliarde Euro, darunter 585 Millionen Euro Sachanlagen, bewertet nach den strengen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs, versehen mit dem Testat unabhängiger Wirtschaftsprüfer. Seit 18 Jahren hat bei Prokon kein Anleger Geld verloren. Und die Windräder drehen sich noch immer, auch die Einnahmen für die Anleger fließen damit weiterhin. Von Prokon als Pleite-Unternehmen zu sprechen, ist darum Panikmache. Insolvenz und Pleite sind zwei grundverschiedene Dinge. Eine Insolvenz bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit wegen mangelnder Liquidität oder Überschuldung. Wie es tatsächlich um die Firma bestellt ist, wird sich zeigen, wenn sie einige Windparks verkauft hat, um mit dem Geld ängstliche Kleinanleger auszuzahlen. Doch gut die Hälfte der Investoren zeigte sich bislang geduldig und will Prokon treu bleiben.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Immobilien-Boom in Deutschland: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Wo sich zu investieren lohnt.

Wohnungen in Deutschland werden immer teurer.

Seit 2010 haben sich städtische Wohnimmobilien um fast ein Fünftel verteuert. Auch 2013 habe sich der jahrelange kräftige Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen unverändert fortgesetzt, vermeldete jüngst die Bundesbank. Ihren Berechnungen zufolge verteuerten sich Wohnimmobilien im letzten Jahr in 125 Städten um durchschnittlich 6,25 Prozent. Kritiker befürchten nun eine Spekulationsblase am deutschen Immobilienmarkt. Diese Überhitzungsgefahr ist durchaus ernstzunehmen. Wer jetzt solide investieren will, muss sich darum fragen: Ist der aktuelle Wertzuwachs noch gerechtfertigt oder handelt es sich schon um eine Übertreibung?

Richtig ist: Das weiterhin extrem niedrige Zinsniveau lässt in so mancher deutschen Großstadt das Preisniveau schier explodieren. Doch muss man fein unterscheiden: Das gilt nur für die deutschen Immobilien-Hochburgen – und nicht für Wohnimmobilien deutschlandweit. Der Standort ist darum entscheidend. Gerade in den Ballungsräumen gibt es weiterhin nicht genügend Wohnungen, um die hohe Nachfrage zu befriedigen. So schätzt die Bundesbank, dass 2013 über 177.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt wurden. Um den Bedarf zu decken, sind aber rund 260.000 neue Einheiten pro Jahr erforderlich. Wer also in eine wachsende Stadt investiert, kann – auch langfristig – vom aktuellen Trend profitieren. Wichtige Kriterien für ein Immobilien-Investment sind ein positives Bevölkerungswachstum, eine gute Wirtschaftsstruktur, eine niedrige Arbeitslosigkeit sowie hohe Lebensqualität und Kaufkraft. Und auch die Diversifizierung sollten Anleger nicht aus den Augen verlieren: Wer selbst in München wohnt, sollte sich durchaus auch in Berlin umsehen – und umgekehrt.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Einer meiner Immobilienfonds hat die versprochenen Auszahlungen bisher nicht vollständig geleistet. Nun boten schon mehrere Anwälte an, mir das Geld zu beschaffen. Ist das sinnvoll?

Unternehmerische Beteiligungen bergen stets Chancen – und Risiken. Treten mehrere Risikofaktoren gleichzeitig auf, können die Auszahlungen geringer ausfallen als prognostiziert oder sich auch verspäten. Sie sollten zunächst genau prüfen, wo der Grund dafür liegt: Lesen Sie die Geschäftsberichte und sprechen Sie mit dem Initiator. Ist das Fondskonzept in Ordnung, tun Sie sich mit einem Prozess keinen Gefallen – das wissen auch die Anwälte. Doch manche wittern hier ein lohnendes Geschäft. Und die Zahl der Angebote vermeintlicher Anlegerschützer ist heute höher als noch im letzten Jahr. Bedenken Sie also, bevor Sie einen Anwalt beauftragen: Er wird in jedem Fall zunächst eigene Interessen vertreten.

Frank Schuhmann, Chefanalyst

Anleger gehen auf Nummer sicher: mit Immobilien, Rohstofffonds und Infrastruktur

Angesichts anhaltend niedriger Zinsen sind Rendite-starke Sachwert-Investments derzeit eine attraktive Alternative zur Geldanlage. Die dima24.de zeigt mit ihrer jährlichen Anleger-Umfrage, welche Fonds und Segmente private Investoren derzeit bevorzugen und worauf sie besonders achten, wenn Sie ihr Geld in geschlossene Investmentvermögen anlegen.

Zum vierten Mal befragte der unabhängige Münchner Beteiligungsspezialist dima24.de Ende 2013 die Anleger nach ihrer Meinung zum Thema Geldanlage mit Sachwert-Investments. An der Online-Umfrage beteiligten sich 542 private Investoren. Die Ergebnisse zeigen deutlich, die Anleger suchen Anlage-Alternativen, um im aktuellen Niedrigzins-Umfeld ihr Vermögen zu wahren und setzen dazu auf bewährte Assets: Künftig wollen die Befragten eher in Immobilienfonds mit deutschen Objekten (69 Prozent), in Rohstofffonds (63 Prozent) und Infrastruktur (54 Prozent) investieren: Derzeit sind vor allem Fonds mit Immobilien in deutschen Metropolen wie Berlin und München gefragt. Daneben ist Gold ein großes Anlagethema – sei es als Minenbeteiligung, als Investment in Gold-Veredelung und -Handel oder in physischer Form.

Insgesamt sind die Anleger vorsichtiger geworden: 53 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sehen Chancen bei Umweltfonds und Erneuerbaren Energien – 2012 lag dieser Wert mit 71 Prozent noch deutlich höher. Und 54 Prozent der Befragten glauben an die Zukunft von Infrastruktur-Investments, bei der Umfrage im Vorjahr waren es noch 62 Prozent. Selbst das sogenannte Betongold hat etwas von seinen Glanz verloren: Mehr als zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) wollen weniger oder gar nicht mehr in Auslands-Immobilienfonds investieren. Grund dafür ist nur zum Teil die aktuelle Krise in vielen aufstrebenden Märkten: Zwar galten etwa China oder Brasilien lange als Motoren der Weltwirtschaft und hochattraktive Anlageregionen – doch wirklich gute Beteiligungsangebote konnte dima24.de den Anlegern bisher kaum anbieten. Und viele Anleger investieren ohnehin lieber im eigenen Lande: 2013 wünschen sich 39 Prozent der Anleger für ihr Investment einen Standort im Euroraum, das sind 13 Prozentpunkte mehr als noch 2012.

Gar nicht mehr gefragt ist bei privaten Anlegern das Segment „Transport & Logistik“: 85 Prozent der Befragten investieren weniger oder gar nicht mehr in Schiffe, 70 Prozent meiden Beteiligungen an Flugzeugen und Triebwerken. 59 Prozent scheuen Transport-Fonds, etwa mit Beteiligungen an Containern oder Lokomotiven.

Die 6 Schritte zum Herzen der Anleger


Bei den Fondsfeatures haben die Anleger sehr klare Vorstellungen von ihrem Wunsch-Investment. Die wichtigsten Auswahlkriterien der Teilnehmer für ein Investment sind transparente Kosten (95 Prozent), stabile Einnahmen (91 Prozent), regelmäßige Informationen zum Fondsverlauf (87 Prozent), ein attraktives Rendite-Risiko-Profil (87 Prozent) ein hoher Eigenkapitalanteil (78 Prozent) sowie ein namhafter Initiator (78 Prozent).

69 Prozent der Teilnehmer schätzen eine kurze Laufzeit. 64 Prozent wünschen sich, dass ihr Fonds einen vorzeitigen Ausstieg erlaubt. Im Vergleich zur Umfrage im Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 10 Prozentpunkte. Die Anleger wollen also flexibel bleiben und, zum Beispiel bei persönlichen Notfällen, schnell an ihr Geld kommen. Klassische Sachwert-Investments sind aber meist langfristiger Natur. Innovative Angebote, die nur kurze Laufzeiten haben oder einen vorzeitigen Exit bieten, stehen bei den Anlegern darum hoch im Kurs.

Prinzipiell sind die befragten Anleger von Sachwert-Investments durchaus überzeugt: 30 Prozent haben bereits mehr als 100.000 Euro in Beteiligungen investiert. 65 Prozent der Teilnehmer haben bereits mindestens vier geschlossene Alternative Investmentfonds gezeichnet, 40 Prozent sogar mehr als sieben Fonds. 11 Prozent haben bisher noch keinen Fonds im Portfolio.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Sparen ist out: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zur Kauflaune der Deutschen.

Die deutsche Wirtschaft kommt immer stärker auf Touren, auch das Konsumklima startete mit Schwung ins neue Jahr: Der Index stieg im Februar auf 8,2 Punkte. Auch für das Gesamtjahr 2014 rechnen die Experten des Konsumforschungsinstituts GfK mit einer steigenden Verbraucherstimmung: So werden die Ausgaben der privaten Haushalte in diesem Jahr wohl um 1,5 Prozent zunehmen. Hintergrund ist der wachsende Optimismus in den deutschen Haushalten. Aus Sicht vieler Verbraucher ist die Finanzkrise endlich überwunden – dabei ist objektiv betrachtet nur wenig passiert. Zugleich stellen die niedrigen Zinsen derzeit auch keinen besonderen Anreiz dar, überschüssiges Einkommen auf die hohe Kante zu legen. Folglich ist die Sparneigung der Deutschen aktuell auf einem historischen Tiefstand. Die Verbraucher nutzen lieber die Gelegenheit, größere Anschaffungen zu tätigen. Wer es sich leisten kann, investiert etwa in Immobilien. Laut Schätzungen des ifo-Instituts stieg die Zahl der Wohnungsbau-Fertigstellungen im Jahr 2013 um rund 16 Prozent. Tendenz steigend. Doch auch Gold verzeichnet einen neuen Aufwärtstrend: Der Preis für eine Feinunze könnte in Kürze die Schwelle von 1.400 US-Dollar übersteigen. Nur, die hohe Investitionsneigung bei Betongold und Edelmetall legt nahe: So ganz 100-prozentig glauben Anleger dann wohl doch nicht an das Ende der Krise.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Diamantinvestment mit hohem Wertsteigerungspotenzial

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 04/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem Pretagus Diamant Fonds. Der Fonds eröffnet Anlegern den Zugang zum exklusiven Diamantmarkt. Als Einkaufsgemeinschaft profitieren sie von günstigeren Einkaufspreisen.

Diamanten als Wertanlage


Viele Experten empfehlen Edelsteine als Beimischung in einem ausgewogenen Portfolio. Doch während Investitionen beispielsweise in physisches Gold einfach möglich sind, bringen Diamanteninvestments deutlich größere Hürden mit sich. Hier bieten die Experten des Pretagus Diamant Fonds eine attraktive Alternative. Viele Anleger verzweifeln an der schon lang anhaltenden Niedrigzinsphase. Bundesanleihen haben zwar eine hohe Sicherheit, erwirtschaften aber, inflationsbereinigt, kaum mehr Rendite – vom Sparbuch ganz zu schweigen. Der Aktienmarkt bleibt zwar weiter attraktiv, aber die hohen Schwankungen sind nicht jedermanns Sache.

Beim Thema Rohstoffe denken die meisten Anleger zuerst an Gold und  dementsprechend groß ist die Nachfrage in den letzten Jahren. Wer an mögliche weitere Sachwerte denkt, kommt unweigerlich auf Edelsteine, beispielsweise Diamanten. Für die alten Griechen waren Diamanten Tränen der Götter; die Römer glaubten, Diamanten seien Splitter gefallener Sterne. Auch heute noch üben Edelsteine eine tiefe Faszination auf Menschen aus. Sie gelten als eines der schönsten und wertvollsten Geschenke der Natur. Der Diamant gilt dabei als der „König der Edelsteine“.

Folgerichtig überlegen viele Investoren, in Diamanten zu investieren, zumal diese eine geringe Schwankungsbreite im Hinblick auf die Wertstabilität aufweisen. Doch wer traut sich schon zu, die Qualität eines Diamanten wirklich zu beurteilen? Wie verschafft man sich den Zugang zum Händlermarkt, um günstige Preise zu erzielen? Persönliche Kontakte zu Diamantenhändlern pflegen seit langem die Experten des Pretagus Diamant Fonds. Sie verfügen auch über die nötige Expertise in der Beurteilung und Bewertung der wertvollen Edelsteine. Eine unabhängige Kontrollinstanz achtet zudem auf die Wahrung der Einkaufsbedingungen. Ein exklusiver Zugang zum Markt eröffnet den Pretagus-Experten sehr günstige Einkaufspreise. Die Anleger treten dabei wie eine Einkaufsgemeinschaft auf.

Ziel ist es, mit einer Beteiligung ab 3.000 Euro vom Wertzuwachs der Diamanten zu profitieren. Die Laufzeit ist auf rund acht Jahre ausgelegt, eine vorzeitige Kündigungsfrist besteht aber bereits nach einem Jahr. Das Fondsmanagement verantwortet dabei den Kauf, die Lagerung und den Verkauf der Diamanten, für deren sichere Verwahrung eine namhafte Sicherheitsfirma sorgt. Erworben werden vorrangig leicht handelbare Steine, deren Nachfrage voraussichtlich dauerhaft weit über der Neugewinnung liegt. Die Vergütung von Pretagus erfolgt erfolgsabhängig, was zu einem Interessengleichklang führt.

In diesem Jahr wurde erneut eine Studie der Unternehmensberatung Bain & Company, der Global Diamond Report 2013, veröffentlicht. Er beschreibt eine äußerst positive Wertsteigerung in Richtung 2020. Die letzten Erschließungen von Diamantenminen liegen Jahrzehnte zurück. Neue Minen sind nicht in Sicht, was zu einer deutlichen Steigerung der Durchschnittsnachfrage von derzeit 6,6 Prozent pro Jahr (selbst im Krisenjahr 2008/09) führen könnte. Diesen Trend sehen die Bain & Company-Experten auch für die kommenden Jahre, was eine Verdoppelung des heutigen Diamantenpreises bedeuten könnte. Spätestens dann soll auch der Fonds aufgelöst werden.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Der Pretagus Diamant Fonds ist eine erfreuliche Innovation, bei der Experten ihr Wissen und ihre exklusiven Zugangswege einer Einkaufsgemeinschaft von Fondsinvestoren zur Verfügung stellen, um gemeinsam mit ihnen zu partizipieren. So sind Endkundenpreise nicht selten doppelt so hoch wie Händlerpreise. Eine Beteiligung mit echter Alleinstellung, einem engen Markt und daher hohen Wertsteigerungschancen.

Von Peter Lesniek

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 04/2013

Schweizer stimmen gegen Zuwanderung: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum „Schicksalstag für die Schweiz“.

Es war sehr knapp.

Mit nur hauchdünner Mehrheit haben die Schweizer am Sonntag die Beschränkung der Einwanderung beschlossen: In einer Volksabstimmung sprachen sich 50,3 Prozent der Wähler für die von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) auf den Weg gebrachte Initiative „Gegen Masseneinwanderung“ aus. Hintergrund: In der rund acht Millionen Einwohner zählenden Schweiz hat fast jeder 4. keinen Schweizer Pass. Knapp 300.000 von ihnen sind aus Deutschland eingewandert, sie sind – nach den Italienern – die zweitgrößte Ausländergruppe. Seit Inkrafttreten der Personenfreizügigkeit mit der EU wandern pro Jahr 70.000 bis 80.000 Menschen in die Schweiz ein. Die Folge: volle Züge, steigende Immobilienpreise, Druck auf die Löhne und Sozialsysteme. Die Begrenzung der Zuwanderung soll dem nun entgegenwirken.

Kritiker der SVP-Initiative halten dagegen: Sie löse keines dieser Probleme, sondern schaffe eher neue. Ein Krach mit der EU zum Thema Freizügigkeit sei vorprogrammiert und der Bürokratieaufwand für die Unternehmen steigt massiv. Das würde den Fachkräfte-Mangel verschärfen und das Wirtschaftswachstum gefährden. Und im Netz kommentieren User: „Geld ja, Menschen nein! Da kristallisiert sich die Schweiz doch mal wieder schön heraus.“ Doch statt mit Kopfschütteln auf das Schweizer Votum zu reagieren, müssen wir Deutsche uns fragen: Würden wir denn grundsätzlich anders entscheiden?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Die Favoriten der Anleger im Januar 2014

Rohstofffonds holen im Januar auf und sichern sich damit Platz 1 in der Kategorie der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Homepage. Auch Immobilienfonds konnten im Januar an Boden gut machen und sicherten sich so Platz 2. Der Vormonatssieger Umweltfonds landet auf Platz 3.

In der Kategorie der meistgeklickten Einzelfonds klettert das Vorsorgekonzept INDEXSELECT der Allianz sechs Plätze nach oben und setzt sich damit an die Spitze. Knapp dahinter ist das Angebot von BELOXX, das im Vergleich zum Vormonat mehr als doppelt so häufig geklickt wurde. Der Umweltfonds WINDWERTE landet auf Platz 3.

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Schwellenländer in der Krise: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Euro-Land als sicherer Hafen?

Die Party ist vorbei.

Lange waren die Schwellenländer der Motor der Weltwirtschaft. Doch nun ziehen Investoren ihr Geld ab, die Währungen verlieren an Wert. Experten befürchten jetzt, dass die Krise der Schwellenländer auch auf die westliche Welt übergreifen könnte. Ein Blick auf die aktuellen Börsenstände stützt diese These. Gerade der deutsche Aktienmarkt verlor Ende letzter Woche in der Spitze mehr als zwei Prozent. Die Januar-Performance des deutsche Leitindex ist so schlecht wie seit vier Jahren nicht mehr. Der Grund: Der Dax gehört zu den am stärksten von der Globalisierung getriebenen Börsenindices – und hat deshalb auch vom Aufstieg der Schwellenländer besonders profitiert. Dax-Unternehmen erwirtschaften nur noch rund ein Viertel ihrer Umsätze im Heimatland. Zum Vergleich: 2011 waren es noch über 30 Prozent. Nun sorgen sich die deutschen Unternehmen um ihre Exporte und die Zeiten immer neuer Rekordstände an den Börsen sind – vorerst zumindest – wohl vorbei. Das spielt vor allem der Krisenwährung Gold in die Hände; einige Beobachter sehen die Probleme der Schwellenländer auch als Chance für den Euro. Wenn sich die Lage an den Märkten dort verschärft, fließt das Geld zurück in den Euroraum.

Nur: Der Euroraum als „sicherer Hafen”? Wie verdient ist dieser Status wirklich? Die Schwierigkeiten in China, Brasilien und anderswo dürfen nicht den Blick auf die Probleme hierzulande verstellen. Gehen wir sie an!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Investition in den Gesundheitsmarkt bietet Chance auf Verdopplung des Anlagekapitals

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 04/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem SWF Gesundheitsvorsorge 1. Der Fonds investiert in den Wachstumsmarkt Online-Healthcare und bietet Anlegern damit  ein enormes Renditepotenzial.  

Vom Gesundheitsmarkt profitieren


Der vor wenigen Monaten vorgestellte Fonds SWF Gesundheitsvorsorge 1 findet großes Interesse bei Investoren. Die Realisierungsschwelle war bereits nach wenigen Tagen erreicht. Kein Wunder, zählt doch der Gesundheitsmarkt zu den florierendsten auf der Welt. Morten Sondergaard, Skype-Mitbegründer und Berater des Fonds, zog nun das erste Ass einer möglichen Beteiligung aus dem Ärmel. Durch die US-Gesundheitsreform, bekannt unter dem Namen „ObamaCare“, haben rund 44 Millionen Amerikaner nunmehr Anspruch auf Versicherungsschutz. So jedenfalls das Ergebnis der Studie des PewResearch-Center aus September 2013. Für die USA ist dies im Sinne einer sozialen Verantwortung wegweisend und war eines der wichtigen Ziele von Präsident Barack Obama bei dessen Amtsantritt. Viele Amerikaner dürften damit – was für uns nicht einmal mehr eine Frage wert ist – erstmals einen Krankenversicherungsschutz erlangen. Dies zeigt auch, welchen Stellenwert der Gesundheitsmarkt weltweit hat.

Doch während das staatliche Informationssystem derzeit noch kränkelt, bietet sich für das Unternehmen healthcare.com hierdurch eine fantastische Chance: Denn es bietet den vielen Nichtversicherten eine Plattform, um sich über mögliche Angebote zu informieren und neuerdings auch: diese direkt abschließen zu können. Morten Sondergaard als einer der berühmtesten „Multi-Unternehmer“ der Welt, der den Fonds SWF Gesundheitsvorsorge 1 als Berater begleitet, hat dies für sich erkannt und seine Beteiligung an dem noch jungen, aber äußerst leistungsfähigen Unternehmen erhöht. Sondergaard kennt healthcare.com gut: Bereits in 2011 hat er ein Tochterunternehmen nach nur drei Jahren Haltedauer mit einem Erlös von 40 Millionen US-Dollar verkaufen können. Gegen die jetzigen Perspektiven ist der damalige Gewinn für ihn heute nahezu belanglos. Aus diesem Grund hat er dem Fondsmanagement angeraten, ebenfalls eine Beteiligung einzugehen – zumal bereits institutionelle Investoren vorhanden sind. Eine gleichrangige Behandlung ist dabei sichergestellt.

Positive Perspektiven sehen auch die Analysten Philip Nerb (Werteanalysen) und Farshid Tremel (Kapital Rating). Sie heben hervor, dass sich Kapitalanlegern mit dem SWF Gesundheitsvorsorge 1 ein Weg zur Beteiligung an aufstrebenden Unternehmen eröffnet und ihnen dabei ein sehr erfolgreiches Netzwerk zur Verfügung steht. Das Analyseunternehmen Kapital Rating hat den Fonds auf Herz und Nieren geprüft und ihm fünf von sieben Sternen in der Gesamt-Beurteilung gegeben. Und Philip Nerb hebt nach gründlicher Befragung des Emittenten den vorhandenen Zielmarkt hervor und die außergewöhnlichen Partner, was in seinen Augen eine Beurteilung als sehr gut (1-) verdient. Mit hierzu beigetragen haben sicher auch die kurze Laufzeit und die bevorrechtigte Partizipation der Fondszeichner: Ihnen fließen zunächst 125 Prozent der Investitionssumme zu, bevor darüber hinausgehende Gewinne hälftig geteilt werden. Die Exitphase soll dabei bereits nach zwei Jahren gestartet werden.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Der Fonds SWF Gesundheitsvorsorge 1 ist gut gestartet und bietet auch nach Meinung der Analysten die Chance auf eine kurzfristige Verdoppelung des Anlagekapitals. Auch das erste ausgewählte Asset scheint uns hierzu sehr geeignet. Ein interessanter Fonds, der Direktinvestitionen zusammen mit äußerst erfahrenen Unternehmensgründern zulässt. Also nachweisbar ohne doppelte Kostenstrukturen.

Von Peter Lesniek

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 04/2013

Neues Gold-Hoch & Bruchgefahr beim Dax: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Kommt die neue Bankenkrise?

Der Dax startet in die neue Woche mit weiteren Verlusten.

Der deutsche Leitindex fing sich zwar nach dem Tagestief, er notierte am Nachmittag bei 9.349 Punkten. Am Markt ist jedoch große Nervosität spürbar: Die euphorische Stimmung an den Börsen zum Jahreswechsel ist aktuell einer deutlichen Verunsicherung gewichen. So wird denn auch Gold seinem Image als „Krisenwährung“ nach langer Zeit mal wieder gerecht: Nachdem der Preis für das Edelmetall bereits fünf Wochen in Folge zulegen konnte, warenheute für eine Feinunze in der Spitze 1.279 Dollar fällig – ein neues Zwei-Monats-Hoch. Hintergrund für diesen Trend ist sicherlich auch die berechtigte Frage: Flammt nun die Bankenkrise wieder auf?

Die OECD jedenfalls hält die größten europäischen Banken für massiv unterkapitalisiert: Eine aktuelle OECD-Studie beziffert die Unterkapitalisierung der Großbanken auf insgesamt 84 Milliarden Euro. Am dramatischsten sei die Situation bei der französischen Crédit Agricole, wo sich die Unterfinanzierung auf 31,5 Milliarden Euro belaufe. Auf Platz 2 folge die Deutsche Bank mit einer Kapitallücke von 19,0 Milliarden Euro, auf Rang 3 die Commerzbank mit 7,7 Milliarden Euro. Die OECDerwartet, dass auch die EZB bei ihrer Bilanzprüfung in diesem Jahr zu einem ähnlichen Ergebnis kommen wird. Die Krise ist also noch immer nicht überstanden. Dies bekräftigte auch EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso beim Weltwirtschaftsforum. In Davos appellierte er: „Wir dürfen uns keine Selbstgefälligkeit erlauben. Manche Länder müssen auch ihre Anstrengungen noch verstärken.“ Nur: Die Anleger wissen dies bereits seit 2008.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Betongold: Vollständig vermietete Büroimmobile in München bringt 5,25%

München ist mit etwa 1,4 Millionen Einwohnern eine der größten und wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands. In der bayerischen Hauptstadt ist die Arbeitslosenquote mit 4,6 Prozent vergleichsweise gering und die Lebensqualität hoch. Das zieht viele, gut ausgebildete Kräfte an, was die Stadt zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort macht. So haben viele Großunternehmen, wie etwa die Allianz, BMW, Linde, MAN und Siemens ihren Sitz in München.

An der Wirtschafts- und Standortentwicklung Münchens können Anleger über eine Investition in Büroimmobilien teilhaben. Der Immobilien Deutschland 37 des Initiators WealthCap investiert in ein modernes Bürogebäude in zentraler Lage, nur etwa 2,5 Kilometer westlich vom Stadtzentrum, nahe dem Hauptbahnhof, auf dem Gelände der ehemaligen Messe München. Die Immobilie ist mit der U-Bahn- und Bushaltestelle Schwanthalerhöhe gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und zu 100 Prozent an die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vermietet.

Mit einer Beteiligung an dem Immobilien Deutschland 37 erhalten Anleger Auszahlungen von bis zu 5,25 Prozent jährlich. Die Investition ist durch die indexierte Miete teilweise inflationsgeschützt. Zudem profitieren Anleger von einer möglichen Wertsteigerung des Bürogebäudes.

Auf einen Blick:
  • Investition in Büroobjekt in der Ganghoferstraße, München
  • Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von bis zu 166%
  • Bonitätsstarker Mieter KPMG
  • Indexierter Mietvertrag bis 2023
  • Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro
Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Besonnenheit statt Euphorie: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum deutschen Leitindex auf Korrekturkurs.

Der Dax bei 10.000 Punkten – so lautet bei Vielen die euphorische Losung am deutschen Aktienmarkt für 2014. Doch ist nicht immer alles Gold, was glänzt und schnell kann die Stimmung an den Börsen auch wieder umschlagen. Mit der Rekordjagd war es zu Beginn der neuen Woche nun erst einmal vorbei: Der Dax startet mit Kursverlusten. Ende vergangener Woche war er noch auf ein Allzeithoch von 9789,89 Zählern gestiegen. Das Schlusslicht im Leitindex bilden derzeit die Aktien der Deutschen Bank; der Branchenprimus meldete tiefrote Quartalszahlen. Angesichts des Einbruchs im Investmentbanking und der teuren Bewältigung von Altlasten aus der Finanzkrise hat das Kreditinstitut für das 4. Quartal einen Verlust von fast 1,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Und nicht nur das trübt die Stimmung der Anleger: Auch Statistiken aus China dämpften die Hoffnungen der Anleger auf frische konjunkturelle Impulse. So wurden heute die Zahlen zum chinesischen Wirtschaftswachstum im 4. Quartal und zur Industrieproduktion im Dezember veröffentlicht: Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde legte im vergangenen Jahr nur um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, wie das Statistikamt in Peking berichtete. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung lag damit auf dem gleichen Niveau wie 2012, als das Wachstum erstmals auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen war. Volkswirte sagen eine weitere Abkühlung voraus. Es ist die Zeit also für Weitblick und Planung, für Besonnenheit statt Euphorie.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Erfolg erfordert Einigkeit: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum Start der Großen Koalition.

Seit einem Monat machen CDU, CSU und SPD in Berlin nun gemeinsame Sache. “Endlich!”, möchte man ausrufen, denn die Verhandlungen zur Regierungsbildung zogen sich quälend hin. Doch jetzt scheint die lange Durststrecke überwunden: Gerade die SPD konnte mit ihrer Minister-Riege Akzente setzen, Angela Merkel führt als Kanzlerin eine Große Koalition mit einem Kabinett aus fünf CDU-, drei CSU- und sechs SPD-Ministern. Der frische Wind bekommt nicht nur der Politik: Auch viele Branchen sind optimistisch für 2014, der Deutsche Leitindex verbucht Gewinne und hat noch Luft nach oben, die Stimmung spricht für eine prosperierende deutsche Wirtschaft. Beste Bedingungen also, um die weiter schwelende Euro-Krise endlich in den Griff zu bekommen. Jedoch: Kaum vier Wochen nach ihrem Start wird bereits Kritik an der Großen Koalition laut. Ihr bescheinigen in einer Emnid-Umfrage 46 Prozent der Bürger einen Fehlstart. So waren die letzten Wochen vor allem vom Streit über Zuwanderung, Mindestlohn, Finanzierung der Rentenpläne und Vorratsdatenspeicherung geprägt. Doch sind dies bei weitem nicht die einzigen Zankäpfel: Hohe Sprengkraft haben etwa das Platzen der Geldblase in China, die negative Wirtschaftsentwicklung in Frankreich und die drohende Radikalisierung in Griechenland – All diese Entwicklungen stellen auch Deutschland vor große Herausforderungen, die gemeinsam durchdachte Konzepte und entschlossenes Handeln erfordern. Erfolg braucht Einigkeit, hier wird sich die Regierung erst noch beweisen müssen. Ob es ihr gelingt? Die Chancen stehen 50/50.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Portfoliofonds bringt 6,5% Rendite bei breiter Streuung des Anlegerkapitals

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 04/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem DEF Substanzwerte Portfolio. Der aktiv gemanagte Fonds setzt auf Diversifizierung über mindestens fünf Marktsegmente mit Investitionen in beispielsweise Immobilien, Umwelt oder Logistik.

„All in one“ – Bequem aus einer Hand – Portfoliofonds der neuen Generation

Mit dem DEF Substanzwerte Portfolio bringt das Hamburger Emissionshaus DEFOMA einen aktiv gemanagten Portfoliofonds (AIF) auf den Anlagemarkt. Das Fondskonzept erfüllt damit bereits heute die Kernpunkte der europäischen Regulierung.

Aktives Management ist im Bereich der offenen Investmentfonds seit vielen Jahrzehnten bewährt und hält nun mit dem DEF Substanzwerte Portfolio Einzug in die Welt der Alternativen Investmentfonds. In Zeiten schwankender Märkte sind breit diversifizierte Portfoliofonds en vogue. Durch diese risikodiversifizierte Streuung werden die Risiken aus einem Segment durch die Chancen eines anderen Segments aufgehoben und somit Klumpenrisiken vermieden. Der vorliegende Fonds folgt mit einem professionellen Investitionsbeirat diesem Weg. Es wird dabei in mindestens fünf Marktsegmente mit jeweils mindestens zwei Zielinvestments diversifiziert.

Mit einer Einlage in DEF Substanzwerte Portfolio erschließt sich somit der Anleger das gesamte Potenzial der wachsenden Märkte, wie z.B. Immobilien, Umwelt/Cleantech, erneuerbare Energien, Recycling, Logistik und Private Equity (PE). Diese intelligente Diversifikation schafft seit vielen Jahrzehnten verlässliche Erträge und eine sehr hohe Kapitalsicherheit.

In erster Linie ist bei dem DEF Substanzwerte Portfolio die Streuung des Kapitals der Anleger die wichtigste Grundlage. Diese Strategie bringt eine stabile Rendite von 6,5 Prozent p.a. über viele Jahre und weist zudem nur ein extrem geringes Verlustrisiko und dabei keinerlei Totalverlustrisiko aus. Damit ist der Portfoliofonds eine stabile Säule für jeden Vermögenserhalt und -aufbau.

Bei dem DEF Substanzwerte Portfolio handelt es sich um einen aktiv gemanagten Investmentfonds über die gesamte Laufzeit. Durch die laufende Bewertung der Zielassets kann somit bei negativer Entwicklung eines Anlagesegmentes zeitnah gegengewirkt werden. Gerade in der Vergangenheit konnte man beobachten, dass bei geschlossenen Fonds lediglich einmal zu Beginn investiert und danach ohne zu handeln nur die Entwicklung der Assets beobachtet wurde. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Mit der Erfahrung von zwei vertraglich gebundenen Analysehäusern, u.a. das renommierte Analysehaus SFO Seppelfricke, den gut besetzten Anlagebeirat und einer laufenden Überwachung der Zielinvestments durch das DIK Deutsches Institut für Kapitalanlagen kann dies gewährleistet werden. Die permanente Kursversorgung und -bildung des AIF´s bilden die Grundlage für die laufende Optimierung des bestehenden Portfolios und sorgen für ein erstklassiges Rendite- und Sicherheitskonzept. Somit wird der Begriff des Investmentfonds in der Welt der geschlossenen Fonds völlig neu interpretiert.

Die Eckdaten
  • Einmalanlage (EA) ab EUR 5.000,–
  • Ratensparer ab EUR 50,–
  • Mindestzeichnung EUR 10.000,–
  • Mindestlaufzeit EA (Thesaurierung) 5 Jahre
  • Laufzeit bis 31.12.2022
  •  Härtefallklausel
  • Zins 6,5 Prozent p.a., vierteljährliche  Gutschrift
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Mehrerlösklausel für den Anleger
  • renommierter externer Investitionsbeirat
Durch den DEF Substanzwerte Portfolio soll die Etablierung eines Kern- bzw. Basisinvestments nach der Core-Satellite-Strategie geschaffen werden. Im Mittelpunkt der Streuung im Portfoliofonds steht die Investition in Grundbedürfnisse, die auch noch in Jahrzehnten elementar für den einzelnen Bürger sind. Dazu gehören auch Wohnen (Immobilien), Energie und Umwelt (Cleantech).

Eine Onlineeinsicht in das Depot, die Erstellung des Strategiedepots mit einer automatischen Gewinn-/Verlustrechnung sowie das quartalsweise Reporting verstehen sich für einen Fonds der neuen Generation von alleine. Willkommen bei DEF Substanzwerte Portfolio.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 04/2013

Die Favoriten der Anleger im Dezember 2013

Grün wird wieder gern geklickt: Umweltfonds holten sich im Dezember Platz 1 der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Homepage. Zuletzt standen sie im August an der Spitze. Der Vormonatssieger Rohstofffonds landete auf Platz 2. Auf Platz 3 liegen weiterhin Immobilienfonds, die aber im Vergleich zum November ein leichtes Plus verbuchen konnten.

In der Kategorie der meistgeklickten Einzelfonds holte sich der Rohstofffonds CANADA GOLD TRUST III wie im Vormonat Gold. Silber geht zum zweiten Mal in Folge an den Umweltfonds ORGANIC MATTERS. Neu auf dem Siegertreppchen: der WERDEN SIE SCHLOßBESITZER von Beloxx.

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Nach Rendite schürfen: 12% mit Gold aus Kanada

Gold ist die älteste Währung der Welt und steht für Wohlstand und Sicherheit. Während aber physisches Gold keine Zinsen abwirft und Geld für die sichere Verwahrung kostet, können Anleger mit Schürfrechten, Förderanlagen und Raffinerien Erträge erzielen.

Besonders attraktiv ist die Goldförderung in Kanada. Das Land gehört zu den  wichtigsten Förderungs- und Verarbeitungsländern für Erze, Metalle und Edelmetalle. Gerade in der Provinz British Columbia haben sich viele Minengesellschaften niedergelassen, denn diese Region ist reich an Bodenschätzen und verfügt bereits über die nötige Infrastruktur.

Mit dem Canada Gold Trust IV investieren Anleger in Explorations- und Abbauprojekte in British Columbia. Dort setzt der Projektpartner Pinegrove Gold Mines zwei im Vergleich zum Untertagebau kostengünstige Verfahren ein: Open Pit und Placer Mining. Die dazu benötigte Infrastruktur kann flexibel gleich auf mehreren Abbaugebieten eingesetzt werden, das steigert die Ausbeute. Das Verfahren des Placer Mining ist zudem besonders schnell, so dass zügig Golderträge erwirtschaftet werden können. Mit der Beteiligung am Canada Gold Trust IV erhalten Anleger bis zu 12 Prozent jährlich, vierteljährlich ausgezahlt. Das Investment ist durch Hedging abgesichert, so dass Anleger auch im Falle sinkender Goldpreise die prospektierte Rendite erhalten.

Auf einen Blick:
  • Investition in Exploration und Abbau von Gold in Kanada
  • Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von bis zu 154%
  • Absicherung vor fallendem Goldpreis durch Hedging
  • Kurze Laufzeit von nur 4 Jahren
  • Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro
Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Initiatoren müssen mehr Innovation wagen: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: ihr Ausblick für das Jahr 2014.

Für Anleger wird es immer schwerer, auskömmliche Renditen zu erzielen.

Klar ist, solange die Notenbanken weltweit das System mit Kapital fluten, hat das Lehrbuchwissen zur Geldanlage oftmals gar keine Geltung. Es müssen andere, neue Strategien her. Entsprechend vielfältig ist das aktuelle Angebot diverser Fonds und Geldanlageprodukte – mit Multi-Asset-Ansatz, Absolute-Return-Strategie und, und, und…

Klangvolle Namen, mit Begriffen wie „defence“ oder „fair return“, sollen gerade sicherheitsorientierte Anleger ansprechen und ihnen das Risiko von Aktien und Anleihen schmackhaft machen. Aus der Flut der Angebote müssen sich Anleger oft erst einmal freischwimmen. Dazu kommt: Selbst Starmanager wie Mark Möbius, Warren Buffet oder Edouard Carmignac sind keine Garantie für den Erfolg dieser Fonds.

Wohl dem, der sein Geld sicher und dabei ertragsstark anlegen kann – etwa mit Sachwerten. Doch bei geschlossenen Investmentvermögen lassen die Anbieter eine ähnliche Ideenfreude wie bei den offenen Fonds bislang noch vermissen. Anleger warten nun auf den Neustart 2014 mit innovativen Produkt-Neuheiten, gern in den konservativen Fondssegmenten, werthaltig umgesetzt. Die Favoriten 2014? Das ist eine spannende Frage! Womöglich sind es auch im neuen Jahr die Klassiker, wie etwa Immobilien, Gold und Diamanten, die die besten Ergebnisse für ihre Investoren erzielen.

Wir von dima24.de wünschen allen Anlegern ein glückliches Händchen bei ihren Investments und maximale Erfolge für 2014! Guten Rutsch!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Investment in hochwertige Studentenapartments in Berlin-Dahlem

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 04/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem PREMUS Campus Living. Der Immobilienfonds investiert in Apartments in der Studentenhochburg Berlin.

Summa cum laude
Manchmal soll es etwas Besonderes sein. Wie beispielsweise das Campus Living in Berlin-Dahlem. Kaum eine Stadt in Deutschland kann den Begriff „Studentenhochburg“ so für sich in Anspruch nehmen. Dies bietet nun auch nachhaltige Chancen für Immobilieninvestoren.

Berlin ist eine Studentenhochburg, die jedes Jahr pünktlich zum Sommer- oder Wintersemester Erstsemester aus der ganzen Republik, aber auch international anzieht. Rund 160.000 sollen es derzeit sein. Dabei erfreut sich Berlin nicht nur allgemein, sondern auch als Universitätsstadt immer größerer Beliebtheit. Für das weltweite „QS World“ Hochschulranking hat eine Kommission aus internationalen Wissenschaftlern Berlin 2013 anhand von Faktoren wie allgemeine Lebensqualität, Lebenshaltungskosten, Anteil von internationalen Studenten und den prozentualen Studentenanteil der Einwohnerschaft zur besten und beliebtesten Studentenstadt Deutschlands gewählt. Dies immerhin vor Hamburg, München, Köln oder Heidelberg.

Wer heute einen Platz in einem Studentenwohnheim sucht, muss in der Regel lange warten. Beim Berliner Studentenwerk warteten aktuell rund 1600 Studenten auf einen Wohnheimplatz. Im Frühjahr 2013 hat der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zugesagt, dass in den nächsten Jahren 5000 öffentlich geförderte neue Wohnheimplätze mit dem Studentenwerk Berlin geschaffen werden sollen. Die Grundstücke sollen dabei vom Land zur Verfügung gestellt werden. Doch das Unterfangen erweist sich als schwierig. Immer wieder wird deutlich, wie groß die Nachfrage nach guten Standorten und die sonstige Konkurrenz ist.

Freie Universität Berlin: Campus Dahlem


Die verschiedenen Institute und Fachbereiche der Freien Universität Berlin (FU Berlin) sind großflächig über den Campus Dahlem verteilt. Unweit des Henry-Ford-Baus und der Universi tätsbibliothek befinden sich die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaft sowie das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft. Nördlich die Gebäude der Fachbereiche Mathematik und Informatik, Chemie, Physik und das Institut für Nordamerikastudien. Kleine Fächer wie zum Beispiel Judaistik, Katholische Theologie und Turkologie sind in verschiedenen Dahlemer Villen untergebracht. Der Campus Dahlem ist somit Studien-, aber auch Lebensraum.

Die FU Berlin ist dabei exzellent für die Zukunft aufgestellt und gehört zur wissenschaftlichen Spitzenklasse. Sie zählt zu den neun deutschen Hochschulen, die in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten haben und deren Exzellenz-Zukunftskonzepte gefördert werden. Die FU Berlin kann sich somit als internationale Netzwerkuniversität im weltweiten Wettbewerb der Hochschulen positionieren. Mit ihrem guten Ruf und den umfangreichen Angeboten lockt sie Jahr für Jahr mehr Studenten an. Aktuell kommen von den rund 35.000 Studierenden (alleine knapp 5000 Doktoranden!), die in 150 Studiengängen eingeschrieben sind, ca. 17 Prozent aus dem Ausland. Zur Vielfalt in Forschung und Lehre tragen ca. 600 ausländische Wissenschaftler bei sowie 150 Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit.

PREMUS Campus Living
Was für Gesamtberlin gilt, gilt auch für Berlin Dahlem: eine enorme Nachfrage nach Wohnungen für Studierende. Die bot Raum für ein besonderes Projekt – PREMUS Campus Living – auf dem Gelände des Campus Dahlem, dessen drei Baukörper komplett fertig gestellt und vermietet sind. Wie die verantwortliche Betreuerin der Hausverwaltung feststellt, erweisen sich Neuvermietungen als problemlos, gerade für die kleineren Einheiten gebe es schon Wartelisten.

PREMUS bietet damit Kapitalanlegern die Chance, in eine fertig gestellte Immobilie zu investieren, die das Prinzip „Serviced Apartments“ unter neuen Vorzeichen verkörpert. Studierende machen dabei größtenteils die Mieterschaft aus. Das Objekt bedient mit einer hochwertigen Ausstattung die gestiegenen studentischen Ansprüche an Individualität, Komfort und Service. Teile der Studentenschaft verfügen dabei heute über vergleichsweise hohe Einkommen bzw. die entsprechende Unterstützung seitens der Eltern. Dies erwartet man zunächst nicht. Neben dem Lagevorteil, der Zielgruppe und dem Nutzungskonzept gibt es weitere Argumente, die für PREMUS sprechen:
  • Die dargestellten nachweisbaren wachsenden Studentenzahlen und knappe Wohnraumangebote sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage.
  • Das Objekt ist seit der Sanierung 2011/12 komplett vermietet. Schon kurz nach dem Vermietungsstart gab es mehr Interessenten als verfügbare Wohnungen. Für zusätzliche Sicherheit sorgen eine Mietausfallversicherung sowie Mietpools – beides auf drei Jahre ausgelegt.
  • Die Apartments sind mit Flächen von bis ca. 17 und ca. 48 Quadratmetern perfekt auf das Nutzungsverhalten und die Budgets Studierender zugeschnitten.
  • Die Apartments werden professionell betreut und verwaltet.
PREMUS kann daher mit Mieten von derzeit ca. 17,80 Euro je Quadratmeter Bruttorenditen für die Investoren von 5 Prozent pro Jahr erwirtschaften und damit ein langjährig nachhaltiges Immobilieninvestment bieten. Dies ist mehr als jede „üblich“ vermietete Wohnung als Kapitalanlage durchschnittlich erwirtschaftet.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


PREMUS Campus Living ist für uns eine sinnvolle Alternative für diejenigen, die eine Immobilie als Sachwertanlagen erwerben möchten und dabei Wert auf Servicequalität und professionelles Immobilienmanagement legen. Die langjährig erzielbaren Bruttorenditen sind erfreulich konservativ angesetzt. Der Standort ist nicht duplizierbar und dürfte damit in den kommenden Jahren die für Berlin ohnehin hohen Wertsteigerungschancen übertreffen.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 04/2013

Alle Jahre wieder…

Vor dem Weihnachtsfest befragte die Unternehmensberatung Deloitte 17.350 die Menschen hierzulande zu ihren geplanten Weihnachtsausgaben. Das Ergebnis: Im europäischen Vergleich sind die Deutschen knauserig, sie wollten nur 399 Euro für Geschenke, Festmahl und Veranstaltungen ausgeben. Sogar die Griechen und Italiener geben mit 451 beziehungsweise 477 Euro mehr aus als wir Deutschen. Am spendabelsten zeigten sich die Iren mit im Schnitt 894 Euro.

Die Top 10 der Weihnachtsgeschenke

Angesichts der deutschen Sparsamkeit sind die beliebtesten Geschenke dieses Jahr umso überraschender, denn sie kommen aus der doch eher teuren Elektroniksparte. Ganz vorne: Smartphones und Tablets, auf Platz zwei folgen Küchengeräte, dahinter Spielekonsolen und Kaffeepadmaschinen. Die allseits „begehrten“ Socken und Krawatten finden sich dagegen nicht in den Top 10.

Wir finden: Hauptsache, es kommt von Herzen.

Und was lag bei Ihnen unter dem Baum?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin

KAGB löst radikalen Wandel aus: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zu den Neuerungen der Beteiligungsbranche 2013 .

2013 war ein Jahr des radikalen Wandels in der Beteiligungsbranche. Die Marktakteure erschienen in den vergangenen Monaten recht orientierungslos, denn mit dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch gab es erhebliche Änderungen für Vermittler, Berater, Anleger und Anbieter der – so nun der Name – geschlossenen Investmentvermögen. Noch ist beispielsweise offen, welche Anbieter sich unter der neuen Richtlinie am Markt etablieren und welche verschwinden werden. Fakt ist aber, dass es derzeit nur eine sehr kleine Zahl an AIFM-konformen Angeboten von Investmentvermögen gibt. Die Emissionshäuser arbeiten weiterhin an Konzepten, bislang wurde aber noch kein Alternativer Investmentfonds im neuen Mantel genehmigt. Der Anleger hat momentan wirklich das Nachsehen, denn die Auswahl ist so klein wie nie. Parallel dazu historisch niedrige Zinsen, sowie der europäische Bankensektor, der sich Regeln auferlegt für den Pleitefall europäischer Banken. Das ist nicht einfach. Nach den vergangenen Monaten hoffen wir nun auf einen Neubeginn 2014. Immerhin ist genügend Zeit vergangen, um sich mit den Neuerungen vertraut zu machen und sich auf die nötigen Schritte vorzubereiten, um im kommenden Jahr durchzustarten.

Wir von dima24.de sind weiterhin für unsere Anleger da und freuen uns darauf, sie auch künftig bei ihrer Geldanlage zu unterstützen. Damit es auch finanziell ein perfektes Jahr 2014 wird!

Ihnen allen wünscht das gesamte Team von dima24.de frohe Festtage!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

dima24.de in der Presse: Dr. Frank Schumann über Rohstoff-Beteiligungen

Im aktuellen Sachwert Magazin beschäftigt sich Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst und Prokurist bei dima24.de, mit Rohstoffen als Beteiligungsangebot für private Anleger. Von Diamanten, über Gold bis Holz bietet das Segment attraktive Anlagemöglichkeiten.

Rohstoffe mit Potenzial: Knapp und teuer


Sie sind knapp, begehrt und stellen weltweit mehr als ein Drittel aller gehandelten Güter: Rohstoffe. Mit einem Engagement hier können Privatanleger attraktive Renditen erreichen, indirekte Beteiligungen über Fonds sind dazu die intelligenteste Art.

Rohstoffe sind vor allem eines: endlich. Das Angebot – zum Beispiel bei Agrarrohstoffen und Bodenschätzen – ist begrenzt und kann nicht beliebig gesteigert werden. Entsprechend häufig trifft eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot. Dazu kommt, dass oft über Jahre zu wenig investiert wurde, um den weltweit wachsenden Bedarf zu decken. Doch überall dort, wo eine Angebotslücke klafft oder absehbar ist, bestehen für Anleger attraktive Geldanlage-Möglichkeiten.

Hier setzen aktuelle Beteiligungsangebote an: Investments in die Forstwirtschaft in Panama oder in die Goldminen Kanadas, weitab von den Krisen des Euro-Raums und einer schwächelnden Währung, sind interessant für Anleger, die ihr Geld ertragreich anlegen wollen. Denn Rohstoff-Fonds gewährleisten Inflationsschutz und der Sachwert-Charakter ist hier besonders ausgeprägt. Das Kapital geht dazu für eine fest definierte Laufzeit an entsprechende Gesellschaften, die über Förderung und Abbau, Handel und Verkauf der Rohstoffe Gewinne erzielen. Rohstoff-Fonds sind also unternehmerische Beteiligungen mit entsprechenden Chancen und Risiken. Sie gehören zu den produktiven Investments, die auf Wertschöpfung abzielen: Mit Schürfrechten, Förderanlagen und Raffinerien werden Erträge erwirtschaftet, während etwa physisches Gold keine Zinsen abwirft und eher Geld für die sichere Verwahrung kostet.

Gold-Fonds: Sicher ist sicher


Rohstoffe im Sinne alternativer Investment-Fonds sind – bei allen Vorzügen – ein sehr spezielles Asset: Die aktuellen Angebote investieren vor allem in Erdöl und -gas, Holz, edle Metalle und Diamanten. Diese Rohstoffe zählen zu den Basis-Investments, ähnlich wie Immobilien, und eignen sich ausgezeichnet zur Diversifikation des Portfolios.

Bleiben wir beim Beispiel Gold: Auch wenn der Goldpreis nicht mehr von Hoch- zu Höchststand eilt, ist das gelbe Metall nach wie vor ein begehrtes Gut. Es gilt als Versicherung gegen unerwartete Schocks am Finanzmarkt, als alternative Währung und als sicherer Anlage-Hafen. Diesen hohen Stellenwert wird Gold auch weiter innehaben, solange die Notenbanken die Geldhähne offenhalten und die europäische Schuldenkrise nicht endgültig bewältigt ist.

Gerade Fonds-Anleger profitieren sogar vom sinkenden Goldpreis, denn konkurrierende Goldminen schließen jetzt, da der Untertagebau für sie zu teuer ist. Gold-Fonds investieren aber häufig in Open Pit- und Placer Mining-Verfahren: Die Goldschürfer bewegen sich hier weitgehend an der Oberfläche, das bietet Kostenvorteile. Selbst bei einem Goldpreis unter 1.000 US-Dollar ist dieses Geschäftsmodell profitabel. Und falls der Goldpreis weiter fällt, greift für Fonds-Anleger ein Goldpreis-Hedging, so dass sie in jedem Fall die prospektierten Renditen erzielen.

Öl und Gas: Klassiker unter den Rohstoff-Fonds


Für 95 Prozent aller industriellen Erzeugnisse von Treibstoff über Plastiktüten bis hin zu Gesichtscreme wird Erdöl benötigt, eine täglich knapper werdende Ressource, für die eine weltweit wachsende Nachfrage besteht. Öl ist der Treibstoff für das Wachstum unserer modernen Wirtschaft und profitiert ganz direkt von der anziehenden Konjunktur in den USA und der Euro-Zone. Fonds investieren in die Ölexploration und Bohrrechte, in Bohrtürme, Ölplattformen und Pumpen, die Fonds und ihre Anleger erzielen hier Gewinne aus dem Verkauf des geförderten „schwarzen Goldes“.

Gasfonds funktionieren ähnlich. Neben der Ausbeutung von Gasfeldern investieren diese Fonds aber auch in die Installation von Verteilernetzen. Denn die Energiewende und der weiter wachsende Energiebedarf sind ohne fossile Brennstoffe nicht zu meistern, Erdgas hat da gleich zwei Vorteile. Es ist vergleichsweise klimaschonend – bei der Verbrennung wird verhältnismäßig wenig CO2 freigesetzt. Und Gaskraftwerke lassen sich flexibel hoch- und runterfahren. Damit sind sie eine gute Ergänzung zur schwankenden Ausbeute bei den erneuerbaren Energien.

Für Dickbrettbohrer: Holz- und Waldfonds


Wer sich bei seinem Investment besonders von ökologischen Gesichtspunkten leiten lässt, zeichnet einen Holz-Fonds – gern zertifiziert mit dem Siegel des FSC. Holzfonds sind eine sinnvolle Investition zur Mehrung des Anlegervermögens und gleichzeitig ein nachhaltiges Investment. Denn Holz-Anbau und Aufforstung bekämpfen Umweltschäden wie Boden-Erosion und Klimawandel. Die Wertschöpfung der Fonds beruht auf dem natürlichen Baumwachstum und einer weltweit steigenden Nachfrage nach Qualitäts-Holz. Auch hier ist ein Überangebot ausgeschlossen, jährlich gehen große Teile der weltweiten Waldflächen verloren.

Der nachwachsende Rohstoff erfordert jedoch Geduld, Holz-Fonds haben relativ lange Laufzeiten. Sie kommen – wie viele andere Beteiligungen auch – also eher für Anleger in Frage, die für die Dauer ihres Engagements nicht auf ihr Kapital angewiesen sind. Gute Fonds investieren an Standorten mit besten Rahmen-Bedingungen wie Rechtssicherheit, Markttransparenz und einer stabilen Nachfrage, zum Beispiel in den USA. Holz ist hier das bei weitem wichtigste Baumaterial. Doch auch in Europa ist ein Investment möglich, so zum Beispiel in Mischwälder in Rumänien.

Doch Vorsicht: Daneben sind auch noch Angebote am Markt, die beispielsweise in Teak-Holz oder europäische Edelhölzer investieren. Dies sind Spezial-Fonds mit jeweils eigenem Rendite-Risiko-Profil. Interessierte Anleger sollten darum bei ihrer Fonds-Auswahl stets bedenken: Nur wo genügend Nachfrage besteht, kann ein Fonds Erfolg haben. Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann ist auch der Fonds etwas für das eigene Portfolio. Zur Diversifizierung allerdings, nicht als Basisinvestment.

Glänzende Aussichten bei Diamantfonds


Wer zur Stabilisierung seines Portfolios weiter diversifizieren möchte, kann dazu auf Edelsteine zurückgreifen: Wie Edelmetalle können auch Diamanten zur Kapitalsicherung dienen. Sie gelten als härteste Währung der Welt und komprimieren hohen Wert auf kleinstem Raum. In großen Vermögen ist dieses Asset daher häufig anzutreffen, im Portfolio privater Anleger jedoch noch immer unterrepräsentiert. Das Problem: Die Qualität der edlen Steine können Privatanleger kaum ermessen. Eine Alternative sind darum Diamant-Fonds, die zertifizierte Steine von lizensierten Händlern kaufen. Derzeit sind verschiedene Beteiligungsangebote am Markt, schon ab 3.000 Euro können sich Anleger daran beteiligen. Die Fonds werben mit Preisvorteilen gegenüber dem Kauf beim Juwelier und zahlen auf Wunsch sogar in Diamanten aus. Die Fonds-Erträge sollen aus der Wertsteigerung der Edelsteine und den Gewinnen aus dem Handel erwachsen. Die Aussichten sind gut: Laut einer Studie von Bain & Company wird die Diamant-Nachfrage bis 2020 doppelt so stark zunehmen wie das Angebot. Das bedeutet stetigen Wertzuwachs, bei Einkarätern etwa lag dieser in den letzten 52 Jahren bei rund 1.000 Prozent.

Anleger, die ihr Portfolio ergänzen und diversifizieren wollen, sollten sich in jedem Fall über die aktuellen Beteiligungsmöglichkeiten im Rohstoff-Segment informieren. Die Möglichkeiten hier sind vielfältig, ebenso die Chancen.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Erschienen im Sachwert Magazin vom 19.12.2013

Mut zur Reform: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Reformeifer.

Die Wirtschaft des Euroraums legt zum Jahresende noch einmal zu. Dabei nehmen die zwei größten Volkwirtschaften der Eurozone ganz unterschiedliche Rollen ein: Während Deutschland entscheidend zum Aufschwung der europäischen Wirtschaft beiträgt, wird Frankreich zum neuen „kranken Mann Europas“. Das liegt vor allem am mangelnden Reformeifer der Regierung Hollande, sagen Kritiker. Laut EZB-Präsident Mario Draghi sollte sich Frankreich ein Beispiel am Nachbarland nehmen.
Tatsächlich ist Deutschland ein Vorbild. Der wirtschaftliche Erfolg unseres Landes ist nicht zuletzt Ergebnis umfangreicher Strukturreformen. So hat die Regierung beispielsweise mit der Einführung des Arbeitslosengelds II im Jahr 2005 einen notwendigen Schritt getan, die Grundsicherung zu gewährleisten. Bei aller Kritik an der Sozialreform: Sie ist auch heute noch Basis der ökonomischen Stärke Deutschlands. Zugegeben, es ist schwer, die richtigen Reformen zur richtigen Zeit zu ergreifen. Umso mehr Mut ist von Regierungen gefordert, mit einschneidenden Neuerungen die Lage im eigenen Land zu verbessern. Auch gilt es, sich in guten Tagen nicht zurückzulehnen und vorausschauend zu handeln. In diesem Sinne dürfte es ein spannendes Jahr 2014 werden, nicht nur für Frankreich und Deutschland!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Exklusiver Zugang zum Diamantmarkt

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 04/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem Pretagus Diamant Fonds. Anleger profitieren vom Wertzuwachs der edlen Steine – in den kommenden Jahren könnten sich die Diamantpreise verdoppeln.

Diamanten als Wertanlage


Viele Experten empfehlen Edelsteine als Beimischung in einem ausgewogenen Portfolio. Doch während Investitionen beispielsweise in physisches Gold einfach möglich sind, bringen Diamanteninvestments deutlich größere Hürden mit sich. Hier bieten die Experten des Pretagus Diamant Fonds eine attraktive Alternative.

Viele Anleger verzweifeln an der schon lang anhaltenden Niedrigzinsphase. Bundesanleihen haben zwar eine hohe Sicherheit, erwirtschaften aber, inflationsbereinigt, kaum mehr Rendite – vom Sparbuch ganz zu schweigen. Der Aktienmarkt bleibt zwar weiter attraktiv, aber die hohen Schwankungen sind nicht jedermanns Sache. Beim Thema Rohstoffe denken die meisten Anleger zuerst an Gold und dementsprechend groß ist die Nachfrage in den letzten Jahren. Wer an mögliche weitere Sachwerte denkt, kommt unweigerlich auf Edelsteine, beispielsweise Diamanten. Für die alten Griechen waren Diamanten Tränen der Götter; die Römer glaubten, Diamanten seien Splitter gefallener Sterne. Auch heute noch üben Edelsteine eine tiefe Faszination auf Menschen aus. Sie gelten als eines der schönsten und wertvollsten Geschenke der Natur. Der Diamant gilt dabei als der „König der Edelsteine“.

Folgerichtig überlegen viele Investoren, in Diamanten zu investieren, zumal diese eine geringe Schwankungsbreite im Hinblick auf die Wertstabilität aufweisen. Doch wer traut sich schon zu, die Qualität eines Diamanten wirklich zu beurteilen? Wie verschafft man sich den Zugang zum Händlermarkt, um günstige Preise zu erzielen? Persönliche Kontakte zu Diamantenhändlern pflegen seit langem die Experten des Pretagus Diamant Fonds. Sie verfügen auch über die nötige Expertise in der Beurteilung und Bewertung der wertvollen Edelsteine. Eine unabhängige Kontrollinstanz achtet zudem auf die Wahrung der Einkaufsbedingungen. Ein exklusiver Zugang zum Markt eröffnet den Pretagus-Experten sehr günstige Einkaufspreise. Die Anleger treten dabei wie eine Einkaufsgemeinschaft auf.

Ziel ist es, mit einer Beteiligung ab 3.000 Euro vom Wertzuwachs der Diamanten zu profitieren. Die Laufzeit ist auf rund acht Jahre ausgelegt, eine vorzeitige Kündigungsfrist besteht aber bereits nach einem Jahr. Das Fondsmanagement verantwortet dabei den Kauf, die Lagerung und den Verkauf der Diamanten, für deren sichere Verwahrung eine namhafte Sicherheitsfirma sorgt. Erworben werden vorrangig leicht handelbare Steine, deren Nachfrage voraussichtlich dauerhaft weit über der Neugewinnung liegt. Die Vergütung von Pretagus erfolgt erfolgsabhängig, was zu einem Interessengleichklang führt.

In diesem Jahr wurde erneut eine Studie der Unternehmensberatung Bain & Company, der Global Diamond Report 2013, veröffentlicht. Er beschreibt eine äußerst positive Wertsteigerung in Richtung 2020. Die letzten Erschließungen von Diamantenminen liegen Jahrzehnte zurück. Neue Minen sind nicht in Sicht, was zu einer deutlichen Steigerung der Durchschnittsnachfrage von derzeit 6,6 Prozent pro Jahr (selbst im Krisenjahr 2008/09) führen könnte. Diesen Trend sehen die Bain & Company-Experten auch für die kommenden Jahre, was eine Verdoppelung des heutigen Diamantenpreises bedeuten könnte. Spätestens dann soll auch der Fonds aufgelöst werden.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Der Pretagus Diamant Fonds ist eine erfreuliche Innovation, bei der Experten ihr Wissen und ihre exklusiven Zugangswege einer Einkaufsgemeinschaft von Fondsinvestoren zur Verfügung stellen, um gemeinsam mit ihnen zu partizipieren. So sind Endkundenpreise nicht selten doppelt so hoch wie Händlerpreise. Eine Beteiligung mit echter  Alleinstellung, einem engen Markt und daher hohen Wertsteigerungschancen.

Von Peter Lesniek

Erschienen in Beteiligung exklusiv 04/2013

Kurskorrektur überfällig: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Konjunkturprognosen für 2014.

Es liegt eine trügerische Ruhe über dem scheidenden Jahr.

Kein Schlussspurt für 2013 zeichnet sich ab, kein Weckruf für 2014. Offenbar geht es, trotz Jahreswechsel, wirtschaftlich weiter wie bisher: Der Euroraum erholt sich allmählich, der Dax klettert weiter Richtung 10.000 Punkte, der Goldkurs setzt seine Seitwärts-Bewegung fort und die US-Wirtschaft erstarkt zunehmend, während der Euro gegenüber dem Dollar abwertet. Kein Grund also für Anleger, ihren Kurs zu überdenken? Weit gefehlt!

Seit dem Frühjahr 2013 hat sich die Wirtschaft im Euroraum zwar erholt, jedoch nur quälend langsam. De facto ist die Arbeitslosenquote weiter gestiegen und lag zuletzt bei sehr hohen 12,1%. Auch im Jahr 2014 soll das Wachstum mit 0,9% nur schwach bleiben. Diese schleppende Entwicklung steht auch einem stärkeren Wachstum in Deutschland im Wege. Hinzu kommt noch die Wirtschaftspolitik der großen Koalition; die neue Bundesregierung kassiert die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010. Das senkt die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten der deutschen Wirtschaft. Noch wird dies von der lockeren Geldpolitik überdeckt: Die EZB-Zinsen von 0,25% sind für Deutschland viel zu niedrig und fachen die Konjunktur an. Doch dieser Effekt hält nicht ewig vor. Nutzen Sie also den Jahreswechsel für eine Bestandsaufnahme, was Sie mit Ihrer Geldanlage 2013 erreicht haben und welche Ziele Sie für 2014 erreichen wollen. Denn die nächste Korrektur kommt bestimmt!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

„Die Macher der Branche“: dima24.de in der neuen FINANZWELT

„Das Jahr der großen Herausforderungen“ titelt die FINANZWELT in ihrer aktuellen Ausgabe 06/2013. Die Redaktion befragte dazu auch die dima24.de-Chefin Renate Wallauer zu ihrem Resümee für 2013 und den Erwartungen für das kommende Jahr.

I. Was war für Sie die größte geschäftliche Herausforderung des Jahres 2013?

Das ist sicher branchenweit die Regulierung 2013: Die Unsicherheit ist nach wie vor groß. Unklar ist, in welchem Ausmaß die erforderlichen Kompetenzen und Funktionen tatsächlich nachgewiesen werden müssen. Wir bewerten es jedoch positiv, dass die Branche hier sorgfältig vorgeht, um auch in Zukunft möglichst attraktive Fonds anbieten zu können.

II. Was war für Sie die wichtigste Entscheidung, um diese Herausforderung zu bestehen?

Die meisten unserer aktuellen Angebote hatten bereits zum Zeitpunkt der Auflegung die AIFM-Anforderungen im Blick und kommen daher in den Genuss der Übergangsregelungen. So zeigen wir schon heute, wie die Sachwert-Investments der Zukunft aussehen können.

III. Wie beurteilen Sie ihre Geschäftsaussichten für das Jahr 2014? Was sind ihre Ziele für 2014, wie planen Sie diese zu erreichen?

Die Europäische Zentralbank hält die Zinsen im Euro-Raum im Dauertief. Das kostet die Sparer Milliarden, auf diese Geldvernichtung müssen sie reagieren. Wir erwarten darum, dass die Nachfrage nach Sachwerten wie Gold, Diamanten oder auch Immobilien in deutschen Metropolen weiter zunimmt. Unsere Kunden wissen: Fonds sind eine gute Alternative für ihre Geldanlage, sie ergänzen andere Anlageformen sinnvoll und bringen so das Portfolio in Balance. Entsprechend erwarten wir mit Interesse die AIFM-konformen Angebote der Initiatoren für einen Re-Start der Beteiligungsbranche im Jahr 2014.

Erschienen in FINANZWELT (06/2013)

Viele Schiffsfonds sind pleite. Droht jetzt bei Immobilienfonds das gleiche Spiel?

Viele geschlossene Fonds haben Investments zum Teil mit Bank-Krediten finanziert und bekommen nun kein Geld mehr. Das betraf zuletzt vor allem Schiffsfonds, doch auch Immobilien-Beteiligungen sind nicht ausgenommen. Der Grund: In einigen Märkten wurden weit mehr Objekte gebaut, als nun vermietet werden können. Und ein leerstehendes Gebäude erwirtschaftet kein Geld für Zins und Tilgung, die Bank gibt dementsprechend keinen Kredit. Selbst beim sogenannten Betongold kann es also sein, dass ein Fonds in Schieflage gerät. Meist betrifft das jedoch nur solche Fonds, die ältere Objekte in B- und C-Lagen gekauft haben. Darum unser Rat: Legen Sie bei Ihrem Immobilieninvestment besonderen Wert auf Vollvermietung des neuwertigen Objekts an bonitätsstarke Mieter, auf eine gute Lage - am besten im Zentrum einer wachsenden Metropole - und eine gute Wirtschaftsstruktur, niedrige Arbeitslosigkeit und hohe Lebensqualität am Standort. So ist es zwar nicht ausgeschlossen, jedoch eher unwahrscheinlich, dass die Immobilie einmal unvermietet bleibt.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die Favoriten der Anleger im November 2013

Nach Monaten in den Top 3 konnten sich Rohstofffonds zum ersten Mal 2013 ganz an die Spitze der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Homepage setzen. Gern angeklickt wurden auch Umweltfonds. Immobilienfonds haben im November weiter nachgegeben und liegen mit nur noch 18 Prozent auf Platz 3. Das ging zu Gunsten aller anderen Fondsegmente, die im vergangenen Monat etwas zulegen konnten.

Der Blick auf die meist geklickten Einzelfonds zeigt: Auch hier sind Rohstoffe gefragt. Fünf Rohstofffonds sind in der Liste der Top 10, die vom CANADA GOLD TRUST III angeführt wird. Der Umweltfonds ORGANIC MATTERS steigt im Vergleich zum Vormonat ein Treppchen höher auf Rang 2 und wird gefolgt von einem weiteren Beteiligungsangebot im Rohstoffsegment, dem US-NAMENSSCHULDVERSCHREIBUNGEN von ECI.
 
 

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Expertenmeinung: 12 Prozent mit Gold aus Kanada

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 03/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem Canada Gold Trust IV . Der Kurzläuferfonds investiert in die Exploration und den Abbau von Gold in Kanada.

Canada Gold Trust setzt Erfolgsserie mit viertem Fonds weiter fort

Gold ist und bleibt ein sicherer Hafen. Dennoch mussten viele Käufer von physischem Gold in den vergangenen Monaten merken, dass dessen Wert auch einmal sinken kann. Sicherer fährt da, wer auf den Abbau von Gold setzt und damit direkt am Anfang von dessen Wertschöpfungskette profitiert. Diese Vorteile können Investoren jetzt auch wieder bei der Canada Gold Trust IV GmbH & Co. KG erzielen.

In Indien und China wird Gold gerne verschenkt. Die Gesamtmenge des verschenkten Goldes lag in Indien 2012 bei 860 Tonnen, in China bei 832 Tonnen. Da die indische Regierung versucht, die Goldimporte zu begrenzen, um das Handelsdefizit zu verringern, dürfte in diesem Jahr China zum ersten Mal die Nase vorne haben. So stieg der Verbrauch zum Vorjahreszeitraum um 54 Prozent auf bislang 706 Tonnen, wie der chinesische Goldbranchenverband mitteilte. China geht es nun einmal wirtschaftlich immer besser, Gold gehört zum Leben dazu.

Dennoch mussten Käufer von physischem Gold in den letzten Monaten erleben, dass der Goldpreis sank. Dies hat indes sehr vielschichtige Gründe und die Vorzeichen ändern sich nach Meinung vieler Fachleute derzeit wieder. So verkauften beispielsweise viele institutionelle Investoren sogenannte Gold-ETF’s, um Gewinn mitzunehmen und diesen Gewinn und das freiwerdende Kapital in Aktien und Anleihen zu investieren. Diese Umschichtung wirkte sich mittelbar auf den Goldpreis aus.

Hiervon unbeeinflusst macht der Fondsanbieter Canada Gold Trust sein Geschäft mit Exploration und Abbau von Gold und erschließt mit dem Canada Gold Trust IV ein weiteres Areal in der goldreichen Region Cariboo im Herzen British Columbias, Kanada.

Hierzu ist Canada Gold Trust eine Zusammenarbeit mit der Pinegrove Gold Mines eingegangen, die zur Firmengruppe der Henning Gold Mines zählt. Ziel ist erneut die Gewinnung von Gold durch kostengünstigen Oberflächenabbau. Bereits bei den Vorgängerfonds konnten in nahegelegenen Gebieten interessante Goldvorkommen bestätigt werden. Von großem Vorteil für die Anleger dieses neuen Fonds ist dabei auch die bereits geschaffene Infrastruktur vor Ort.

Was ist der große Vorteil bei einer Investition in die Gewinnung von Gold? Gold hat für sich genommen einen Preis, der sich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wer indes in die Förderung von Gold investiert, partizipiert an den gewonnenen Mengen und am Preis. Um die notwendigen Fördermengen sicherzustellen, hat die Henning Gold Mines zusätzlich zu ihrem finanziellen Schuldbeitritt dafür gesorgt, dass neben den vertraglich gesicherten Claims auch weitere Gebiete in den Abbau einbezogen werden können, sofern die Ausbeute für die prognostizierten Zinsen und die Rückzahlung des Darlehens nicht ausreicht.

Dabei ist das Geschäftsmodell selbst bei einem Preis von deutlich unter 1000 US-Dollar profitabel zu betreiben. Sollte der Preis je Feinunze Gold – was nun wirklich niemand erwartet – unter 850 US-Dollar rutschen, greift ein Hedging, das diesen Preis sichert. Hierdurch will Canada Gold Trust innerhalb der kurzen Laufzeit von nur rund drei Jahren eine jährliche Auszahlung an die Anleger von zwölf Prozent pro Jahr erzielen, die ab 2014 quartalsweise ausgeschüttet werden. Zudem gibt es eine Bonusregelung bei gleichbleibend hohem Goldpreis sowie einen Frühzeichnerbonus von bis zu fünf Prozent der geleisteten Einlage.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Die Fonds von Canada Gold Trust haben nicht nur in Phasen eines steigenden Goldpreises die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt, sondern auch bei einem sinkenden Preis. Dies liegt am wirtschaftlichen Konzept, das nicht direkt abhängig vom Goldpreis ist und zudem durch mehrere Sicherheitsbausteine ergänzt wurde. Für eine schnelle Realisierung gibt es bei diesem Fonds beste Voraussetzungen: zum einen durch die bisherigen Nachweise von Goldfunden, zum anderen durch die vorhandene Infrastruktur. Erneut also ein Kurzläufer mit hohem Chancenpotenzial.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 03/2013

Aktien als Sachwerte: Was ist davon zu halten?

Sicherlich bieten viele erfolgreiche Unternehmen weltweit, mit ihren Gütern, Marken und Ideen, ein attraktives Investitionsziel. Über börsennotierte Aktien können Anleger aus aller Welt an ihrem Unternehmenserfolg partizipieren. Nur: Dabei ist viel Psychologie im Spiel. Der Aktienkurs spiegelt eher die am Markt vorherrschende Stimmung; der eigentliche Unternehmenswert ist gerade in Krisenzeiten nur eine ungefähre Bezugsgröße. Hinzu kommt: Die Kurse orientieren sich oft nicht am aktuellen Ist-Zustand, sondern nehmen künftige Entwicklungen vorweg. Einen bleibenden Wert, das Hauptargument für Sachwerte, können Aktien so nicht darstellen. Alternativen sind Investments über direkte Beteiligungen oder in Form eines geschlossenen Fonds. Diese bieten Anlegern die Möglichkeit zur gezielten Investition in ein klar umrissenes Objekt, transparent beschrieben im Fondsprospekt, und bieten so Sachwerte im eigentlichen Sinn.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Ungelegte Eier: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: ihr Plädoyer für mehr Zurückhaltung.

Noch sind CDU und SPD in den Koalitionsverhandlungen.

Doch während die Große Koalition noch nicht einmal beschlossene Sache ist, verliert sie schon an Zustimmung in der deutschen Bevölkerung. Während sich Anfang Oktober noch 66 Prozent für eine schwarz-rote Regierung ausgesprochen haben, sind es inzwischen nur noch 55, zeigt etwa der „Deutschlandtrend“ im ARD-Morgenmagazin. Die Zahl der Bürger, die sich Neuwahlen wünschen, stieg von 31 auf 43 Prozent an. Unsere Regierung wird verrissen, bevor sie sich überhaupt unter Beweis stellen konnte.

Auch an anderer Stelle muss man sich fragen, wie tragfähig manche Einschätzungen sind: Folker Hellmeyer etwa, der Chefökonom der Bremer Landesbank, hält 2014 einen Anstieg des DAX auf 10.000 Punkte für möglich. Dies ist seine Prognose, wohlgemerkt. Doch manch ein Anleger ist versucht, diese Zahlen als Fakt für bare Münzen zu nehmen. Er investiert sofort, statt weitere Informationen einzuholen, abzuwägen und dann überlegt zu handeln. Ein vorschnelles Urteil – So muss er eventuell hohe Verluste in Kauf nehmen. Wozu diese Hast? Sind wir denn vorher klüger?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Was sind Genussrechte und worauf muss ich da achten?

Genussrechte sind eine Beteiligungsform, die bislang nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich ist. Werden Genussrechte als Wertpapier verbrieft, spricht man auch von Genuss-Scheinen. Mit dem Erwerb eines Genussrechtes stellen Sie dem Emittenten befristet oder auch unbefristet Kapital zur Verfügung und erhalten dafür einen bestimmten, in der Regel gewinnabhängigen Zins. Ein Stimmrecht ist immer ausgeschlossen, dafür sind die Renditen vergleichsweise hoch. Die Ausgestaltung solcher Genussrechte unterliegt keiner gesetzlichen Einschränkung. Für Anleger besteht so vor der Kaufentscheidung ein relativ hoher Informationsaufwand. Wichtig auch: Mit dem Genuss-Recht sind Anleger dem Unternehmer gleichgestellt. Sollte es zur Insolvenz der Gesellschaft kommen, erfolgt die Rückzahlung Ihrer Einlage erst, wenn die Schulden aller anderen Gläubiger bezahlt sind. Egal, welche Form sie nutzen wollen, Anleger sollten stets kritisch hinterfragen: Investiert das Angebot in ein aussichtsreiches Asset, sind damit Erträge zu erwirtschaften und welches Know-how bringen die jeweils handelnden Personen dafür mit.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

4. Anleger-Umfrage von dima24.de: Jetzt teilnehmen und iPad mini gewinnen!

Schuldenkrise, Niedrigzinsen und Regulierung – wie schätzen Sie die zukünftige Wirtschaftsentwicklung ein? Was ist Ihnen bei Beteiligungsangeboten besonders wichtig? Uns interessiert, was Sie von Alternativen Investment-Fonds erwarten, damit wir Ihnen wie immer den bestmöglichen Service und das beste Angebot bieten können.

Wir freuen uns deshalb, wenn Sie sich rund vier Minuten Zeit nehmen und bis 02.12.2013 an der vierten jährlichen dima24.de Anleger-Umfrage teilnehmen. Die Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym. Als Dankeschön winkt das neue iPad mini!

Nicht nur Umverteilen: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen.

Das war deutlich:

„Allein mit Umverteilen und Ausruhen auf Erfolgen wird es nicht getan sein.“ So mahnte Christoph Schmidt, der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen bei der Vorstellung des aktuellen Jahresgutachtens der Regierungsberater. Darin ziehen die fünf Top-Ökonomen ein vernichtendes Fazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen: Sie nennen die schwarz-roten Pläne „rückwärtsgewandt“ und kritisieren zentrale Vorhaben wie einen gesetzlichen Mindestlohn, eine Mietpreisbremse, die Rentenpläne oder die angestrebte Reform der Ökostromförderung. Viele der diskutierten Wohltaten, wie die Mütterrente, die Aufstockung von niedrigen Renten oder großzügige Ausnahmen von der Rente mit 67 gingen überwiegend zu Lasten der kommenden Generationen. Neue Maßnahmen wie der Mindestlohn seien wachstums- und beschäftigungsfeindlich.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – so der offizielle Name der Wirtschaftsweisen – schreibt in dem Dokument: „Die aktuelle wirtschaftliche Situation und die gute Position Deutschlands im Vergleich zu den Krisenländern des Euro-Raums scheinen bei vielen politisch Handelnden den Blick auf die großen zukünftigen Herausforderungen verstellt zu haben.“ Die Krise in der Eurozone sei nicht überwunden und die größten Probleme, wie der demografische Wandel, lägen noch vor Deutschland. Jedoch: Damit der unabhängige Sachverständigenrat in der Politik auch Gehör findet, ist wohl erst wieder eine Krise vom Ausmaß der Lehman-Pleite nötig. Und soll man sich das wirklich wünschen?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Bio-Abfall bringt bis zu 12% Rendite

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 03/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem Organic Matters. Der Umweltfonds nutzt die Chancen der Abfallwirtschaft und investiert in Kompostierungsanlagen in Kanada.

Die Erfolgsstory des Astoria Rohstoff-Fonds geht weiter


Kaum eine Beteiligung fand in den letzten Monaten so schnell so viel Resonanz wie der „Astoria Organic Matters“. Die Symbiose aus ökologischem Anspruch und wirtschaftlicher Tragfähigkeit überzeugt. Die bereits verhandelten Verträge mit Lieferanten vor Ort in Kanada bieten dabei eine hohe Einnahmensicherheit.

Wenn Franz Vogel, Vorstand der UTV AG und Wegbereiter bei Fragen der Kompostierung, über seine ersten Schritte erzählt, kommt er ins Schwärmen. Seinerzeit ging es um ein Konzept zur „Restmüll-Stabilisierung“ der Stadt Baden-Baden. Heute ist die UTV AG ein weltweit erfolgreich tätiges Unternehmen. Die Idee ist indes die gleiche geblieben: Wie kann man effektiv aus Bioabfall hochwertigen Kompost machen?

Die Zeit für derartige Verfahren ist mehr als überfällig. Rund ein Drittel des anfallenden Mülls ist biologisch verwertbar, kann also wieder in wertvolle Rohstoffe zurück überführt werden. Die Chance hierin sah Camilla Dumbeck als Vorstand der Astoria Invest AG. Einige Länder, wie beispielsweise Kanada, suchen nämlich nach Alternativen, mit denen staatliche Institutionen wie Städte, Schulen, Krankenhäuser, Universitäten usw., Firmen aber auch Privathaushalte ihre biologischen Abfälle verwerten können. Vorausschauend will der nordamerikanische Staat das umweltbelastende Deponieren nämlich immer weiter einschränken. Ein Schritt in die genau richtige Richtung.

Hierzu erstellt Astoria Organic Matters derzeit eine Super-Compost-Anlage in Belleville, Ontario, Kanada, die in nur acht Wochen aus biologischem Abfall hochwertigen Kompost macht. Das auf dem eingetragenen GORE Cover System beruhenden Verfahren ist weltweit an 40 Standorten erprobt. Obwohl das Werk erst im Entstehen ist, konnten bereits Zulieferverträge verhandelt werden, die die geplante Auslastung der Anlage für das erste Jahr zu ca. 90 Prozent gewährleisten. Dies ist insofern wichtig, da die Rentabilität der Anlage vorrangig nicht durch den Verkauf des hochwertigen Komposts entsteht, sondern zu 86 Prozent durch die Annahmegebühren, die bereits bei der Anlieferung fällig werden. 80.000 Tonnen will Astoria Organic Matters so pro Jahr umweltfreundlich und dauerhaft entsorgen. Der gefragte Kompost ist zudem eine Bereicherung für Gärten und landwirtschaftliche Flächen. „Unser Konzept geht auch wirtschaftlich auf“, meint denn auch Astoria-Geschäftsführerin Dumbeck.

Bereits ab dem kommenden Jahr will Astoria Organic Matters Ausschüttungen in Höhe von 12 Prozent jährlich leisten, die unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes steuerfrei bleiben. Die Platzierungszeit des Fonds wurde im Rahmen der derzeitigen gesetzlichen Möglichkeiten bis zum 30. November 2013 verlängert. Anleger, die jetzt beitreten haben den Vorteil, dass die Realisierung der Anlage bereits sichergestellt und gestartet wurde. Innerhalb der Laufzeit von nur rund fünf Jahren soll dabei ein Gesamtrückfluss von 161 Prozent entstehen. Ökologie meets Ökonomie trifft beim Astoria Organic Matters in der Tat zu und zeigt einmal mehr, dass nachhaltige Kapitalanlagen auch ohne staatliche Förderungen die Nase vorne haben können.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Bereits bei unserer ersten Beurteilung haben wir uns für den Astoria Organic Matters ausgesprochen. Inzwischen liegen weitere unabhängige Analysen vor, die diese Einschätzung teilen. Besonders erfreut der wirtschaftliche Erfolg dieser Anlage, denn eine schnelle Kapitalisierung bietet auch die beste Gewähr für eine prospektgemäße Realisierung. Wer eine Beteiligung erwägt, sollte sich sputen. Die Nachfrage nach ökologischen Investments ist hoch. Bei gleichbleibender Platzierungsdynamik wird der Fonds in wenigen Wochen ausplatziert sein.

Von Peter Lesniek

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 03/2013

Zinspolitik auf Kosten der Sparer: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Niedrig-Zinsen vs. Vermögensbildung.

Es sind schlechte Zeiten für Sparer.

Sparbuch, Tagesgeld und Co. werfen derzeit kaum etwas ab, weil die Europäische Zentralbank die Zinsen im Euroraum im Dauertief hält. Gerade hat die EZB den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt. Außerdem bekräftigte die Zentralbank ihr Billiggeldversprechen, so dass noch 2013 weitere Leitzins-Senkungen wahrscheinlich sind. Nur: Nach Berechnungen von Experten kosten diese extremen Niedrigzinsen die Sparer hierzulande Milliarden-Summen. Vermögensbildung – etwa zur Altersvorsorge – ist so kaum mehr möglich. Lebensversicherungen haben ihre Not, insbesondere die Altverträge mit hohen Zinszusagen sind ein Problem. Und das Ende der Fahnenstange ist noch gar nicht erreicht, denn die Wirkung der Niedrigzinsen auf das bestehende Geld-Vermögen wird sich weiter erhöhen: Das angelegte Geld verliert stetig an Kaufkraft, es schmilzt wie Schnee in der Sonne.

Auf diese Geldvernichtung im großen Stil müssen die Anleger reagieren. Wir erwarten deshalb, dass die Nachfrage nach Sachwert-Anlagen wie Gold, Diamanten oder auch Immobilien in deutschen Metropolen weiter zunimmt. Und damit auch die Preise für diese Sachwerte. Man darf gespannt sein, ob Anleger reagieren oder sich von der Erfolgsstory der deutschen Realwirtschaft noch weiter blenden lassen.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

6,5 Prozent pro Jahr mit Einzelhandelsimmobilien in ganz Deutschland

Die Deutschen gehen gerne einkaufen, derzeit liegt der Anteil des privaten Konsums am Bruttoinlandsprodukt bei rund 57 Prozent. Davon profitieren wiederum die Geschäfte und bieten so eine hohe Mieten-Sicherheit. Deswegen sind Einzelhandelsobjekte auch bei Investoren die beliebteste Nutzungsart für Immobilien-Investments, wie eine aktuelle Studie von Ernst & Young zeigt.

Mit dem Fonds Einzelhandelsimmobilien 04 bietet der erfahrene Initiator Habona Invest Anlegern nun erneut die Möglichkeit, von den Entwicklungen des deutschen Einzelhandels zu profitieren. Bonitätsstarke Mieter wie EDEKA, Aldi oder REWE und langfristige Mietverträge von bis zu 15 Jahren bieten den Anlegern eine hohe Cash-Flow-Sicherheit. Zusätzlich soll das Investment durch Objekte aus dem Food und Non-Food-Bereich und durch eine regionale Diversifikation abgesichert werden. Die attraktive Gesamtrendite des Fonds liegt bei  6,5 Prozent pro Jahr, die Auszahlungen erfolgen halbjährlich.

Auf einen Blick:
  • Sachwertinvestment in neue oder neuwertige Einzelhandelsimmobilien
  • Mietvertragslaufzeiten von 15 Jahren
  • Prognostizierte Gesamtausschüttungen von 140%
  • Kurze Laufzeit von nur 5 Jahren
  • Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro
Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Die Favoriten der Anleger im Oktober 2013

Auf unserer Homepage und in der Gunst der Anleger liegen Rohstofffonds und Immobilienfonds derzeit fast gleichauf. Kein Wunder: Es sind Sachwerte par excellence. Grün dagegen ist offenbar eher out: Umweltfonds fallen, von 31,47 Prozent im August 2013 um rund 10 Prozentpunkte. Weitere Trends: Auch Immobilien geben leicht nach, Rohstoffe dagegen ziehen an; alle anderen Fondssegmente halten das Niveau vom Vormonat.

In der Kategorie der meist geklickten Einzelfonds liegen die Genussrechte II von Euro Grundinvest derzeit deutlich vorn. Die US-Namensschuldverschreibungen von ECI halten Platz 2, der Favorit vom Vormonat, der Fonds ORGANIC MATTERS fiel auf Platz 3 im Ranking.

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Deflations-Gefahr in Europa: Montagsmeinung von dima24.de

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Neue Leitzinssenkung der EZB?

Die Teuerungsraten sind derzeit auf dem tiefsten Stand seit 2009.

Als EZB-Präsident Draghi im August die Deflationsgefahr für alle Euro-Länder noch verneinte, steckte Griechenland schon mittendrin. Andere Länder ziehen nach: In Spanien war die jährliche Inflationsrate seit April meist negativ, in Zypern liegt sie derzeit bei minus 0,5 Prozent und in Portugal stagnieren die Preise. Im gesamten Euro-Raum betrug die Inflation im Oktober nur noch 0,7 Prozent. Für die Ratssitzung der Zentralbank am Donnerstag erwarten Experten nun eine neue Leitzinssenkung, um die Kreditvergabe und damit die Wirtschaft Europas anzukurbeln. Sonst droht eine Abwärtsspirale: Bei sinkenden Absatzpreise und Reallöhnen wird die Schuldenlast der Unternehmen und Haushalte eine immer größeren Belastung. Sie müssen ihre Schulden aus den sinkenden laufenden Einnahmen abzahlen. Folglich geben sie weniger aus, um sich zu entschulden. Ein Teufelskreis, weil somit auch die Nachfrage sinkt und dann noch weniger verdient wird. Die Deflation droht also die Erholung in Europa abzuwürgen. Und was tut die EU? Sie reguliert derweil die Watt-Zahl bei Staubsaugern!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

123% Gesamtmittelrückfluss: Rückenwind für`s Portfolio

Frankreich hängt hinterher: Das Nachbarland bezieht seine Energie derzeit hauptsächlich aus Kernkraft, erst 2 Prozent stammen aus Erneuerbaren Energien. Gemäß europäischen Richtlinien soll dieser Anteil jedoch auf ganze 20 Prozent steigen, hier besteht also enormer Nachholbedarf. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Frankreich vor allem auf Windkraft. Das ist nur konsequent: Laut Global Wind Report ist Frankreich das EU-Land mit dem zweitgrößten Windpotential überhaupt.

Ab Oktober 2013 können Anleger nun mit dem neuesten Kurzläufer des Windkraft-Spezialisten Leonidas Associates von Frankreichs Energiewende profitieren: Der Frankreichfonds läuft nur rund 4 Jahre und eignet sich für Anleger, die Stabilität in ihr Depot bringen wollen, steuerliche Vorteile suchen und dabei ihr Kapital nicht zu lange binden wollen. Sie profitieren von den Erlösen der Stromproduktion und dem Verkauf des Windparks nach Ende der Fondslaufzeit 2017. Der konservativ kalkulierte Fonds prognostiziert dazu einen Gesamtmittelrückfluss von 123 Prozent nach Steuern. Jetzt einsteigen lohnt sich: 2013 sind die Rahmenbedingungen noch günstig, aufgrund gesetzlicher Regulierung werden die Ausschüttungen künftiger Fonds geringer ausfallen.

Auf einen Blick:
  • Sachwertinvestment in Windkraftanlagen in Frankreich
  • Hohe Investitionsquote von 97 Prozent
  • Ausschüttungsprognose von 123 Prozent nach Steuern
  • Laufzeit von nur rund 4 Jahren
  • Mindestbeteiligung von 10.000 Euro
Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Alternative Investment-Fonds: Re-Start steht noch bevor

Seit Sommer 2013 gelten neue Regeln für Sachwertinvestments, doch die Revolution ist ausgeblieben: Bisher wurde noch kein Alternative Investment Funds neuer Prägung genehmigt. Die dima24.de vermittelt derzeit vor allem Fonds, die eine Übergangsregelung nutzen können sowie Direktinvestments in Sachwerte wie Immobilien, Gold und Diamanten. Diese fallen nicht unter das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).

Nach neuen Regeln konzipierte Alternative Investment-Fonds (AIFs) konnten bisher nicht vermittelt werden, weil es sie schlicht noch nicht gibt: Die Anleger sind geduldig und erwarten mit Interesse die neuen Angebote, die Initiatoren feilen aber noch an frischen Fondskonzepten. Mittlerweile planen bereits ein gutes Dutzend Initiatoren, noch 2013 Alternative Investment-Fonds nach den Vorgaben des KAGB aufzulegen. Die dima24.de fordert: Im Sinne der Angebotsvielfalt für Anleger sollten mehr Emissionshäuser aktiv werden und KAGB-konforme Konzepte anbieten.

Mit der Regulierung haben die Fondsanbieter jetzt die Chance für einen Neustart: Die Produktprüfung nach höchsten Sorgfaltskriterien übernimmt künftig die BaFin. Vorgänge wie bei der Frankfurter S&K-Gruppe oder Wölbern Invest in Hamburg sind dann kaum mehr möglich. Das ist ein Quantensprung im Anlegerschutz: Investoren können sich so auf die Portfolio-Optimierung und die Auswahl der passenden Sachwertanlagen konzentrieren.

Auch für Vermittler wie dima24.de birgt das KAGB Vorteile: Denn kein Vertrieb hat Interesse daran, langwierig Vertrauen bei den Privatanlegern aufzubauen, um es dann durch etwaige Fehler des Fondsmanagements während der Fondslaufzeit zu verlieren. Fonds nach dem KAGB unterliegen einer stetigen Bewertung, das schützt Anleger und Berater gleichermaßen vor unseriösen Anbietern und nutzt so der gesamten Branche. Sinnvoll ist auch die Überlegung, statt dicke Fondsprospekte zu drucken, die BaFin-geprüften Anlagebedingungen zum Download anzubieten. Die Beschreibung des Investitionsobjekts erfolgt extra auf höchstens 16 Seiten, alle Unterlagen wären branchenweit einheitlich gestaltet: Das ist anlegerfreundlich: einfach, klar und gut vergleichbar. So findet jeder Anleger genau das passende Produkt.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Die dima24.de-Montagsmeinung zum DAX bei über 9.000 Punkten

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Zum Höchststand des DAX.

Die 9.000-Punkte-Marke ist geknackt.

Am Freitag stieg der DAX erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte über 9.000 Punkte und erreichte mit 9.010,65 Punkten den höchsten Stand aller Zeiten. Das lockt gerade Privatanleger wieder an die Börse, viele erwarten nun eine Kurs-Rallye zum Jahresende.

Nur: Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten geben das gar nicht wirklich her. Der ifo-Geschäftsklimaindex beispielsweise ist im Oktober zurückgegangen, die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist trüber geworden. Auch die Erholung der Konjunktur in der angezählten Euro-Zone steht auf tönernen Füßen: In Frankreich etwa hat die Arbeitslosigkeit ein neues Rekordhoch erreicht. Ende September waren in der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft rund 3,3 Millionen Menschen ohne Job und damit so viele wie noch nie. So steht der DAX auf seinem Höchststand denn auch recht alleine da: Bis auf die Börsen in Frankreich, Zürich und London meldeten alle Handelsplätze Kursverluste.

Kurseinbrüche sind demnach auch beim DAX nur eine Frage der Zeit. Aber trotz der unsicheren Konjunkturaussichten und der immer noch ungelösten Schuldenkrise in Europa sind Anleger hocheuphorisch und investieren weiter. Obwohl doch klar sein muss: Einzusteigen, wenn der Index bei Höchstkursen liegt, birgt enormes Enttäuschungspotenzial. Sinnvoll ist es vielmehr, antizyklisch zu handeln: Also jetzt Aussteigen und Gewinne sichern!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Investment in innovative Online-Gesundheitsvorsorge

In der „Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 03/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem SWF Gesundheitsvorsorge 1. Der Fonds nutzt Chancen im Zukunftsmarkt E-Health und Telemedizin.

Gesunde Zukunftsaussichten


Die Online Gesundheitsvorsorge wird nach Meinung von Fachleuten in den kommenden Jahren immer wichtiger. Einen Mausklick weiter findet sich mit dem SWF Gesundheitsvorsorge 1 jetzt auch eine interessante Kapitalanlage.

Nicht umsonst haben sich gemeinnützig tätige Organisationen wie Healthcare IT for Africa e.V. darauf spezialisiert, durch Spendengelder Telemedizinprojekte für die Gesundheitsversorgung in Ghana zu realisieren. Zunächst wurden Programme für Mobiltelefone entwickelt, mit denen sich Hebammen und Krankenschwestern weiterbilden können. Sie haben damit die Chance, medizinische Grundlagen selbst zu erlernen, ohne auf Bibliotheken oder Weiterbildungseinrichtungen angewiesen zu sein. Diese sind in dem schwarzafrikanischen Land nämlich meist weit entfernt und somit kaum zugänglich. „Wir haben uns gefragt, wie man mit adäquaten Technologien die Gesundheitsversorgung in schwer erreichbaren ländlichen Gebieten in Afrika verfügbar machen kann. Nahezu alle Tätigen im Gesundheitsbereich nutzen bereits Mobilfunkgeräte. Außerdem sind Länder wie Ghana mit modernster Mobilfunktechnik ausgestattet, die eine Vielzahl von potenziellen Anwendungen ermöglicht“, sagt Mirco Heise, Vorstandsassistent bei Health Care IT for Africa. Die ersten Ergebnisse geben ihm Recht. Mobiltelefone, die Leben retten? Besonders im Bereich der Gesundheitsüberwachung bieten neue, innovative Entwicklungen zahlreiche Weichenstellungen, „Gesundheit“ künftig einfacher und zuverlässiger zu gestalten. Telemedizin ermöglicht Behandlungen und medizinische Überwachung von Patienten durch Ärzte per Internet oder Telefon. Alleine die gesparte Zeit für Anfahrten gilt im Notfall als Lebensretter.

Das digitale Zeitalter verjüngt die Gesundheitsvorsorge


Zukünftige Herausforderungen im Gesundheitswesen, etwa ein steigender ambulanter und wohnortnaher Versorgungsbedarf, verlangen nach innovativen Versorgungskonzepten. Diese müssen schnell und effektiv sein und eine zeitnahe sowie integrierte Steuerungs- und Koordinierungsmöglichkeit enthalten. Was heißt das? Viele Menschen werden immer älter, dabei steigen aber auch die klassischen Zivilisationserkrankungen. Die Online Gesundheitsvorsorge, wozu auch die Telemedizin gehört, bietet dabei die Möglichkeit, eine hohe Lebensqualität zu erhalten, ohne permanent im Wartezimmer zu sitzen. Durch regelmäßige Aufzeichnung lebenswichtiger Vitaldaten wie Gewicht, Blutdruck und die Sauerstoffsättigung des Blutes lernen Patienten mit ihrem Körper und gegebenenfalls mit ihrer Erkrankung umzugehen. Die Gewissheit, mit seinem Arzt ständig via Datenleitung verbunden zu sein, schafft Selbstbewusstsein und ein großes Stück Freiheit inklusive der nötigen Sicherheit. Die Lebensqualität wird also entscheidend verbessert. Ziel ist es, frühzeitig auf gesundheitliche Veränderungen reagieren zu können, Arztbesuche bedarfsgerechter und im Vorfeld aufgeklärter durchführen zu können und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Davon profitieren nicht nur die Patienten – auch die Krankenkassen können durch die Online Gesundheitsvorsorge Milliarden Euro einsparen.

Der Gesundheitsmarkt – auch wirtschaftlich interessant


In der Europäischen Union leiden etwa zehn Mio. Menschen an Herzinsuffizienz, 20 Mio. an der Lungenkrankheit COPD und 60 Mio. an Diabetes. Allein diese drei Erkrankungen verursachen Kosten in Höhe von 125 Mrd. Euro für die Gesundheitssysteme. Es wird deutlich, die Online Gesundheitsvorsorge (Online Healthcare) ist ein weltweiter Milliardenmarkt. Experten schätzen das Volumen des internationalen Gesundheitsmarktes auf 7,3 Bio. US-Dollar. Soweit dies überhaupt messbar ist, denn wer will schon den Wert ermitteln, wenn eine ghanesische Krankenschwester alleine dank des Handys Leben retten kann. Doch derartige Entwicklungen müssen auch finanziert werden, denn selbst den innovativsten und zukunftsorientiertesten Firmen fehlt oft das Kapital, ihre Anwendung zu vollenden. Genau dies hat sich der SWF Gesundheitsvorsorge 1 auf die Fahnen geschrieben und schafft die perfekte Symbiose zwischen der Finanzierung und der Realisierung von Firmen des Online Gesundheitsmarktes.

SWF Gesundheitsvorsorge 1 – mit gutem Gewissen verdienen


Der SWF Gesundheitsvorsorge 1 streut dabei das Kapital auf eine Vielzahl an Firmen. Dadurch wird den Anlegern ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis geboten. Doch Streuung alleine ist gar nichts, wenn die Auswahl nicht stimmt. Aus diesem Grund begleitet der erfahrene und erfolgreiche Unternehmer Sven Donhuysen als Chairman den Fonds und bildet das Bindeglied zwischen dem Management und den im Fonds vertretenen Firmen. Seit über 15 Jahren ist er aktiv mit innovativen Unternehmen und macht sie zu den Gewinnern von morgen. Daneben ist Morten Sondergaard, einer der berühmtesten „Multi-Unternehmer der Welt“, Berater des Fonds. Sondergaard konzentriert sich seit mehreren Jahren auf den Bereich des onlinebasierten Gesundheitsmarktes. Seit der Geburt des Internet in den 90er Jahren bis heute war er als Gründer und Investor bei mehr als 80 Firmen beteiligt. Beim wohl bekanntesten Projekt Skype war er Co-Investor. Bei dessen Verkauf an eBay für rund 2,6 Mrd. US-Dollar erzielte er mit seinen Partnern rund 130 Mio. US-Dollar. Beim jüngsten großen Start-up-Deal Tradeshift konnte Sondergaard DHL als Kunde gewinnen. Der Unternehmenswert stieg innerhalb von nur zwei Jahren um über 500 Prozent an. Und genau von solchen Entwicklungen wollen Donhuysen und Sondergaard nun auch Privatinvestoren profitieren lassen. Eine Beteiligung am SWF Gesundheitsvorsorge 1 ist dabei ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio möglich. Angestrebt wird eine Verdoppelung des Investitionskapitals. Die geplante Exitphase soll bereits nach 2 Jahren beginnen. Es handelt sich also um einen Kurzläuferfonds. Deutsche Fondsanleger werden dabei bevorrechtigt behandelt. Ihnen fließen zunächst 125 Prozent der Investitionssumme zu, bevor darüber hinausgehende Gewinne zwischen ihnen und dem Management der Beteiligungsgesellschaft geteilt werden. Ein fairer Deal, wie Profis meinen.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Dieses Investment kann Ihnen nicht nur gute Renditen bescheren, es könnte sich eines Tages auch gesundheitlich für Sie lohnen. Die nicht immer ganz ernst zu nehmenden Gesundheits-Apps auf iPhone und Co. werden sich in den nächsten Jahren zu wahren Lebensrettern entwickeln. Und Sie können diese Entwicklung mitfördern. Ein Investment, das eben nicht nur aus finanzieller Sicht Vorteile aufweist und lohnenswert ist.

Von Peter Lesniek

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 03/2013

Initiatoren bieten immer öfter Namensschuldverschreibungen an. Wie funktioniert das genau?

Namensschuldverschreibungen sind im PrinzipAnleihen und gehören zu den klassischen Formen der Geldanlage. Als verbriefte Kredite dienen sie den Emittenten zur Beschaffung von Fremdkapital: Der Gesamtbetrag des benötigten Kredits wird dazu in Teilbeträge aufgeteilt und in standardisierten Urkunden verbrieft, die dann an die Anleger verkauft werden. Inhaber einer Schuldverschreibung haben Anspruch auf Zinsen zum vereinbarten Zinssatz und auf die Tilgung, also Rückzahlung des Kredits. Die Modalitäten dazu sind nicht festgelegt: So ist ein fester Tilgungsplan genauso möglich wie die Rückzahlung nach Kündigung durch den Emittenten. Die Laufzeiten liegen in der Regel zwischen 10 und 25 Jahren. Sie sollten außerdem zu Schuldverschreibungen wissen, dass diese keinen Beteiligungscharakter haben: Man erwirbt also das Recht auf die Zinszahlungen für das angelegte Kapital, aber kein Mitspracherecht an dem Unternehmen. Ein Vorteil gegenüber dem alten KG-Fonds: Die fest vereinbarten Auszahlungen können nicht zurückgefordert werden.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die dima24-Montagsmeinung zur Erholung der Euro-Zone

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Das Ende der Krise?

Die Euro-Zone erholt sich – langsam.

So liest man es derzeit in den Medien: Der Euro-Raum habe die sechs Quartale andauernde Rezession hinter sich gelassen, die Hochphase der Krise sei offenbar vorbei. Nur: Die Probleme Europas sind weiter ungelöst. Auch wenn aktuell kein neuer Zündstoff dazukommt – Die Krise dauert an. Deutschland ist gut durchgekommen und kann Geld ausgeben. Doch andere Mitgliedsstaaten müssen weiter sparen, obwohl sie dringend investieren sollten. Langfristig ist das Gift für diese Volkswirtschaften und kommt die Bürger teuer zu stehen. Und: Die darin liegende soziale Sprengkraft ist bislang noch kaum abzusehen.

Ähnlich ist die Lage bei den Privatanlegern: Auch hier ist zu beobachten, dass sich die Schere immer weiter öffnet. Wer bereits über Kapital verfügt, hat aktuell viel mehr Möglichkeiten, erfolgreich anzulegen und Chancen zu nutzen: Sei es durch größtmögliche Streuung, die Nutzung verschiedener, neuer Anlageklassen wie etwa Diamanten oder auch bei der Vereinbarung von Kredit-Finanzierungen. Sparer mit weniger finanziellem Spielraum haben das Nachsehen. Sie verlieren mit Anlagen wie Bundesanleihen, Tages- oder Festgeld de facto Geld, denn die schaffen nicht einmal den Inflationsausgleich. Das betrifft gerade die Deutschen, denn die setzen traditionell vor allem auf klassische Anlageformen. Für beide, für die Euro-Zone wie für die Anleger-Gemeinde, gilt darum: Jetzt aktiv werden! Denn weiter so kann es nicht gehen.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Schlüsselwort in DIE WELT: Studentisches Wohnen - Worauf Investoren achten sollten

In DIE WELT beschäftigt sich dima24-Chefin Renate Wallauer heute mit ganz besonderen Immobilien-Investments: Studentenapartments.

Am 14.10.2013 starten die Vorlesungen und an vielen Hochschulstandorten wird es eng: Im Wintersemester 2012/ 2013 studierten schon 2,5 Millionen Menschen an deutschen Unis, bis 2015 wird ein Anstieg auf 2,8 Millionen erwartet. Mit über 41.000 Studierenden ist Hamburg eine der größten deutschen Hochschulen, doch auch die TU München zum Beispiel platzt aus allen Nähten: Für das neue Semester meldeten sich schon mehr Bewerber als beim doppelten Abiturjahrgang und 13 Prozent mehr als im letzten Jahr. Und diese jungen Studierenden suchen nun dringend eine neue Bleibe. Viele Anleger haben darum Studentenapartments als attraktive Geldanlage für sich entdeckt.

Die Wohnraum-Nachfrage ist enorm: In Frankfurt etwa, wo die Lage mit 55.000 Studenten ähnlich angespannt ist wie in Hamburg oder München, konnten gerade 131 Studentenapartments noch vor ihrer Übergabe in Rekordzeit vermietet werden. In diese Frankfurter „SMARTments“, einer Projektentwicklung der GBI AG, können Privatanleger über Fondsbeteiligungen investieren. GBI kooperiert dazu mit dem Fondshaus Hamburg, das aktuell auch Beteiligungen an Wohnanlagen in Darmstadt und Mainz anbietet. Ein vergleichbares Projekt ist auch in Hamburg realisiert worden. Neben der Fondslösung ist aber auch Teileigentum an Studentenapartmentanlagen möglich: Aktuelles Beispiel hier ist etwa das Projekt „Campus Living Dahlem“, direkt auf dem Campus der FU Berlin. Der repräsentative Bau ist seit der Sanierung 2012 vollvermietet.

Ganz gleich, für welche Anlageform Anleger sich entscheiden, achten sollten sie dabei stets auf drei Dinge: die Campusnähe, die möglichst zentrumsnahe Lage und gute Anbindung sowie die Ausstattung der Wohnanlagen. Zum einen wünschen sich die Studierenden heute schnellen Zugang zur universitären Infrastruktur, zum anderen aber auch ein attraktives Wohnumfeld mit hoher Lebensqualität. Denn das Studium besteht nicht nur aus Lernen. Dazu kommt der Wusch nach zweckmäßiger Ausstattung, gern mit kleinen Extras: Dazu gehören etwa ein Aufzug, neueste Gebäudetechnik inklusive Internet- und Kabelanschluss oder der eigene PKW-Stellplatz auf dem Gelände. Die neuen Wohnanlagen bieten zudem oft einen Concierge-Service als zentralen Ansprechpartner in allen Fragen zum Apartment. Sind diese Kriterien erfüllt, sind Vollvermietung und damit sichere Erträge für Immobilien-Anleger sicher gewährt.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin der dima24.de

Erschienen am 19.10.2013 in DIE WELT

dima24.de in der Presse: R. Wallauer im Weser Kurier

Der Bremer WESER KURIER beschäftigt sich in seinem Ressort VERBRAUCHER mit dem Thema Beteiligungen: Seit Sommer 2013 gelten neue Regeln für Sachwertinvestments. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) verlangt höhere Standards und mehr Transparenz – so wird der Anlegerschutz verbessert und die Rechte der Anleger gestärkt.

Neue Regeln für geschlossene Fonds


Bremen. Verluste für die Anleger, Intransparenz und Skandale – die Anlage in geschlossene Fonds hat kein gutes Image. Da mag es der Branche helfen, dass ihre Anlagerichtlinien komplett neu geregelt wurden. Doch nach den Erfahrungen der Vergangenheit halten sich die Kunden dennoch zurück.

Schiffsfonds, die in die Pleite fahren, oder Bürogebäude, die sich nicht mehr vermieten lassen: Die Anleger mussten in den vergangenen Jahren viele Enttäuschungen verkraften. Für geschlossene Fonds, die in Schiffe, Büroimmobilien, Windräder oder Flugzeuge investieren, wurden jetzt neue Regeln aufgestellt. Insgesamt werden diese Anlagen als alternative Investmentfonds bezeichnet. Wer sie auflegen will, braucht eine Erlaubnis der Finanzaufsicht Bafin, die die Qualifikation der Geschäftsführer und andere Kriterien wie die Risikokontrolle überprüft.

Das war bisher nicht immer der Fall. „Für unsere Branche ist dieses Gesetz ein Meilenstein. Es werden gleiche Spieregeln für alle Marktteilnehmer geschaffen“, sagt Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Sachwerte und Investmentvermögen (BSI).

Bisher waren geschlossene Fonds weitgehend unreguliert. Die Anleger gehen eine unternehmerische Beteiligung ein und sind hohen Risiken bis hin zum Totalverlust ausgesetzt. Anders als Investmentfonds oder Anleihen können sie ihre Anlage auch nicht jederzeit verkaufen, um Verluste zu begrenzen. Die Haltedauer beträgt meist zehn bis 15 Jahre. Ein Zweitmarkt, auf dem geschlossene Fonds während der Laufzeit angeboten werden können, hat meist nur eine eingeschränkte Handelsfunktion. Außerdem lassen sich dort die Fonds meist nur mit großen Abschlägen verkaufen.

Investition in Sachwerte


Mit dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch sind weiterhin Investitionen in Sachwerte wie Immobilien, Schiffe, Flugzeuge und Anlagen für erneuerbare Energien erlaubt. Die Fonds sollen das Geld der Anleger mindestens auf drei verschiedene Investitionsobjekte verteilen. Doch nach wie vor sind auch Anlagen in Einzelobjekte möglich. Dann müssen die Anleger mindestens 20000 Euro in einen solchen Fonds investieren. Das soll gewährleisten, dass nur erfahrene Investoren einsteigen. Diese Schwelle halten Anlegeranwälte für zu gering, da auch unerfahrene Anleger schon bisher deutlich mehr Geld investiert haben. Der BSI verteidigt dagegen die neue Schwelle.

Eine Anlage in Sachwerte wird durch das Geld der Einzahler und einen Kredit einer Bank finanziert. Kredite dürfen nur noch 60 Prozent des Fondsvolumens ausmachen. Darlehen in fremder Währung sind auf 30 Prozent begrenzt. Vor allem solche Fremdwährungskonstruktionen haben den Anlegern in der Vergangenheit große Probleme bereitet. So wurden für viele Schiffsfonds Darlehen in Yen oder Schweizer Franken aufgenommen, weil das zu einer niedrigeren Zinsbelastung führte. Doch wenn sich diese Wechselkurse zum Euro später ungünstig entwickeln, können die Fonds schnell in Probleme geraten – wie in der Vergangenheit geschehen.

Mit den neuen Regelungen haben sich auch die formalen Anforderungen an die geschlossenen Fonds verändert. „Die Anleger können nicht mehr über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte investieren, wenn sie das über neu aufgelegte Fonds tun wollen“, sagt Renate Wallauer, Geschäftsführerin beim Beteiligungsspezialisten dima24. Die Fondshäuser müssen künftig höhere Standards und strikte Anforderungen an Eigenkapital sowie Transparenz gegenüber Anlegern und Aufsicht erfüllen.

Außerdem gibt es jetzt auch für die geschlossenen Fonds Beipackzettel. Auf maximal drei DIN-A4-Seiten müssen wesentliche Angaben wie Anlageobjekte, Anlagestrategie, Risiken, Kapitalrückzahlung und Erträge unter verschiedenen Marktbedingungen sowie Kosten und Provisionen aufgelistet sein. Doch die meisten dieser Kurzinformationen seien enttäuschend, stellt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung fest. Die häufigsten Mängel waren, dass das Anlageobjekt nicht genau beschrieben wurde, viele juristische Allgemeinplätze verwendet wurden und die Angaben zur finanziellen Lage dürftig waren.

Die Experten empfehlen, das Bundesfinanzministerium solle Inhalt und Aufbau dieser Beipackzettel genauer bestimmen. Doch selbst gute Beipackzettel garantieren nicht den Erfolg der Anlage. Auch das neue Kapitalanlagegesetzbuch und die damit verbundenen strengeren Regelungen versprechen nicht automatisch eine erfolgreiche Anlage. Ein Anlage in geschlossen Fonds bleibt eine unternehmerische Beteiligung mit allen Risiken.

Ob also die Neuerungen helfen, der Branche ein besseres Image zu geben, bleibt abzuwarten. Die Bereitschaft in solche Fonds zu investieren, ist jedenfalls stark zurückgegangen. Im vergangenen Jahr sammelte die Branche 4,5 Milliarden Euro ein – so wenig wie noch nie. Noch können Beteiligungen an alten Fonds, die den neuen Regelungen nicht unterliegen, verkauft werden. Das ist bei Fonds der Fall, die ihr Anlageobjekt vor dem 22. Juli 2013 erworben haben. Außerdem gibt es nach wie vor Anlagen, die von dem neuen Gesetz nicht erfasst werden. Dazu gehören die Anbieter von Genussrechten und Namensschuldverschreibungen. Das sind etwa Unternehmen, die sogenannte Mittelstandsanleihen mit einer hohen Verzinsung anbieten oder Genussscheine – ebenfalls eine Form einer Anleihe – herausgeben.

Von Olaf Grahl

Erschienen im Weser Kurier vom 07.10.2013

Die dima24-Montagsmeinung zum Fed-Sesselwechsel

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: zur neuen US-Zentralbankchefin.

Seit Donnerstag ist es fix:

Mit Janet Yellen wird 2014 erstmals eine Frau die US-Zentralbank übernehmen. Sie folgt auf Ben Bernanke und unterstützt wie er die ultralockere Geldpolitik, mit der die Federal Reserve in den vergangenen Jahren gegen die Folgen der Wirtschaftskrise ankämpfte. Ihre Ernennung ist ein Signal für die Märkte, auch für M. Draghi und die EZB ist die Marschrichtung damit klar. Es bleibt bei Niedrig-Zinsen.

Die Konsequenz für Anleger lautet: Investieren in Sachwerte! Schon jetzt ist weltweit eine enorm hohe Geldmenge in Umlauf, die mit den vorliegenden Werten in keinem Verhältnis mehr steht. Tendenz: Weiter steigend. Da sind Preissteigerungen für Immobilien, Diamanten und andere Sachwerte vorprogrammiert. Selbst Aktien als hochvolatile Anlageform genießen derzeit mehr Vertrauen als Cash.

Yellens größte Herausforderung ist darum, rechtzeitig den Fuß vom Gas zu nehmen, um Blasen auf den Märkten zu verhindern: Während sie selbst für aggressive Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft wie Niedrigst-Zinspolitik und Ankauf von Staatsanleihen steht, muss sie die schwere Aufgabe bewältigen, diese Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt wieder auslaufen zu lassen, um so einer ausufernden Inflation entgegenzuwirken. Alles Gute, Janet!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Süddeutscher Windpark bringt Anlegern stabile Erträge

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 03/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem Lacuna Windpark Töpen. Der Umweltfonds bietet Anlegern eine Beteiligung an einem bayerischen Windpark mit guten Standort-Bedingungen und hoher Rentabilität.

Langfristig stabile Erträge mit Windenergie-Investments


Im Juli ging der dritte Windfonds der Regensburger Lacuna AG an den Start. Der Lacuna Windpark Töpen, Teil des größten zusammenhängenden Windparks Bayerns, profitiert von den guten Standort-Bedingungen: hohe Windgeschwindigkeiten für einen wirtschaftlich rentablen Windenergie-Betrieb, das deutschlandweit größte Flächenpotenzial und politisch geförderter Zubau. Weiterer Pluspunkt für Investoren: die Chance auf Mehrerträge durch den möglichen Weiterbetrieb des Windparks nach Laufzeitende des Fonds.

Auf dieser Basis können Investoren das erreichen, was oft ganz oben auf der Investorenwunschliste rangiert: stabile Erträge, unabhängig von Börsenschwankungen. Hintergrund: Investments in Windenergie profitieren von marktunabhängigen Makrotrends wie dem weltweiten Klimawandel. Deutschland bietet hier im internationalen Vergleich deutliche Vorteile und gehört daher mit einer installierten Windkraft-Leistung von 30 Gigawatt (GW) zu den führenden Onshore-Standorten. Dahinter steht die beschlossene Energiewende, wobei der weitere Windenergie-Ausbau als eine der tragenden Säulen gilt. Doch das verbleibende Flächenpotenzial ist hierzulande ungleich verteilt. Wie der Bundesverband Windenergie ermittelt hat, verfügt Bayern mit 41 GW bundesweit über das größte Potenzial, während es in Niedersachsen lediglich bei 26 GW liegt.

Sowohl Initiatoren als auch Investoren richten ihren Blick daher verstärkt auf süddeutsche Projekte – zumal auch hier die Vorteile des EEG greifen, das sowohl Planungs- als auch eine gewisse Kalkulationssicherheit ermöglicht, z.B. durch Bestandsschutz und Einspeisevergütungen. Ein Beispiel für ein solches süddeutsches Windenergie-Projekt: der Lacuna Windpark Töpen.

Sicherheit Energiewende


Im Juli erhielt der vierte Teilabschnitt des größten zusammenhängenden Windparks Bayerns seine Vertriebszulassung. Dieser entsteht seit 2011 in der Region Hof und wird nach seiner Fertigstellung in 2014 mittels fünf einzelner Windprojekte über eine Gesamtleistung von etwa 60 Megawatt (MW) verfügen. Bereits zwei der fünf Projekte sind ausplatziert und an das Stromnetz angeschlossen, ein drittes steht kurz vor der Schließung.1 Für den fünften Teilabschnitt rechnet Lacuna noch in der zweiten Jahreshälfte 2013 mit dem Vertriebsstart.

Mit all diesen Projekten partizipieren Investoren an der bayerischen Energiewende – und die wird politisch aktiv gefördert. So hat die bayerische Landesregierung im Energiekonzept festgeschrieben, dass der Windenergie-Anteil am Stromverbrauch von derzeit 1 Prozent bis 2021 auf etwa 10 Prozent ansteigen soll. Allein der Windpark Töpen wird mit einer Nennleistung von 11,5 MW nach seinem geplanten Netzanschluss im Herbst 2013 grünen Strom für die Versorgung von jährlich 7.700 Zwei-Personen-Haushalten liefern.

Wirtschaftliche Rentabilität erreicht das Investment dabei u.a. durch die ausgezeichneten Standort-Bedingungen. Denn neben dem politisch gewollten Windenergie-Ausbau verfügt Bayern über hohe Windgeschwindigkeiten. Sie liegen in Hochfranken, einer der windreichsten Regionen Bayerns, auf Nabenhöhe bei durchschnittlich 6,0 m/s bis 6,8 m/s.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Lacuna setzt mit dem dritten Windfonds eine bereits langjährige Unternehmenstradition fort. Von dieser Erfahrung profitiert der Windpark Töpen: Die Genehmigungen sind erteilt, die wichtigen Verträge geschlossen, der Park befindet sich bereits im Bau. Zudem ist die Einspeisung des produzierten Stroms durch ein eigens errichtetes Umspannwerk garantiert. Auch die Kalkulation steht auf soliden, eher konservativen Füßen. Daher eignet sich der Windfonds für Anleger, die sowohl etwas für ihren Vermögensaufbau tun als auch einen direkten Beitrag zur deutschen Energiewende leisten möchten.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in Beteiligung exklusiv Ausgabe 03/2013

Mein Rohstoff-Fonds schüttet nicht mehr aus. Muss ich das Investment nun als Totalverlust abschreiben?

Selbst wenn eine Beteiligung über Jahre hinweg regelmäßig auszahlt, besteht immer ein gewisses unternehmerisches Risiko. Bleiben die Ausschüttung einmal aus, ist das jedoch noch kein Hinweis auf einen Verlust.

Im Gegenteil, nicht auszuzahlen kann eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung des Fondsmanagements sein. Etwa wenn die Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Ausgaben erhöht wird: Dieses Sicherheitspolster jedes Fonds soll zum Beispiel einem Schiff über eventuelle Durststrecken hinweg helfen oder wird zur Revitalisierung und Neuvermietung einer Immobilie verwendet. Ein Totalverlust ist gerade im Rohstoff-Segment eher unwahrscheinlich, zumal wenn bereits Ausschüttungen geflossen sind. Doch die tatsächliche Rendite eines Fonds steht sicher erst zum Ende der Laufzeit fest, also beim Verkauf des Fondsobjekts.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die dima24-Montagsmeinung zum Thema Olympiabewerbung

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Münchens Olympiabewerbung.

Ganz Europa schaut auf Deutschland.

Als Powerhouse und Konjunkturlokomotive soll es die Probleme des Euro-Raums (fast allein) schultern oder ihre Lösung doch wenigstens maßgeblich voranbringen. Vor diesem Hintergrund wirkt nun die Diskussion um Münchens Olympiabewerbung für 2022 beinahe lächerlich. Sicher: Die kalkulierten Kosten von 3,3 Milliarden Euro machen so manchen nachdenklich, ob diese mit dem Nutzen für ihn, seine Region und sein Land im rechten Verhältnis stehen. Und viele Anwohner haben erst einmal die weniger annehmlichen Seiten solch einer Großveranstaltung vor Augen: Bauarbeiten, Verkehrschaos, Umweltlasten, Folgekosten.

Doch im Rückblick wird klar, Deutschland hat von Veranstaltungen wie den Münchner Sommerspielen 1972 oder der Fußball-WM 2006 stets profitiert: sportlich, touristisch, ökonomisch, politisch und vor allem psychologisch – in der Außen- wie in der Eigenwahrnehmung. Darum sollten wir auch für 2022 diese großartige Chance für Deutschland ergreifen. Die Frage ist doch: Wer, wenn nicht wir?

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Schwarzes Gold aus Alaska mit staatlicher Absicherung

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 03/2013) beschäftigte sich Peter Lesniek mit dem ECI US Öl und Gas Namensschuldverschreibung. Der Rohstofffonds bietet Anlegern ein Investment in den nordamerikanischen Öl- und Gasmarkt bei einer Laufzeit von nur drei Jahren.

Energy Capital Invest bietet Namensschuldverschreibung der Deutsche Oel & Gas AG an


Die Deutsche Oel und Gas AG besitzt mit der 335 km2 großen „Kitchen Lights Unit“ das größte zusammenhängende Erdöl- und Erdgasfördergebiet im Cook Inlet, Alaska. Das Unternehmen erschließt derzeit nachweislich vorhandene Erdöl- und Erdgasvorkommen. Über die „US Öl- und Gasfonds Namensschuldverschreibung 1 GmbH & Co. KG“ können Anleger an diesem profitablen Geschäft partizipieren.

Der Anbieter Energy Capital Invest (ECI) schreibt Erfolgsgeschichte. Die Stuttgarter Energiespezialisten konnten erfolgreich neunzehn Beteiligungen in nur rund fünf Jahren platzieren und bislang alle Prospektvorgaben erfüllen. Zudem wurden die ersten acht Beteiligungen – und das immer mit dem maximalen Gewinnanteil für Anleger – aufgelöst. Bis zum heutigen Tag hat die ECI bereits mehr als 220 Millionen Euro an Anleger ausgeschüttet – im Jahr 2013 alleine mehr als 70 Millionen Euro.

Nun bietet ECI ein neuartiges und auf dem deutschen Investmentmarkt einmaliges Anlagenkonzept an: die US Öl und Gasfonds Namensschuldverschreibung 1 GmbH & Co. KG (ECI NSV 1 KG). Ziel der ECI NSV 1 KG ist die Finanzierung der weiteren Erschließung des nachweislich erfolgreichen Erdöl- und Erdgasfördergebietes „Kitchen Lights Unit“ im Cook Inlet in Alaska. Dazu werden der Deutsche Oel & Gas AG (DOGAG), dem ersten deutschen Erdöl- und Erdgasförderunternehmen in Süd-Alaska und Partner der Energy Capital Invest, über die ECI NSV 1 KG weitere Mittel zur Verfügung gestellt, um das in ihrem Besitz befindliche Fördergebiet im Cook Inlet weiterzuentwickeln – und so planmäßig Ende 2014 erste Fördererlöse zu erzielen.

Anleger können sich ab 15.000 EUR zuzüglich fünf Prozent Agio an der ECI NSV 1 KG beteiligen, die neben attraktiven Zinsen auch über ein umfangreiches Sicherheitenpaket verfügt. Mit einer Laufzeit von nur rund 3,5 Jahren, das Investment wird zum 31.12.2016 aufgelöst, ist die ECI NSV 1 KG ein echter Kurzläufer.

Erstmals haben Anleger dabei die Möglichkeit, ihre Anlage- und Ausschüttungsstrategie selbst festzulegen. So erhalten sie bei der Tranche A einen jährlichen Zins von 12 Prozent pro Jahr, der sich unter Berücksichtigung des maximalen Sonderzins (Frühzeichnerbonus) von bis zu fünf Prozent auf einen Gesamtrückfluss von 145 Prozent addiert. Bei der endfälligen Variante B erzielen sie einen Gesamtrückfluss von 154 Prozent, was einer maximalen Rendite von rund 15 Prozent p.a. entspricht.

Ein wesentliches Element des umfangreichen Sicherheitenpakets der ECI NSV 1 KG sind zweifellos die umfangreichen Förderungen zur Erschließung des ECI Fördergebietes durch den Staat Alaska. Aufgrund eines einmaligen Subventionssystems fördert der Staat Alaska die Erschließung von Erdgasfördergebieten im Ergebnis von bis zu 65 Prozent der anfallenden Explorationskosten. Diese gesetzlich festgeschriebenen Förderungen führen zum einen dazu, dass Anlegergelder innerhalb kürzester Zeit wieder zurückgeführt werden können.

Zum anderen sichern diese Fördergelder das Investment auch zu mindestens 50 Prozent ab. Zudem bietet die Gestaltung als Namensschuldverschreibung den Vorteil, dass die DOGAG mit ihrem gesamten Unternehmenswert gewissermaßen als Garant fungiert – und der beläuft sich aufgrund vorliegender Gutachten derzeit auf mindestens 1,79 Milliarden US-Dollar.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung


Die erste Namensschuldverschreibung der Stuttgarter Energie Capital Invest sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Unternehmen bereits eine Vielzahl an Fonds aufgelegt und realisiert hat und dabei eine lückenlos positive Leistungsbilanz vorweisen kann. Als Platzhirsch in Alaska bietet auch dieses Angebot eine interessante Alternative. Gerade die Sicherheitsaspekte bei kurzer Fondslaufzeit überzeugen. Die erstaunlich hohe Rendite von rund 12 Prozent pro Jahr wurde bislang immer erzielt.

Von Peter Lesniek

Erschienen in BETEILIGUNG exklusiv 03/2013

Die Favoriten der Anleger im September 2013

Im September 2013 haben die Immobilienfonds einiges an Boden gut gemacht: Wie zuletzt im Frühjahr setzen sie sich wieder an die Spitze der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Homepage. Rund ein Drittel der Besucher auf dima24.de interessierte sich für Investments in Betongold. Knapp dahinter auf Platz 2 ist der Vormonatssieger, die Umweltfonds. Rohstofffonds landeten im September auf Platz 3.
 
Ein Blick auf die beliebtesten Einzelfonds verrät: Unsere Anleger interessieren sich hier vor allem für Umweltfonds und Rohstofffonds. Der Organic Matters von Astoria Invest konnte im September drei Plätze aufholen und sich Platz 1 sichern. Nach wie vor beliebt sind Öl, Gas und Gold: Die ECI Namenschuldverschreibungen konnten wie im August Platz 2 für sich behaupten, dritter auf dem Siegertreppchen ist der Canada Gold Trust III.
 
Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Die dima24-Montagsmeinung zum Thema Steuererhöhungen

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Steuererhöhungen in Deutschland.

Die Koalitionsverhandlungen laufen.

Waren höhere Steuern noch letzte Woche eher nicht zu erwarten, sieht es heute schon anders aus: Zwar schlossen der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer Steuererhöhungen ebenso kategorisch aus wie die stellvertretende CDU-Vorsitzende Ursula von der Leyen. Die Sozialdemokraten wollen in den Verhandlungen aber darauf beharren. Ihr Wahlprogramm sah neben der Erhöhung des Spitzen-Steuersatzes auf 49 Prozent für Einkommen über 100.000 Euro für Singles und 200.000 Euro für Verheiratete auch die Wiedereinführung der Vermögensteuer vor.

Nur: Höhere Steuern würgen dann womöglich den Konsum und die bundesdeutsche Wirtschaft ab. Dazu kommt: Im Vergleich mit den vorliegenden Sachwerten ist weltweit derzeit die 10- bis 12-fache Geldmenge im Umlauf. Eigentlich sollte dieses Verhältnis etwa ausgeglichen sein. Die Konsequenz daraus muss sein: Werte schaffen statt Steuern scheffeln!

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Diamant-Fonds vs. Direktinvestment – Wo liegt der Unterschied?

Nicht nur Edelmetalle, sondern auch Edelsteine wie Diamanten können zur Kapitalsicherung dienen. Sie gelten als härteste Währung der Welt und komprimieren hohen Wert auf kleinstem Raum. Nur: Die Qualität der edlen Steine können Privatanleger kaum ermessen. Eine Alternative sind darum Diamant-Fonds, die zertifizierte Steine von lizensierten Händlern kaufen. Derzeit sind verschiedene Beteiligungsangebote am Markt: Schon ab 3.000 Euro können sich Anleger etwa als stille Gesellschafter beteiligen und bilden damit eine Einkaufsgemeinschaft. Fonds werben mit Preisvorteilen gegenüber dem Kauf beim Juwelier und zahlen zum Teil sogar in Diamanten aus. Die Fonds-Erträge sollen aus der Wertsteigerung der Edelsteine und Überschüssen aus dem Handel erwachsen.

Beim Direktinvestment werden, je nach Anlagesumme, passende Diamanten ausgewählt und von zertifizierten Gutachtern für die Anleger erworben. Sie werden in versiegelten Behältern, etwa in einem Zollfreilager in der Schweiz, aufbewahrt und sind so für ihren Besitzer direkt verfügbar: Anders als beim Fonds, ist der Käufer hier also unmittelbarer Eigentümer der Steine und kann sie jederzeit abholen oder verkaufen.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die dima24-Montagsmeinung

In ihrer „Montagsmeinung“ schreibt die dima24-Geschäftsführerin Renate Wallauer wöchentlich zu Themen, die die Anleger bewegen. Heute: Die Wahl und ihre Folgen.

Die Bundestagswahl 2013 ist entschieden.

Viele unserer Anleger haben sich Gedanken um die negativen Effekte gemacht, wenn eine rot-grüne Mehrheit in Deutschland das Sagen hat. Diese Befürchtungen waren umsonst. Steuererhöhungen sind scheinbar nicht zu erwarten: Die Parteien, die das im Wahlprogramm hatten, wurden vom Wähler gemieden.

Verständlich: Wenn wir uns schon in einer Schuldenunion befinden und deutsche Steuergelder verwendet werden, um die Schulden aus Griechenland, Spanien und Portugal zu decken, dann möchten deutscher Steuerzahler zumindest nicht noch mehr Geld dazu beitragen müssen.

Es bleibt uns also weiterhin, durch die Krise zu steuern. Problemtisch ist nach wie vor die hohe Geldmenge, die alle führenden Volkswirtschaften aufgehäuft haben. Da die Kanzlerin uns in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass sie vor allem situationsbezogen agiert, besteht hier vielleicht schon bald wieder Handlungsbedarf.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Der dima24-Analystencheck: M. Sondergaard zum SWF Gesundheitswesen 1

Heute sprachen wir mit Morten Sondergaard, dem Serial-Entrepreneur und Fondsmanager des SWF Gesundheitswesen 1, über Chancen und Anwendungen im Bereich Telemedizin – oder neudeutsch: Online-Healthcare.

Die erste Tranche des innovativen E-Health-Fonds ist bereits platziert. Auch das erste Investment ist bereits getätigt, der Fonds beteiligt sich am Start-up Healthcare.com. Weitere sollen zeitnah folgen, der Online-Spezialist Sondergaard sieht derzeit enorme Chancen in Obamas Healthcare Plan.

So müssen 2014 rund 44 Millionen US-Amerikaner erstmals eine Krankenversicherung abschließen. Ein Riesenmarkt also und viele Unternehmen wollen mit ihren Ideen von dieser “sozialen Revolution” in einer der weltgrößten Volkswirtschaften profitieren. Der Fonds verschafft ihnen dafür das nötige Wachstumskapital. Erste Ergebnisse der von ihm ausgewählten Investitionsziele erwartet Sondergaard schon in etwa 18 Monaten. Der 46-jährige Däne macht nicht nur die Due Dilligence für den SWF Gesundheitswesen 1, er ist auch selbst mit eigenem Geld investiert.

Als künftige Investitionsziele skizzierte Sondergaard heute die sogenannten „Health-Spots“. In Kabinen, die man sich wie Fotoautomaten, etwa an Bahnhöfen, vorstellen kann, haben Nutzer die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit einem Arzt in Verbindung zu treten. Für einen kleinen Obolus von wenigen Dollar können sie am Bildschirm ihre Fragen stellen und ärztlichen Rat einholen – ohne Termin, jederzeit.

Doch auch im Bereich Business to Business schaut Sondergaard sich um: Denn nicht nur für die Patienten, auch für die Ärzte-Zunft können solche Online-Anwendungen viel Zeit sparen und einen großen Informations-Vorsprung bedeuten. Als Beispiel nannte er die QxMD-Apps: Gegründet von zwei Ärzten, ermöglicht das Unternehmen QxMD Software Inc. etwa die Online-Vernetzung von Spezialisten und den schnellen Zugriff auf eine umfassende Datenbank mit einschlägigen Magazinen und Fachveröffentlichungen. Durch einfache, effiziente und vor allem schnellere Informationsflüsse bewahren Mediziner jederzeit den Überblick, auch bei komplexen Fachthemen. Die Software bietet ihnen rasche, zuverlässige Antworten, schon mehr als 150 Entscheidungshilfen und Tools zur Patientenüberwachung und erfreut sich einer schnell wachsenden Nutzerzahl.

Ein weitere Anwendung aus der Online-Medizin führte der Geschäftsmann Sondergaard auch gleich selbst vor: Die Cardio-App, die mit der Kameralinse des Smartphones zuverlässig den Blutdruck misst. Sehr beeindruckend! Wir sind gespannt auf den Anschluss-Termin in zwei Monaten hier bei dima24.de.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Nachgefragt: Das Magazin TANGO sprach mit Renate Wallauer über Privates, Reisen, Träume…

Frau Wallauer, wer bringt Sie zum Lachen?

Nicht meine Lieblingsserie, aber immer wieder gut: Christoph Maria Herbst in „Stromberg“.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf …?

So Manches! Einmal das hohe Tempo des Wandels und die Dynamik in meinem Job. Und dann die Möglichkeit, für Menschen neue Perspektiven zum Thema Finanzen zu entwickeln.

Ihr letztes Reiseziel …?

Ski fahren im Engadin.

Und wohin geht es als Nächstes …?

Auf die Seychellen.

Ihr Lieblingsbuch …?

Das habe ich gerade wieder herausgesucht: „Der Schaum der Tage“ von Boris Vian. Es ist wunderbar poetisch, phantasievoll - und verrückt, entstanden schon 1945.

Und was lesen Sie zur Zeit …?

„Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern“ von Richard David Precht.

Welcher Film hat Sie begeistert?

„The Social Network“ fand ich sehr gut gemacht und auch die Geschichte selbst hat mich beeindruckt: Ich habe parallel am iPad recherchiert und war erstaunt, dass die geschilderten Ereignisse tatsächlich so passiert sind.

Welche Art Musik hören Sie gerne?

Zurzeit läuft bei uns zuhause viel „Blank & Jones”, Chillout Musik.

Und der momentane Lieblingssong ist …?

„Sky and Sand“ von Paul Kalkbrenner.

Und Ihr Alltime-Lieblingssong?

„Thriller“ von Michael Jackson, den habe ich noch live im Münchner Olympia-Stadion erlebt. Das war wirklich ein Erlebnis!

Wie verbringen Sie einen freien Tag?

Freie Tage habe ich nur selten, doch wenn, bin ich gern auf dem Golfplatz.

Ihr schönster Moment?

Als meine Tochter (11) auf die Welt kam.

Ihr persönlicher Glücksfall?

Das habe auch ihm schon gesagt: Als ich meinen Mann getroffen habe!

Was gefällt Ihnen an Hamburg?

Völlig klar: Das Wasser, der Hafen oder die Binnenalster.

Ihr Lebensmotto?

Tu nur das, wofür Du Dich begeistern kannst.

Ein Traum, den Sie sich unbedingt erfüllen möchten?

Ein Haus irgendwo im Süden, vielleicht in der Karibik, wo ich nach der Arbeit mit meinem Mann die Sonne genießen kann …

Erschienen im Magazin TANGO, Ausgabe 09/2013

dima24.de vor Ort: Hintergrund-Informationen aus Anchorage/Alaska

Energy Capital Invest

Chefanalyst Dr. Frank Schuhmann reiste am 31.08.2013 von München über Frankfurt/Main nach Anchorage in Alaska (USA).

Hier erwarteten ihn intensive Gespräche mit dem Management der Furie Operating Alaska LLC, der Objektgesellschaft diverser ECI Fonds sowie ein Trip zu SPARTAN 151, einer Öl-Erkundungsplattform im Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“.

Willkommen in Alaska

Anchorage, englisch für Ankerplatz, liegt an der Bucht des Cook Inlet im US-Bundesstaat Alaska. Mit rund 300.000 Einwohnern ist Anchorage die größte Stadt Alaskas und wichtigstes Industriezentrum. Wegen Erdölfunden im Raum Anchorage ist die Stadt vor allem ein Zentrum der petrochemischen Industrie: Mehrere große Erdölunternehmen, wie etwa BP oder ConocoPhillips, sind hier mit Zweigstellen vertreten.

Die Stadt ist auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt: Ihr internationaler Flughafen, der Ted Stevens Anchorage International Airport, ist vor allem ein bedeutender Frachtflughafen. Anchorage liegt an der wichtigsten Eisenbahnverbindung des Bundesstaates, der Alaska Railroad. Und mit dem Port of Anchorage verfügt sie außerdem über den wichtigsten Hafen von Alaska. Die Stadt ist überdies ein wichtiger Militärstützpunkt: Die US-Army unterhält hier zwei Militärflugplätze und eine Kaserne mit insgesamt rund 8.500 Beschäftigten.

Gute Leistungsbilanz

Der Gastgeber, der Initiator Energy Capital Invest (ECI) wurde 2007 in Stuttgart gegründet. Das Unternehmen gehört zum Unternehmensverbund von Kay Rieck, wie auch die Deutsche Oel & Gas AG (DOGAG). Ebenfalls zugegen waren der CFO der ECI, zwei leitende Mitarbeiter der unabhängigen Mittelverwendungskontrolle sowie ein Vertreter der für die Jahresabschlüsse und Testate zuständige, unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Die bisherige Leistungsbilanz zeigt ein makelloses Bild: Bis heute hat die ECI Gruppe inklusive ihres aktuellen Angebotes, der US Öl und Gas Namensschuldverschreibung 1 GmbH & Co. KG, 19 Kurzläuferfonds aufgelegt. Laut Leistungsbilanz  sind die ersten 8 bereits erfolgreich mit maximalem Gewinnanteil aufgelöst. An die Anleger wurden so über 210 Millionen Euro Rückflüsse aus den ECI-Investments geleistet.

Die Einnahmequellen: Produktion bereits ab 2014 & Staatliche Förderung

Sonntag, der 01.09.2013 war ein Fulltime-Arbeitstag: Es standen die wichtigsten Fragen zu bestehenden Verträgen, Dienstleistungen, Prognosen, Testaten und Eigentümerstrukturen auf der Tagesordnung. Bruce Webb, CEO der Furie Operating Alaska LLC gab einen Überblick über die bisherigen Ergebnisse im Prognoseabgleich. Der Produktionsbeginn im Fördergebiet KLU 3 sei für Herbst 2014 vorgesehen. Damit erfolgen erste Produktionseinnahmen bereits 2014. Laut Aussage des Managements ist die Finanzierung 2013 und 2014 gesichert. Aus den im KLU 3 durch einen Flow-Test nachgewiesenen Erdgas- und Ölressourcen biete sich enormes Einnahmepotential für die kommenden Jahre.

Aufgrund des hohen Energiebedarfs und der kritischen Versorgungssituation liegt der Erdgaspreis in Alaska um ein Mehrfaches oberhalb des Kurses im Rest der USA. Die Regierung von Alaska fördert massiv die Exploration neuer Erdgasfördergebiete im Cook Inlet und erstattet hier die anfallenden Bohrkosten im Ergebnis zu 65 Prozent sowie die Ausgaben für Planung und Erstellung der nötigen Infrastruktur zu 45 Prozent über sogenannte Tax Credits. Diese zusätzlichen Einnahmen sichert die monetäre Basis des gesamten Projekts.

Am Montag startete unser Flug zu SPARTAN 151, der ersten neuen Bohrplattform im Fördergebiet Cook Inlet seit über 20 Jahren. Mit hoher Professionalität arbeiten hier 58 Männer im Zwei-Schichtbetrieb zu je zwölf Stunden. Sie sind jeweils drei Wochen an Bord und anschließend drei Wochen auf Heimaturlaub. Es folgten eine Besichtigung und Gespräche mit den Verantwortlichen an Bord. Positiv aufgefallen ist uns, neben der Top-Verpflegung der Mannschaft, vor allem die gute Stimmung unter den Männern.

Unser Fazit

Der wirtschaftliche Erfolg dieses Investments im Cook Inlet hängt natürlich maßgeblich von der erfolgreichen Förderung von Erdöl und -Gas in diesem Gebiet ab. Moderne Technik, motivierte Arbeiter in einem der ertragreichsten Fördergebiete weltweit, ergänzt durch hohe staatliche Förderungen sollten für alle Beteiligten den gewünschten Erfolg sicherstellen. Insgesamt waren diese drei Tage gut investierte Zeit. Es war beeindruckend, interessant und vor allem lehrreich!

Die Favoriten der Anleger im August 2013

Auch im August 2013 sind die Umweltfonds wieder das beliebteste Fondssegment auf unserer Homepage. Fast ein Drittel der Besucher auf dima24.de interessierte sich gezielt für dieses Segment. Dann folgen, wie im letzten Monat auch, die Rohstofffond als zweite und die Immobilienfonds auf Rang 3.

Die beliebtesten Fondssegmente Wobei Gucken und Kaufen zwei verschiedene Paar Schuhe sind: Zwar klickten unsere Anleger auch einzelne Umweltfonds vermehrt an, wie etwa den Organic Matters von Astoria Invest. Von unseren zehn beliebtesten Fonds stammen jedoch fünf aus dem Segment Rohstofffonds, wie die zweite Grafik deutlich zeigt.

Die Anleger bauen vor allem auf Gold, Öl und Wasserkraft: Canada Gold Trust III konnte im August Platz 1 der meist geklickten Einzelfonds für sich behaupten. Er macht damit einigen Boden gut und schob sich im Ranking um vier Plätze nach oben. Es folgt auf Platz 2 die ECI Namenschuldverschreibungen, gestiegen um 2 Plätze im Vergleich zum Vormonat. Und als dritter folgt der Umweltfonds HydropowerINVEST IV von Aquila.
Canada Gold Trust hat die Nase vorn
 Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Zukunftsmarkt E-Health: Gesundheitsversorgung von morgen

Laut den Gesundheitsdaten 2013 der OECD gaben die Deutschen 2011 pro Kopf 4.495 US-Dollar für die Gesundheit aus. Damit wurden hierzulande 11,3 Prozent der Wirtschaftsleistung dafür aufgewendet. Der Gesundheitssektor ist daher ein hoch attraktiver Markt. Besonders das Segment E-Healthcare wächst rasant und profitiert von den steigenden Gesundheitskosten, einer alternden Bevölkerung, der zunehmenden Digitalisierung und vom technischen Fortschritt.

Das Internet ist inzwischen eine wichtige Informationsquelle zum Thema Gesundheit geworden, mit Smart Devices können Menschen von zu Hause aus Blutdruck oder Blutzucker messen. Vorsorge und Diagnose wird bald rund um die Uhr möglich und auch gefordert sein.

Investitionen in Online-Healthcare helfen, die Gesundheitsversorgung der Menschen zu verbessern. Der Fonds „SWF – Gesundheitswesen“ investiert dazu in bis zu 20 Unternehmen mit neuen Serviceangeboten für Patienten, Ärzte und Krankenhäuser und greift auf ein Netzwerk von erfahrenen Internet-Experten zurück, die aktuelle Trends und Themen identifizieren.

Auf einen Blick:
  • Investieren in den Wachstumsmarkt E-Health
  • Sicherheit durch Vorzugstellung der Anleger
  • Prognostizierte Gesamtausschüttungen von 200%
  • Kurze Laufzeit von nur 2,5 Jahren
  • Mindestzeichnungssumme von 15.000 Euro

Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Expertenmeinung: Wertvoller Kompost für das Portfolio

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 02/2013) beschäftigte sich Christina Richmond mit dem Organic Matters. Der Umweltfonds bietet Anlegern ein Investment in den Wachstumsmarkt Müllentsorgung.

Astoria-Rohstoff-Fonds: „Hochprozenter“ mit Öko-Appeal
„Organic Matters“ – das sind die wertvollen Rohstoffe, die wir über Jahre der Erde entnommen haben. Diese wiederzugewinnen hat sich das Beteiligungsangebot „Astoria Organic Matters“ auf die Fahnen geschrieben und wandelt dabei organischen Abfall in wertvollen Kompost um. Mit einer erprobten und weltweit führenden Technologie, die in der Anwendung hohe Renditen gewährleistet.
Wenigstens ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet im Abfall. Experten gehen davon aus, dass sich die Müllberge aufgrund der steigenden Weltbevölkerung und besserer Existenzbedingungen bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Dementsprechend steigt auch der Anteil an organischen Abfällen. „Biomüll ist aus mindestens zwei Gründen kritischer einzuschätzen als man zunächst meint“, sagt Camilla Dumbeck als Vorstand der Astoria Invest AG und spielt darauf an, dass beim Zersetzungsprozess von organischem Abfall sowohl Kohlendioxid als auch Methan als Verursacher des Treibhauseffektes entstehen.

Dabei ist Biomüll kein Abfall, sondern ein wichtiger Rohstoff. Ein über viele Jahre erprobtes Verfahren ermöglicht es dabei, die natürlichen Rohstoffe, die von Verbrauchern entsorgt werden, in einem nur acht Wochen dauernden Prozess in Naturdünger mit hoher Wasserspeicherkraft umzuwandeln. Diese Super-Compost-Anlage ist bereits weltweit in 40 Anlagen in verschiedenen Klimazonen im Einsatz und zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Der Anbieter UTV AG ist mit seiner führenden, selbst entwickelten Technologie nicht nur Weltmarktführer im Bereich der Kompostierung, es findet zudem eine laufende Anlagenüberwachung und Optimierung durch ein Monitoring statt. Das Verfahren beruht dabei auf dem Zusammenspiel einer speziellen Membrane, dem GORE®Cover-System. GORE ist bekannt durch seine wasser- und winddichte, aber gleichzeitig atmungsaktive GORETEX ® Kleidung. Beim Super-Compost-Verfahren wird Sauerstoff zugeführt. Die Maßnahmen sind aufeinander abgestimmt, die Umsetzung ist dadurch entsprechend garantiert.

Das erste Werk soll dabei in einer der prosperierendsten Zonen Kanadas entstehen, warum? Die positive wirtschaftliche Entwicklung brauchen wir an dieser Stelle sicher nicht diskutieren. Kanada zählt zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, weitestgehend unberührt von der Finanzmarktkrise, die Europa erschüttert hat. Noch wichtiger ist indes, dass der Verband kanadischer Kommunen schätzt, dass dort ca. 26 Millionen Tonnen Hausmüll pro Jahr auf den Deponien landen, wovon 22 Millionen Tonnen biologisch abbaubar sind – also ein Anteil von mehr als 80 Prozent! „Für diese Mengen an biologischen Rohstoffen gibt es zwar drei vergleichbare Anlagen in der Region, diese sind jedoch vollständig ausgelastet, sodass die Nachfrage nach neuen Kompostierungskapazitäten riesig ist“, erklärt Dumbeck. Entsprechende Anfragen und Verträge lägen denn auch bereits vor, die entstehende Anlage nutzen zu dürfen.Ein äußerst wichtiger Punkt, wenn man bedenkt, dass 86 Prozent des Umsatzes bei diesem Geschäft in der Abnahme des Biomülls entstehen. Der Verkauf des Komposts ist somit „nur“ ein dankbares Zusatzgeschäft.

Für Kapitalanleger bietet sich damit die besondere Chance, von einem Fondskonzept zu profitieren, das ohne staatliche Förderungen auskommt, aber auf kommunale Abnahmeverträge setzt. Eine Beteiligung ist dabei ab 15.000 Euro möglich und die Laufzeit mit fünf Jahren erfreulich kurz. Ab Inbetriebnahme (in 2014) sollen 12 Prozent p.a. erzielt werden. Der Gesamtmittelrückfluss beträgt 161 Prozent nach Steuern, zudem wird ein Frühzeichnerbonus gewährt.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung
Ein weiteres Exklusivprodukt aus dem Hause CSM Conqueror Sales & Marketing macht seinem Namen alle Ehre. Ihm liegt ein schlüssiges, erprobtes Konzept zugrunde, das nur wenige Störfaktoren zulässt. Die Nachfrage, vertragliche Konstellation und die eingebundenen Partner machen einen Erfolg des Investments sehr aussichtsreich. Die gebotene Rendite liegt deutlich über Kapitalmarktniveau und wird ohne Subventionen erwirtschaftet. Sie ist zudem im Rahmen des Progressionsvorbehaltes steuerfrei. Die Astoria Invest AG initiiert den Bau und Betrieb von industriellen Kompostierungsanlagen.

Von Christina Richmond

Erschienen in Beteiligung exklusiv 02/2013

Gruß aus Alaska: Kurzläufer mit 14% pro Jahr

Erdöl und -gas sind begehrt, die Nachfrage steigt weltweit. Doch die Bestände gehen zurück und die Preise werden langfristig weiter anziehen. Gute Gründe also, um sich an der Förderung dieser Rohstoffe zu beteiligen und damit am Beginn der Wertschöpfungskette zu investieren.

So etwa in Alaska: Das dort geförderte Erdgas ist die wichtigste Quelle für Energie und Wärme für die Anwohner, die Preise liegen weit über denen im Rest der USA. Der Initiator Energy Capital Invest (ECI) bietet Anlegern die Möglichkeit, hier an den Chancen der Öl- und Gasgewinnung zu partizipieren. Interessengleichheit garantiert: Energy Capital Invest ist die erste deutsche Emittentin, die vor Ort auch selbst als Mehrheitseigentümerin in Gewinnungsrechte, Exploration und Infrastruktur investiert. Mit ihr profitieren Anleger von nachgewiesenen Funden im Cook Inlet-Becken, einem der wichtigsten Fördergebiete für Erdöl und -gas in Nordamerika.

Mit der US Öl- und Gas Namensschuldverschreibung 1 genießen die Anleger ein umfassendes Sicherheitspaket: Denn der Bundesstaat Alaska erstattet etwa 65 Prozent der Bohrkosten und beteiligt sich überdies mit 45 Prozent an der Erstellung der nötigen Infrastruktur. Diese Subventionen sind gesetzlich festgeschrieben. Durch die staatlich garantierte Förderung wird die Investition der Anleger in Höhe von mindestens 50 Prozent abgesichert. Hinzu kommt: Diese Geldanlage ist Euro- und konjunkturunabhängig. Anleger erhalten bis zu 14 Prozent Zinsen jährlich, erste Auszahlungen sind für August 2014 geplant.

Auf einen Blick:
  • Aussichtsreiches Rohstoff-Investment mit nachgewiesenen Funden
  • Erfahrener Initiator: Experte im Energie-Sektor
  • Absicherung durch Garantie vom Staat Alaska
  • Kurze Laufzeit von nur 3 Jahren
  • Mindestzeichnungssumme von 15.000 Euro
Adriano Ropeter, Chefanlagestratege für Privatkunden

Essay in der EuramS: Die neue Welt der Beteiligungen

Mit dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch soll der graue Kapitalmarkt nun der Vergangenheit angehören und die Anleger sollen künftig besser geschützt werden. Gastautorin Renate Wallauer stellt vor, was auf private Anleger mit den Änderungen zukommt, wie die Fondsbranche reagiert – und was der Gesetzgeber immer noch nicht eindeutig geklärt hat

Am 22. Juli 2013 endete für deutsche Anleger die Möglichkeit, über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte zu investieren. Grund ist die Umsetzung der EU-Vorgaben mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Wie es nun weitergeht, ist noch offen. Doch viele Emissionshäuser arbeiten bereits an Konzepten, die das KG-Modell ablösen sollen. Die Branche ist zuversichtlich, dass die Anleger auch künftig in Sachwerte wie Immobilien und Rohstoffe investieren wollen. Doch aktuell sind kaum AIFM-konforme Finanzprodukte am Markt, die Fondshäuser tasten sich erst langsam vor.

Insgesamt ist die Bandbreite der Angebote aber eher größer geworden: So bieten Initiatoren ihren Anlegern verstärkt Direktinvestments oder Namens-Schuldverschreibungen an. Das sind Alternativen zum geschlossenen Fonds, die nicht unter die europäische Richtlinie fallen. Die Anleger sind jedoch eher reserviert gegenüber diesen Anlage-Formen, ihnen fehlt die Erfahrung damit. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig.

Die Regulierung, die den Schutz der Verbraucher verbessern soll, hat aber nicht nur die Produktvielfalt gesteigert, sondern auch die Transparenz erhöht: Die Anbieter brauchen eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dafür müssen sie ihre Eignung, eine transparente Unternehmensstruktur und Prozesse zur Vermeidung von Interessenkonflikten nachweisen. Gibt es Probleme, kann die Finanzaufsicht dem nachgehen und die Zulassung auch wieder entziehen.

Gleiche Investitionsziele, ganz neue Fondskonzepte


Weiter schreibt das neue Gesetz zum Beispiel die Einrichtung externer Verwahrstellen vor. Es gibt damit einen Treuhänder, der für die Anleger geschlossener Fonds eine Objektüberwachung vornimmt. Allerdings: Diese Maßnahmen treiben auch die Verwaltungskosten und schmälern die Rendite der Anleger. Gerade erfahrene Investoren haben sich darum verstärkt noch die Vorteile des KG-Modells gesichert, bevor die AIFM-Richtlinie nun neue Verfahren und Strukturen vorschreibt. Nicht nur bei den Kosten, auch bei der Mindestbeteiligung und der steuerlichen Gestaltung werden sich die neuen Fondskonzepte künftig deutlich von den alten unterscheiden. Für Anleger lohnt es sich also, bei neuen Fonds bekannter Emissionshäuser, selbst mit gleichen Investitionszielen, sehr genau hinzuschauen.

Mit dem Stichtag am 22. Juli 2012 sind jedoch nicht alle Fonds bisheriger Prägung komplett vom Markt verschwunden. Selbst spät entschlossene Anleger haben noch die Chance, zu investieren: Gut ein Drittel der klassischen Beteiligungsangebote können noch gezeichnet werden. Sie nehmen Übergangs-Regelungen in Anspruch, weil sie nach dem 21. Juli 2013 keine Anlagen mehr tätigen. Ob ein Fonds diesen Bestandsschutz erlangt, hängt also davon ab, ob der Kaufvertrag zum Fondsobjekt noch vor dem Stichtag geschlossen wurde. Sind diese Fonds vollplatziert, wird sich der Markt neu aufstellen: Voraussichtlich etwa ein Drittel der Anbieter wird sich wohl vom Beteiligungsmarkt zurückziehen. Nur etwa 20 Prozent der derzeit aktiven Emissionshäuser haben bereits signalisiert, dass sie weiter Sachwert-Investments für Privatanleger auflegen wollen.

Man kann es ihnen nicht verdenken: Vier Jahre hatte der Gesetzgeber Zeit, die europäischen Vorgaben umzusetzen. Vier Wochen vor dem Termin wusste die Fondsbranche jedoch noch immer nicht, woran sie ist: So sorgte ein Schreiben der Finanzaufsicht BaFin vom 14. Juni 2013 für Verwirrung. Es ließ den Schluss zu, dass einige Fondstypen, wie etwa Wind- und Solarfonds oder auch Schiffsbeteiligungen, weiter unreguliert bleiben könnten. Allen Regulierungs-Bestrebungen zum Trotz: Wer also eine Gesetzeslücke sucht, wird wohl auch künftig fündig werden. Für ein erfolgreiches Investment brauchen die Anleger darum – nach wie vor – gesunden Menschenverstand und gute Beratung.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Erschienen am 04.08.2013 in Euro am Sonntag

Die Favoriten der Anleger im Juli 2013

Ökologisch orientierte Investments treffen den Nerv der Anleger: Die Umweltfonds konnten diesen Monat weiter zulegen und landeten zum vierten Mal in Folge auf Platz 1 der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Website. Die Rohstofffonds konnten im Juli Platz 2 für sich behaupten, dicht gefolgt von den Immobilienfonds.

Diesen Monat neu an der Spitze der beliebtesten Einzelfonds ist der SWF GESUNDHEITSWESEN 1, ein Fonds zum Trendthema Online-Healthcare. Der Vormonatsliebling ORGANIC MATTERS landet im Juli auf Platz 2, der USA OEL UND GASFONDS XVII auf Platz 3.

Adriano Ropeter, Senior Analyst

Schlüsselwort in der Welt: Anlageform Immobilien – aber wie?

In "Die Welt" beschäftigt sich dima24-Chefanalyst Dr. Frank Schuhmann mit Immobilien-Investments.

Gerade Privatanleger sind beim Geldanlegen auf die Streuung der Risiken angewiesen und sie suchen Schutz vor den Auswirkungen der Euro-Krise. Immobilien-Anlagen sind da, angesichts der weiter niedrigen Zinsen, eine gute Option. Da Grund und Boden nicht vermehrbar sind, kann der Wert praktisch nur steigen.

Für ein Immobilieninvestment müssen Anleger aber nicht zwingend direkt Grundeigentümer werden. Bei der Anlage in Immobilien haben sie zwei weitere Möglichkeiten: Sie erwerben Anteile eines offenen Immobilienfonds oder sie können in einen geschlossenen Fonds einsteigen. Die Idee ist bei beiden Fondsarten die gleiche, hier die Details:

Offene Fonds sind auf unbegrenzte Zeit ausgerichtet: Sie geben bei entsprechender Nachfrage zusätzliche Fondsanteile aus und stehen so einer unbegrenzten Zahl von Anlegern offen. Die Anteile können jederzeit ge- und verkauft werden. Diese börsentägliche Handelbarkeit wurde einigen offenen Fonds im Zuge der Finanzkrise jedoch zum Verhängnis: Sie mussten den Handel zeitweise aussetzen, weil zu viele Anleger verkaufen wollten. Dazu kommt: Offene Fonds können während der gesamten Laufzeit – gemäß der Anlagestrategie – Objekte an- und verkaufen. So ist für Anleger nicht immer ganz klar, wo ihr Geld gerade steckt.

Anders beim geschlossenen Fonds: Hier kann nur während eines bestimmten Platzierungszeitraums investiert werden – anschließend wird der Fonds geschlossen. Der große Vorteil ist die hohe Transparenz einer solchen Beteiligung: Sowohl das Objekt, die benötigte Kaufsumme, der Finanzierungsplan sowie der Mieter und dessen Bonität sind von vornherein klar und im Fondsprospekt beschrieben. Manch engagierter Anleger kennt das Marktumfeld, die Nachbarschaft und das Gebäude seines Fonds sogar aus eigener Anschauung. Der Wermutstropfen: Die Handelbarkeit der Anteile ist eingeschränkt. Geschlossene Fonds eignen sich darum eher für Anleger, die ihre existenziellen Risiken abgesichert haben und nicht kurzfristig auf ihr Geld angewiesen sind – im Grunde wie beim Kauf einer vermieteten Eigentumswohnung ja auch.

Für ein Investment sollten Anleger in jedem Fall fein differenzieren: Nicht jedes Angebot ist vergleichbar attraktiv. Die Fondslösung bietet drei klare Vorteile: Anleger haben weniger Aufwand mit ihrem Investment. Fonds bieten die Möglichkeit zu Streuung. Und durch Einkaufsvorteile und professionelles Management sind attraktive Renditen möglich.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst bei dima24.de

Erschienen am 27.07.2013 in DIE WELT

Anlagethema E-Health: Die Gesundheitsvorsorge wandert ins Web

Eine gute Gesundheit ist viel wert; nicht nur ideell, sondern auch ganz mess- und zählbar: Laut den Gesundheitsdaten 2013 der OECD gaben die Deutschen 2011 pro Kopf 4.495 US-Dollar dafür aus. Damit wurden in Deutschland 11,3 Prozent der Wirtschaftsleistung für die Gesundheit aufgewendet. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) war damit nur in den USA (17,7 Prozent), den Niederlanden (11,9 Prozent) und Frankreich (11,7 Prozent) noch höher.

Und die Kosten nehmen weiter zu: Zwischen 2000 und 2010 stiegen die deutschen Gesundheitsausgaben relativ konstant um durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr. Diese Tendenz hält an, schon durch die höhere Lebenserwartung: 2011 lag die Lebenserwartung bei der Geburt für die deutsche Bevölkerung bereits bei 80,8 Jahren. Von einer längeren Lebenserwartung können nur die Schweizer mit 82,8 Jahren und die Japaner und Italiener mit jeweils 82,7 Jahren ausgehen. Hinzu kommen typische Risiko-Faktoren: Die zunehmende Verbreitung von Adipositas etwa deutet auf eine Zunahme von Gesundheitsproblemen in der Zukunft hin – beispielsweise Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen – und damit auch auf höhere Ausgaben bei der Gesundheitsversorgung.

Digitalisierung: Die Online-Praxis auf dem Vormarsch

Angesichts immer weiter steigender Kosten braucht es dringend innovative Ideen, wie die Qualität der Versorgungsleistung erhalten oder noch verbessert und dabei die Ausgaben für die Gesundheitsvorsorge verringert werden können. Besonders interessante Möglichkeiten dazu bieten die IT und das Internet. Das ist mittlerweile zu einer wichtigen Informationsquelle, auch zum Thema Gesundheit geworden. Der Bedarf für verlässliche Informationen zu Ärzten und Krankenhäusern, Medikamenten oder Therapien ist groß: Bereits 28 Millionen Bundesbürger nutzen medizinische Bewertungsportale, das ist jeder zweite Internetnutzer (51 Prozent). 35 Prozent der Nutzer haben sich online zu speziellen Behandlungsmethoden informiert. Bei der britischen Online-Praxis DrEd haben seit dem Start des deutschsprachigen Angebots Ende 2011 schon mehr als 15.000 Patienten die Sprechstunden besucht. Heute greift jeder dritte Beschäftigte von unterwegs auf die IT seines Arbeitgebers zu. Warum soll man diese Möglichkeiten nicht auch für die eigene Gesundheit nutzen?

Medizin ist Wissensmanagement: Der große Trend ist darum eine stärkere Vernetzung von Ärzten, Kliniken und Patienten – für immer genauere und schnellere Diagnosen. Auch mobile Endgeräte sind dazu heute selbstverständlich geworden: So zum Beispiel Geräte zur Früherkennung von Krebs- und Herzkreislauferkrankungen oder Smart Devices. In naher Zukunft kann jeder seinen persönlichen Arzt in der Hosentasche tragen. Möglich sind Vorsorge und Diagnosen dann rund um die Uhr.

Zum Einsatz kommt der Online-Doktor zum Beispiel als zweite Meinung, bei speziellen Themen für bestimmte Fachärzte oder außerhalb der Sprechstunden, etwa wenn ein Notfall vorliegt. Weitere Beispiele sind Anwendungen, mit denen man bequem von zu Hause aus Blutdruck, Puls, Gewicht oder Blutwerte messen kann. Selbst schwer herzkranke Patienten können so ihre Routineuntersuchungen selbst vornehmen: Sie erhalten dazu ein Köfferchen mit einem Blutdruckmesser, einem kleinen EKG-Gerät und einem Tablet-PC als Eingabegerät. Der PC sendet die Daten in die Klinik, der dortige Arzt ist stets über den Zustand des Patienten informiert. Das ist die Zukunft –  wie die rasante Entwicklung von E-Commerce und Online-Banking gezeigt hat. Vor zehn Jahren war auch das für viele utopisch, heute sind sie aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Wichtig auch: Online-Medizin bedeutet nicht nur die Entlastung der Sozialsysteme in den westlichen Ländern, sondern ermöglicht auch den Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu einer funktionierenden Gesundheitsversorgung.

Neue Technologien und wachsende Märkte

Die so genannte Telemedizin ermöglicht Behandlungen und medizinische Überwachung von Patienten per Internet oder Telefon. Etwa wenn Mediziner an weit entfernten Orten gleichzeitig Patientendaten begutachten, um gemeinsam Befunde zu erstellen. Oder wenn in rund um die Uhr besetzten Schlaganfall-Netzwerken Neurologen schnell entscheiden und Maßnahmen einleiten können, ohne den Patienten erst persönlich sehen zu müssen. Ziel ist ein langfristiges Gesundheitsmanagement, bei dem alle Informationen für eine optimale Behandlung verknüpft werden.

Klinische Studien bestätigen, dass so die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Dauer der Krankenhausaufenthalte verringert sowie die Sterblichkeitsrate gesenkt werden könne. Ein Milliardenmarkt: Denn wenn die Zahl der Klinikaufenthalte zurückgeht, wird nicht nur die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert, sondern auch die Kosten für die Krankenkassen um Millionenbeträge gesenkt. Allein der Markt für technische Unterstützungssysteme für zuhause, wozu auch die Telemedizin gehört, wird in Deutschland in den nächsten Jahren auf 15 Milliarden Euro anwachsen, schätzt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

Kurz: Online-Healthcare profitiert von steigenden Gesundheitskosten einer alternden Bevölkerung, der zunehmenden Digitalisierung und vom technischen Fortschritt. Investitionen in diesen aussichtsreichen Markt helfen dabei, die Menschen gesünder, zufriedener und ihre Versorgung effizienter zu machen und versprechen überdies attraktive Renditen.

E-Health: Investieren in die Gesundheitsversorgung von morgen

Der Fonds SWF – Gesundheitswesen investiert dazu in Unternehmen mit neuen Serviceangeboten für Patienten, Ärzte und Krankenhäuser. Dazu greift er auf ein Netzwerk von erfahrenen Internet-Experten zurück, die aktuelle Trends und Themen identifizieren. Fondsmanager ist der Däne Morten Sondergaard, Mit-Investor bei der Telefon-Software Skype. Beim Verkauf von Skype für 2,6 Milliarden US-Dollar an eBay erlöste er im Jahr 2003 mit seinen Partnern rund 130 Millionen US-Dollar. Sondergaard sieht, wie auch die Europäische Union, in der E-Healthcare einen wachsenden Markt, um die Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung weiterhin bewerkstelligen zu können, den Menschen mehr Kontrolle über ihre Gesundheitsfürsorge zu geben und die Kosten zu minimieren. Er übernimmt die Identifikation lukrativer Investitionsobjekte für die Anleger. Der SWF-Fonds sammelt Wachstumskapital für bis zu 20 Firmen mit tragfähigem Geschäftsmodell und hohen Rendite-Chancen, erste Investitionen wurden bereits gesichert. Der Ultrakurzläufer mit einer Investitionsphase von nur 2,5 Jahren soll das Kapital der Anleger verdoppeln. Die Zeichnung ist ab 15.000 Euro möglich.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Stichtag 22. Juli 2013: Die neue Welt der Beteiligungen

Mit dem Stichtag heute endet für deutsche Anleger die Möglichkeit, über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte zu investieren. Mit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) muss die Beteiligungsbranche ihre Produktpalette nun neu aufstellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Aktuell bekommen Anleger Genussrechte, Namens-Schuldverschreibungen, Direktinvestments oder Anleihen als Alternativen zum KG-Fonds angeboten. Einen klaren Favoriten in der Gunst der Anleger – oder auch der Emissionshäuser – sehen unsere Experten nicht, dafür gibt es noch zu wenig Angebote.

Doch es gibt Tendenzen: Genussrechte etwa sind schon länger am Markt. Laut der Feri Gesamtmarktstudie wurden für Genussrechte letztes Jahr 355,2 Millionen Euro eingesammelt, mit Prokon lag 2012 erstmals ein Anbieter von Genussrechten auf Platz 1 der erfolgreichsten Initiatoren. Die Anleger kennen diese Konstruktion, sie konnten zum Teil sogar KG-Fonds und Genussrecht mit gleichem Investitionsziel direkt vergleichen. Gibt es jetzt neue Angebote in dieser Form, haben sie weniger Berührungsängste. Anders bei Namens-Schuldverschreibungen. Mit dem Begriff werden verzinsliche Wertpapiere bezeichnet, die auf den Namen des Gläubigers lauten. Hierzu gehören auch Sparbriefe, wie sie von vielen Kreditinstituten ausgegeben werden.

Eine weitere Alternative zum geschlossenen Fonds nach dem KG-Modell ist der Direkterwerb von Investitionsgütern. Diesen Weg geht etwa Pretagus mit Diamanten und Buss Capital bei 40-Fuß-Transportcontainern. Der Anleger kauft die Container von einem Tochterunternehmen in Singapur, vermietet diese zu festen Konditionen an Buss zurück und verkauft sie nach drei Jahren zu einem bereits fest vereinbarten Preis wieder an Buss. Ein klares Konzept, ein erfahrener Initiator. Spielt auch der Markt mit, dann sind solche Direktinvestments genau, was die Anleger suchen.

Eine vierte Möglichkeit sind Anleihen. Sie verbriefen einen Rückzahlungsanspruch sowie Zinszahlungen in bestimmter Höhe und gehören, wie Aktien, zu den klassischen Formen der Geldanlage. Das Konzept überzeugt, selbst bei den sonst so gemiedenen Schiffen: Die Hamburger Reederei Bertram Rickmers sammelte erst im Juni mit einer Anleihe 175 Millionen Euro ein. Die kleinteilige Stückelung von 1.000 Euro sprach wohl gerade Kleinanleger an. Hinzu kommt: Die Auszahlungen sind meist fest vereinbart und können nicht zurückgefordert werden.

Alle Anlageformen haben ihren jeweils spezifischen Charakter und bestimmte Vorteile. Welche für ihn attraktiv ist, entscheidet jeder Anleger selbst. Eine Schockstarre zum Stichtag sehen wir bei dima24.de nicht, unsere Anleger zeichnen weiter. Fondshäuser, die jetzt neue Produkte anbieten, haben kaum Konkurrenz und können sich so Marktanteile sichern.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: Investieren in wachstumsstarke Online-Unternehmen

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 02/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem Internet Stars I. Der Fonds investiert in den E-Commerce, einen der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsmärkte weltweit.

Internet Stars 1 erreicht Realisierungsschwelle und steht in Endverhandlungen mit drei Unternehmen im E-Commerce-Bereich

Seit dem vergangenen Jahr haben Privatanleger die Chance, in Bereiche investieren zu können, die zuvor weitestgehend nur großen institutionellen Anlegern der Venture Capital-Branche offenstanden. Die Beteiligung „Internet Stars GmbH & Co. KG“ arbeitet dabei mit den besten Asset-Management-Häusern der deutschen Internetwirtschaft zusammen. Grund genug, dass nun der erste institutionelle Investor für diesen Publikumsfonds gewonnen werden konnte.

Mit markigen Aussagen wie „Roter Teppich war gestern, YouTube ist heute“, widmete Spiegel TV Ende vergangenen Jahres einen ganzen Fernsehabend unter der Überschrift „Internetstars – die schnelle Kariere im Netz“. Es steht außer Zweifel: Die Internet-Branche ist einer der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsmärkte auf der ganzen Welt – so auch in Deutschland. Das durchschnittliche Umsatzwachstum von über 8 Prozent pro Jahr liegt hierzulande deutlich über anderen Branchen (Quelle: BCG, „The Internet Economy in the G20“, 03/2012) – allen voran die E-Commerce- Unternehmen. Kein Wunder, nutzen doch mehr als 49 Millionen Deutsche das Internet, die höchste Zahl in ganz Europa. Grund genug für das Konstanzer Unternehmen Internet Stars, genau in diesem Segment aktiv zu sein. Der Fokus liegt dabei auf wachstumsstarken Online-Unternehmen, die in unbesetzten Nischenmärkten agieren und vor dem nächsten großen Wachstumssprung stehen. Dieser Bereich ist für Investoren besonders attraktiv, da die Risiken von Investments hier niedriger ausfallen und gleichzeitig ein schneller Gewinn realisiert werden kann.

„Wir bewegen uns seit vielen Jahren in diesem Markt und stehen derzeit mit drei der ursprünglich fünf potenziellen Zielinvestments in finalen Vertragsverhandlungen, deren Namen wir bald bekannt geben werden“, erklärt Jörg Rathke als Geschäftsführer von Internet Stars. Vorteilhaft ist dabei auch, dass sich ein institutioneller Investor an dem aktuellen Fonds beteiligt hat und so die Realisierungsschwelle überschritten wurde. Ein Rückabwicklungsrisiko besteht also nicht mehr.

Gerade der E-Commerce-Bereich zeichnet sich dabei durch einen regelrechten Kampf um potenzielle Internetnutzer aus. Kreativität und Marktzugang sind die wesentlichen Voraussetzungen für den Erfolg. Deutsche wie internationale Konzerne können dabei das geforderte Wachstum in der Regel nur noch durch Zukäufe darstellen. „Das ist die Chance der Firmen, die wir begleiten. Denn wenn es um Marktanteile geht, werden teilweise abenteuerliche Preise für Unternehmen bezahlt“, so Rathke. Prominentestes Beispiel der Vergangenheit ist die spektakuläre Übernahme des Online-Hotelportals trivago.de durch den Internetreiseanbieter expedia für EUR 473 Mio. im letzten Dezember.

Neben eigenen langjährigen Erfahrungen kann Rathke dabei auch auf die Zusammenarbeit mit der Mountain Partners Group setzen. Mit einem verwalteten Vermögen im dreistelligen Millionenbereich, einem sehr ansehnlichen Track Record sowie den entsprechenden Zugangswegen zu attraktiven Investments zählen diese mit einem Portfolio von ca. 100 Internetunternehmen im deutschsprachigen Raum zu den führenden Finanzierern von Wachstumsunternehmen im E-Commerce-Bereich.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung

Die besondere Anlagestrategie ermöglicht einen durchaus überschaubaren Investitionszeitraum von rund acht Jahren, wobei erste Ausschüttungen in Höhe von 15 Prozent bereits ab dem Jahr 2015 geleistet werden sollen. Ab 2018 erhöhen sich diese nochmals auf 16 Prozent jährlich, was den „Internet Star“ unter Berücksichtigung der Endausschüttung von 122 Prozent, bezogen auf die Beteiligungssumme, durchaus zu einem Hochprozenter avancieren lässt. Erst wenn diese Ausschüttungen und der Kapitalrückfluss für die Anleger gewährleistet sind, greift eine Hurdle Rate. Dann teilen sich Fondsmanagement und Investoren übersteigende Gewinne je zur Hälfte.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in Beteiligung exklusiv 02/2013

10 Tage bis zum Ende des klassischen KG-Modells

In 10 Tagen endet für deutsche Anleger die Möglichkeit, über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte zu investieren. Grund ist die Umsetzung der EU-Vorgaben mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) zum 22. Juli 2013. Wie es dann weitergeht, ist noch offen. Doch viele Emissionshäuser arbeiten bereits an Konzepten, die das KG-Modell zum Stichtag ablösen sollen.

Die Branche ist zuversichtlich, dass die Anleger auch künftig in Sachwerte wie Immobilien und Rohstoffe investieren wollen. Doch aktuell sind noch keine AIFM-konformen Finanzprodukte am Markt. Die Fondshäuser tasten sich erst langsam vor. Insgesamt ist die Bandbreite der Angebote aber größer geworden: So bieten Initiatoren verstärkt Direktinvestments oder Namensschuldverschreibungen an. Das sind Alternativen zum geschlossenen Fonds, die nicht unter die europäische Richtlinie fallen. Die Anleger sind jedoch eher reserviert gegenüber solchen Anlage-Formen: Den Investoren fehlt noch die Erfahrung mit diesen, für sie neuen Vehikeln. Hier ist viel Aufklärungsarbeit nötig.

Gut ein Drittel der 230 aktuellen, klassischen Beteiligungs-Angebote bei dima24.de können auch nach dem Stichtag noch platziert werden. Sie nehmen Übergangs-Regelungen in Anspruch, weil sie nach dem 21. Juli keine Anlagen mehr tätigen. Ob ein Fonds diesen Bestandsschutz erlangt, hängt also davon ab, ob der Kaufvertrag zum Fondsobjekt noch vor dem Stichtag geschlossen wird. Sind diese Fonds vollplatziert, wird sich der Markt neu aufstellen: Unsere Experten bei dima24.de erwarten, dass sich etwa ein Drittel der Anbieter vom Beteiligungsmarkt zurückziehen werden. Etwa 20 Prozent der derzeit aktiven Emissionshäuser haben uns bereits signalisiert, dass sie weiter Sachwert-Investments für Privatanleger auflegen wollen.

Zuletzt sorgte ein Schreiben der Finanzaufsicht BaFin vom 14. Juni 2013 branchenweit für Verwirrung: Es ließ den Schluss zu, dass einige Fondstypen, wie etwa Wind- und Solarfonds oder auch Schiffsbeteiligungen, weiter unreguliert bleiben könnten. Gesetz-Geber und Finanzaufsicht müssen hier noch Klarheit schaffen. Ab 22. Juli 2013 erwarten wir daher zunächst eine lange Sommerpause – bei Anlegern und Initiatoren.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

Expertenmeinung: „König der Edelsteine“ mit attraktivem Wertsteigerungspotenzial

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 02/2013) beschäftigte sich Christina Richmond mit dem Pretagus Diamant Fonds. Der Fonds ist ein Ultrakurzläufer und investiert in physische Diamanten.

Die härteste Währung der Welt

Für die alten Griechen waren Diamanten Tränen der Götter; die Römer glaubten, Diamanten seien Splitter gefallener Sterne. Auch heute noch üben Edelsteine eine tiefe Faszination auf den Menschen aus. Vor allem gelten sie aber als eine der stabilsten Wertanlagen überhaupt. Der Hamburger Initiator Pretagus ermöglicht Privatanlegern den Zugang zu Diamanten zu Großhandelspreisen.

Das auf Marktanalysen für institutionelle Investoren spezialisierte Altendorf Institut sieht das Geld in diesem Jahre stärker bedroht als im Zweiten Weltkrieg. Wer jetzt nicht schnell handle, werde alles verlieren. Ob dieses Horrorszenario realistisch ist, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass es in der Geschichte zwar schon viele Krisen gab, aber noch nie kamen alle auf einmal: Griechenland-Pleite, Zypern-Krise, Euro-Krise, USA-Pleite, globale Bankenkrise, Chinesische Immobilienblase, globale Liquiditätskrise – trotz Rettungsschirmen.

Sachwerte sind daher gefragt wie nie. Der am einfachsten transportierbare Sachwert ist der Diamant. Der Durchschnittspreis von hochwertigen Einkarätern ist in den vergangenen 50 Jahren um rund 1000 Prozent gestiegen. Die Schwankungen sind viel geringer als bei Gold oder anderen Edelmetallen. ln den letzten 12 Jahren stiegen die Preise um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Laut einer aktuellen Studie des Management Beratungsunternehmens Bain & Company wird sich die Nachfrage nach Schmuckdiamanten bis 2020 verdoppeln, angetrieben vor allem durch die schnell wachsenden Mittelschichten in Brasilien und Russland.

Der „König der Edelsteine“ gehört bei reichen Familien zum Basisvermögen. Diamanten, die als Wertanlage in Frage kommen, sind ausschließlich Steine von höchster Qualität, in der Regel im klassischen runden Brillantschliff gearbeitet und von international anerkannten Gutachtern zertifiziert.

Und genau da setzt Pretagus an. Hochqualifizierte Experten, ein hervorragendes Einkaufsnetzwerk und die sichere Lagerung im Zollfreilager in der Schweiz machen den Pretagus Diamanten Fonds zu einem Unikat am deutschen Kapitalmarkt. Der Fonds investiert in physische Diamanten und realisiert schon in der Einkaufsphase einen Vorteil von über 60 Prozent gegenüber dem Kauf beim Juwelier. Mit einer flexiblen Laufzeit bereits ab einem Jahr gehört dieses Angebot zu den Ultrakurzläufern. Durch die

Wertsteigerung und den zusätzlichen Handel mit den Steinen soll eine Rendite von ca. 16 Prozent pro Jahr erzielt werden.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung

Die Fondsmanagerin ist eine erfahrene Diamantenhändlerin, die Laufzeit mehr als überschaubar, die Renditeerwartung nachvollziehbar. Die neue Assetklasse eignet sich wortwörtlich als „Stein“ in einem diversifizierten Portfolio.

Von Christina Richmond

Erschienen in der Beteiligung exklusiv 02/2013

Worauf ist eigentlich bei Kurzläufer-Fonds zu achten? Sind sie besser als ihre lang laufenden Schwester-Fonds?

Vorsicht, hier vergleicht man schnell Äpfel mit Birnen! Die Frage ist doch, was genau der Anleger mit seinem Investment erreichen will: Kurzläufer-Fonds sind nicht besser oder schlechter, sie haben schlicht ein anderes Rendite-Risiko-Profil. Beispiel Immobilien: Projektentwicklungen sind ein klassisches Asset für Kurzläufer. Das Objekt wird geplant, errichtet und verkauft, Anleger erhalten ihr Kapital oft binnen weniger Jahre zurück – sofern der Markt mitspielt und das Objekt einen guten Preis erzielt. Andere Fonds beziehen ihre Einnahmen dagegen aus der langfristigen Vermietung an zahlungskräftige Mieter, wie etwa Behörden oder renommierte Unternehmen. Sie liefern stabile Erträge und laufen nicht selten über Jahrzehnte. Verwerfungen am Immobilienmarkt, wie zuletzt in den USA oder Großbritannien, oder Mindereinnahmen, etwa weil der Mieter wechselt, kann so ein Fonds durchaus verkraften. Gerät dagegen der Kurzläufer mit der Projektentwicklung in eine solch schwierige Marktphase, ist schnell das Gesamtergebnis des Fonds in Gefahr.

Selbst wenn zwei Beteiligungsangebote in dasselbe Asset investieren, ist es längst nicht der gleiche Fonds, nur mit kürzerer Laufzeit. Viele Anleger bevorzugen Kurzläufer, denn man kann die Marktentwicklungen über 3 bis 5 Jahre oft besser einschätzen als für 10, 15 oder 20 Jahre. Jedoch muss man auch sehen: Die Fondskosten wollen auch erst einmal verdient werden; hier hat das klassische Modell die Nase vorn. Beide Ausprägungen haben also ihre Vorteile, entscheiden muss jeder Anleger selbst.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Die Favoriten der Anleger im Juni 2013

Die Umweltfonds stehen, wie auch in den vergangenen zwei Monaten, an der Spitze der beliebtesten Fondssegmente auf unserer Homepage und ziehen etwa ein Viertel der Besucher an. Auch Immobilien- und Rohstofffonds werden weiterhin gern geklickt.

Umwelt- und Rohstofffonds sind bereits seit Anfang des Jahres in den Top 3 der beliebtesten Einzelfonds zu finden. Gold geht auch in diesem Monat an den ORGANIC MATTERS. Silber hat der CANADA GOLD TRUST III ergattert und Bronze bekommt der USA OEL UND GASFONDS XVII.
Adriano Ropeter, Senior Analyst

Im Juli 2013 tritt die Umsetzung der AIFM-Richtlinie in Kraft. Wird der Beteiligungsmarkt nicht völlig austrocknen?

Es ist richtig, der 22. Juli 2013 ist eine deutliche Zäsur für die gesamte Branche. Wir erwarten, dass etwa ein Drittel der Anbieter vom Beteiligungsmarkt verschwinden werden. Gut für Anleger, denn übrig bleiben nur erfolgreiche Häuser mit soliden Fonds-Konzepten. Und die Regulierung hat noch weitere Vorteile, sie erhöht Sicherheit und Transparenz für die Anleger: So wurden etwa die Möglichkeiten zur Aufnahme von Fremdkapital auf 60 Prozent begrenzt, um so das Risiko für die Fonds-Zeichner einzudämmen. Zentral für Beteiligungen als Anlageklasse ist jedoch: Erstmals können nun Sachwert-Anlagen direkt mit anderen regulierten Produkten konkurrieren. Und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft: Mehr als zwei Drittel der Initiatoren wollen auch künftig Sachwerte im Mantel des geschlossenen Fonds anbieten. Denn es gibt weiterhin viele Projekte, etwa im Rahmen der Energiewende, die für die Investoren sehr interessant sind. Wir sind optimistisch und Sie dürfen es auch sein.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Expertenmeinung: Innovatives Fondskonzept mit Sicherungsnetz

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 02/2013) beschäftigte sich Reinhard Tschugg mit dem Canada Gold Trust III. Der Rohstofffonds bietet Anlegern ein Investment in den Goldabbau in British Columbia.

Canada Gold Trust III – einzigartiges Sicherheitskonzept sorgt für schnelle Ausplatzierung

Aus dem Stand auf Platz 1 in Deutschland und Österreich schoss der Goldminenfonds-Anbieter Canada Gold Trust. Die Goldproduktion des ersten Fonds startet in wenigen Tagen. Auch für die Nachfolger bestehen beste Bedingungen. Wer jetzt noch profitieren möchte, sollte sich sputen. Es besteht nur noch ein Restkontingent beim dritten Fonds.

Die Bagger stehen schon bereit. Sollte das Wetter mitspielen, kann die Produktion beginnen. Nachdem die Auswertungen der Bohrungen in den kanadischen Toop Mine-Claims bis zu acht Gramm Gold pro Tonne Abraum zeigten, werden die Experten immer zuversichtlicher, dass hier tatsächlich die prognostizierten 2,5 Tonnen mit einem aktuellen Gesamtwert von rund 130 Millionen US-Dollar gefördert werden können. Das würde das Fondsvolumen aller drei bisherigen Fonds aus dem Hause Canada Gold Trust problemlos abdecken.

Gold, so zeigt es sich, ist einer der wichtigsten Sachwerte auf der Welt. Zum ersten Mal besitzen dabei deutsche Haushalte mehr Gold als Vermögen in Investmentfonds. Die Nachfrage ist ungebrochen, auch wenn der Goldpreis natürlich bestimmten Zyklen folgt. Wer wie Canada Gold Trust „an der Quelle“ sitzt, den interessiert dies sowieso kaum. Zumal der Goldpreis für die Fonds auf einem Niveau abgesichert wurde, das weit niedriger als der heutige Marktpreis liegt.

Das Thema Sicherheit wird bei Canada Gold Trust sowieso großgeschrieben. So wurden von vornherein bei allen drei Fonds die jeweiligen Claims kostenfrei in die Verwertung der Projektgesellschaften eingebracht und hierfür sogar noch an die Fondsgesellschaften verpfändet. Das Kapital der Anleger wird somit nur für Explorations- und Abbauarbeiten eingesetzt. Zudem besteht für die Fondsgesellschaften das Recht, weitere kostenfrei zur Verfügung gestellte Claims in die Verwertung miteinzubeziehen, sollten sich doch einmal nicht die erwarteten Ergebnisse zeigen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Schuldbeitritt der Muttergesellschaft Henning Gold Mines Inc. mit ihrem gesamten Besitz an Claims und Goldvorkommen. Wer als Management diese Schritte geht, ist sich seiner Sache sicher.

Die hoch gesteckten Ziele der Fonds im Hinblick auf die Ausschüttungsprognosen wurden dabei bislang alle eingehalten. Die Entwicklung vor Ort läuft aufgrund der geschaffenen Infrastruktur und der eingeschalteten Experten sogar noch etwas zügiger, als es die Planung vorgesehen hatte. Wer also jetzt noch mit mindestens 10.000 Euro zzgl. Fünf Prozent Agio der „Canada Gold Trust III GmbH & Co. KG“ beitritt, erhält bis Ende Mai noch den Frühzeichnerbonus von 2 Prozent und mit geplanten 14 Prozent Ausschüttungen ab 2014 einen absoluten High-Performer mit extrem kurzer Laufzeit. Denn es ist geplant, dass dieser Fonds bereits zum Ende 2016 wieder aufgelöst werden soll. Darüber hinaus haben die jetzt beitretenden Zeichner die Sicherheit, dass in der Region auch tatsächlich hohe Goldvorkommen festgestellt wurden. Insofern ist es kein Wunder, dass von dem geplanten Emissionsvolumen von zehn Millionen Euro nur noch ein Restkontingent übrig ist.

BETEILIGUNG exklusiv Meinung

Canada Gold Trust zeigt damit – dank einer konsequenten Umsetzung –, dass ein innovatives Fondskonzept dann ankommt, wenn die unternehmerischen Chancen klar zu erkennen sind. Ein weiterer Punkt dürfte viele Goldfans freuen: Neben dem dargestellten mehrstufigen Sicherheitskonzept besteht bei Auszahlungen die Wahlmöglichkeit zwischen physischem Gold und Euro-Überweisungen. Damit stehen den Investoren alle Optionen offen.

Von Reinhard Tschugg

Erschienen in der Beteiligung exklusiv 02/2013

Geschlossene Fonds-Experten melden steigende Nachfrage

Bei der dima24.de, Deutschlands Beteiligungs-Spezialisten im Internet, registrieren wir eine steigende Nachfrage nach Geldanlagen im Mantel klassischer geschlossener Fonds. Die Möglichkeit, über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte wie Immobilien oder Rohstoffe zu investieren, endet für deutsche Anleger aufgrund einer EU-Regulierung am 22. Juli 2013.

Etwa seit etwa Anfang Juni ist eine steigende Nachfrage nach Beteiligungsmöglichkeiten in die sogenannten KG-Fonds zu beobachten. Gerade Anleger, die bereits Erfahrung mit geschlossenen Fonds haben, wollen sich die Vorteile der alten Rechte sichern, bevor im Juli die europäische AIFM-Richtlinie den alternativen Investmentfonds neue Verfahren und Strukturen vorschreibt.

Es vor allem die Themen Steuer, Mindestbeteiligung und Kosten, wegen denen erfahrene Anleger noch vor dem Stichtag investieren wollen. Aktuell können Investitionen in geschlossene Fonds im Ausland bei Doppelbesteuerungsabkommen steuerfrei zurückgeführt werden. Das geht in Zukunft nicht mehr. Neu ist ab Ende Juli auch eine Mindestzeichnungssumme von 20.000 Euro für Ein-Objekt-Fonds. Anleger, die ihr Investment breiter streuen möchten, nutzen jetzt noch die Chance, ihr Geld auf mehrere Fonds zu verteilen.

Die Regulierung, die den Schutz der Verbraucher verbessern soll, wird zudem auch die Verwaltungskosten spürbar erhöhen. Das neue Gesetz schreibt zum Beispiel die Einrichtung externer Verwahrstellen und die Gründung einer BaFin-genehmigten Kapitalverwaltungsgesellschaft vor. Das treibt die Kosten und schmälert die Rendite. So zum Beispiel bei zwei Angeboten von Euro Grundinvest mit dem Zielobjekt Wohn-Immobilien in München: Der klassische geschlossene Fonds nach dem alten Modell prognostiziert ein Ergebnis von 8 Prozent pro Jahr. Das nach der neuen Regelung konzipierte Genussrecht mit gleicher Laufzeit bietet dagegen nur 6 Prozent.

Gemäß AIFM-Regelung muss der Fonds-Initiator das Geld der Anleger zum Stichtag am 22.07.2013 voll investieren haben, eine Unterschrift oder die Einzahlung auf das Fondskonto durch den Anleger reichen hier nicht. Manche der Fonds nach altem Recht haben daher ihr Platzierungsende schon einige Tage oder auch Wochen vor dem Stichtag festgesetzt. Wer sich für ein Investment nach dem alten Modell interessiert, sollte sich rechtzeitig über die geltenden Fristen informieren.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin der dima24.de

Porträt von Geschäftsführerin Renate Wallauer

dima24.de wird oft als Internet-Fonds-Plattform wahrgenommen. So entsteht bei so manchem der Eindruck, der Service sei anonym, das Angebot beliebig. Doch weit gefehlt: Bei dima24.de hat jeder Investor einen festen Ansprechpartner, jemanden aus Fleisch und Blut. So zum Beispiel unsere Geschäftsführerin Renate Wallauer. Dieses aktuelle Porträt verrät mehr über sie:

Renate Wallauer: Zahlen sind ihre Sprache


Eigentlich wollte sie nur Geld in einem geschlossenen Fonds anlegen. Heute ist Renate Wallauer Geschäftsführerin der dima24.de und unterstützt selbst Anleger bei ihrer Fondsauswahl.

An ihren ersten Kontakt zu dem Münchner Beteiligungsspezialisten dima24.de erinnert sich Renate Wallauer gut. „Die Beratung gefiel mir und entsprach genau meinem Stil - offen, sachlich und auf das Wesentliche beschränkt.“ Auf der Suche nach einer Anlagemöglichkeit war sie bei ihren Recherchen auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet Wallauer als selbständige Unternehmensberaterin. Als sie erfährt, dass die dima24.de Analysten sucht, zögert sie nicht lange und wird kurze Zeit später engagiert. Das ist jetzt acht Jahre her. Seit Januar 2013 ist Renate Wallauer Geschäftsführerin der dima24.de aus München. „Ich habe meinen Traumjob gefunden - dabei bin ich gar keine Bankerin.“

Verantwortung übernehmen

Die studierte Betriebswirtin versteht sich vor allem als Unternehmerin. Einmal Geschäftsführerin zu werden war schon früh ihr Ziel. Über 10 Jahre ist Renate Wallauer im Bertelsmann-Konzern in München in leitender Position in Vertrieb und Marketing tätig. Mit gerade mal 28 Jahren, zur Zeit der Wiedervereinigung, arbeitet sie eng mit dem Bertelsmann-Vorstand zusammen. Sie ist mitverantwortlich für Umstrukturierungen und die Due Diligence unterschiedlicher Profit-Center. „Das wollte ich auch: ein Profit-Center leiten und die Gesamtverantwortung haben.“ Als ihre Tochter geboren wird, will sie sich nur eine Auszeit von sechs Monaten nehmen. Doch bereits während der ersten Wochen erkennt Wallauer, dass der Rhythmus des Konzernalltags sich nicht mit dem Leben mit Kind verträgt. Also macht sie sich kurzentschlossen als Unternehmensberaterin selbständig.

Power und Pragmatismus

„Das, was im Konzern gefordert wurde, wäre mit Kind nicht gegangen“, ist sich Wallauer sicher. Aber auch der Alltag als selbständige Beraterin fordert sie. Morgens früh um das Kind kümmern, danach an den Schreibtisch. Und an dem saß sie häufig noch um 23 Uhr, nachdem das Kind schon längst wieder schlief. „Ohne die Unterstützung meines Mannes hätte ich das nicht geschafft.“ Über Kunden wie Financescout24.de kommt sie in Berührung mit Finanzplanungsthemen. Und sattelt kurzerhand noch ein Fernstudium Finanzdienstleistungen obenauf. „Weil ich das Thema spannend fand.“ Weitere Nachtschichten standen auf dem Programm. Als das Angebot der dima24.de im Raum steht, überlegt sie nur kurz. „Die Entscheidung habe ich aus dem Bauch heraus gefällt. Mir gefiel die Unternehmenskultur - und ich habe mich darauf gefreut, wieder mit einem Team zusammenzuarbeiten.“

Geld ist ihr Geschäft

Heute sind unternehmerische Beteiligungen ihr Tagesgeschäft - hochkomplizierte Finanzprodukte. Nicht so für Renate Wallauer. „Zahlen sprechen eine klare Sprache, die sind so, wie sie da stehen - ohne Schnörkel.“ Das Geschäft kommt ihrem analytischen Verstand entgegen. Die Unternehmensgruppe betreut ein Anlagevermögen von über 2,3 Milliarden Euro. Größenordnungen, die der dynamischen 49jährigen keine Angst einjagen. „Ich will unseren Kunden Anlagen transparent und verständlich machen und durch Aufklärung Sicherheit vermitteln.“ An die Anleger erhebt sie auch Ansprüche: „Jemand, der über Geld verfügt, wird unternehmerisch tätig, um sein Vermögen zu verwalten. Der Kunde hat eine Eigenverantwortung, der er auch gerecht werden muss.“ Spürt sie, dass nicht genügend Wissen vorhanden ist, so empfiehlt sie den Kunden auch schon einmal, bei klassischen Anlageformen zu bleiben.

Die Zeit ist wie maßgeschneidert für Frauen

Die Frage, ob Frauen ihr Geld anders anlegen würden als Männer, bekommt sie häufig gestellt. „Männer sind immer noch Jäger und Sammler: Aktien ausspähen, kaufen, Deckel drauf.“ Investment-Philosophien wie die von Kostolany seien jedoch spätestens seit der Jahrtausendwende überholt. „Frauen haben die Fähigkeit, gut zuzuhören und sie trauen sich, Fragen zu stellen“, so Wallauer. Das komme ihnen zugute in Zeiten volatiler Märkte, in der die alten Gesetzmäßigkeiten nicht mehr gelten würden. Fähigkeiten, die auch Renate Wallauer auf ihrem Weg genützt haben.

Kraft durch Zen-Mediation

Wenn Renate Wallauer nicht in ihrem Büro in Unterföhring ist, reist sie für die Bewertung von Sachwertanlagen und Beteiligungen rund um die Welt. „Was andere als Belastung empfinden, ist mir eine große Freude, ich reise unglaublich gerne.“ Das tut sie auch privat. Ihre Tochter war mit 18 Monaten zum ersten Mal mit in Südafrika, die 11-jährige hat inzwischen alle fünf Erdteile bereist. Woher nimmt Renate Wallauer die Kraft für dieses turbulente Leben? „Die ersten 25 Minuten des Tages gehören mir, meine Zen-Meditation steht jeden Morgen nach dem Aufstehen auf dem Programm.“ Vielleicht hätte sie, ausgestattet mit dieser schier unerschöpflichen Energie, auch eine Geschäftsführung im Bertelsmann-Konzern übernehmen können. „Ich glaube, ich war nicht politisch genug“, bilanziert sie rückblickend. Ihr Ziel, einmal Geschäftsführerin zu werden, hat Renate Wallauer dennoch erreicht. Und viel mehr als das: „Ich habe den Luxus, dass ich mich fokussieren kann auf das, was mir Spaß macht.“

Erschienen am 19.06.2013 im TreuenFels-Brief, Ausgabe Nr. 18, 2. Quartal 2013

Für den Euro Grundinvest Deutschland 18 und andere Fonds gibt es jetzt bei dima24.de ein Vermögensschutz-Zertifikat. Was heißt das?

Das Vermögensschutz-Zertifikat bedeutet mehr Sicherheit für Anleger. Die zur dima24-Gruppe gehörende dima24.de Asset Protect GmbH mit einem Stammkapital von einer Million Euro garantiert Investoren einen 100-prozentigen Kapitalerhalt für ausgewählte Beteiligungen. Dazu gehören der Fonds Deutschland 18 von Euro Grundinvest, der Fonds Panthera Global Trading A und der Selfmade Capital CARIBBEAN 8. Möchte ein Fonds-Zeichner das Vermögensschutz-Zertifikat für eine dieser Beteiligungen, so kann er das bei der dima24.de Asset Protect gegen eine Prämie in Höhe von einmalig fünf Prozent der Zeichnungssumme erwerben. Im Falle der Insolvenz des Fonds erstattet diese ihm bei Abschluss des Insolvenzverfahrens die Differenz aus den erhaltenen Auszahlungen und der gezahlten Einlage, so dass der Anleger jeden Verlust vermeidet.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Es heißt, Sachwerte sind eine sichere Bank. Sollte ich gerade jetzt in unternehmerische Beteiligungen investieren?

Ihre Zurückhaltung ist verständlich und Sie stehen damit nicht allein: In einer aktuellen Umfrage der Gfk Marktforschung GmbH gaben 60 Prozent der Deutschen an, dass für sie eine hohe Sicherheit das vorrangige Ziel bei der Geldanlage sei, für 42 Prozent ist das Sparbuch die beliebteste Anlageform. Die Risikobereitschaft der Bundesbürger ist damit auf einem Rekordtiefstand. Nur: Sparbücher – oder Anleihen von Ländern mit soliden Haushalten – werfen praktisch keine Erträge mehr ab. Hinzu kommt die finanzielle Repression, eine mögliche Enteignung der Anleger, die ihr Guthaben nur bei ihrer Bank parken. Es kommt also gerade jetzt darauf an, zumindest einen Teil des eigenen Vermögens ertragsstärker anzulegen. Investitionen in unternehmerische Beteiligungen sind dazu eine gute Möglichkeit, denn dieses Geld ist Produktivkapital und kann so attraktive Erträge erwirtschaften. Sie sind so auch ein guter Schutz vor Inflation – 47 Prozent der Bundesbürger fürchten eine steigende Teuerung. Das größte Risiko für Ihr Geld besteht, wenn Sie es nicht investieren. Sie haben es in der Hand.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Unternehmen mit sozialem Gewissen wieder angesagt

Nachdem lange Zeit Umsatz- und Gewinnmaximierung die wichtigsten Ziele von Unternehmensleitungen zu sein schienen, entdecken junge Unternehmer wieder ihr Gewissen. Soziales und ökologisches Engagement gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Neuer Trend - Unternehmer legen wieder Wert auf Werte


Seit sich zu Beginn der 1980er Jahre in Deutschland eine Kultur des Egoismus und Erfolgsdrucks entwickelte, ging die Bereitschaft zur Verantwortung zurück. Der Trend vieler Unternehmen zur Vergesellschaftung in Aktienkapital trug zudem dazu bei, dass der altehrwürdige und verantwortungsbewusste Unternehmer zunehmend ausstarb. Rund dreißig Jahre lang sind Unternehmen geprägt von Geschäftsführern, die vielfach nicht mit den Traditionen der Unternehmen verbunden sind. Sie folgen lediglich dem Ziel der Umsatzmaximierung und Dividendensteigerung. Aktienkurse bestimmen seit den 1990er Jahren den Wert eines Unternehmens. Für Werte wie soziales Engagement und Verantwortung gegenüber eigenen Mitarbeitern ist da häufig kein Platz. Vielmehr wird die Wirtschaftlichkeit gedankenlos durch Ausbeutung von Ressourcen und billigen Arbeitskräften in wirtschaftlich schwachen Ländern gesteigert. Wachstum lautet nach wie vor die Lösung in Volks- und Betriebswirtschaft. Kleine Familienbetriebe, die da nicht mithalten können, werden von großen Unternehmen geschluckt. In Deutschland mussten Arbeitnehmer über viele Jahre hohe Arbeitslosenzahlen im Auge behalten und jederzeit damit rechnen, eines Tages dazuzugehören, denn in den Mitarbeitern sahen Unternehmensleitungen und Unternehmensberatungen meist das größte Einsparpotenzial. Inzwischen begibt sich eine neue Generation junger Unternehmer daran, traditionelle Werte wieder für sich zu entdecken und neue hinzuzugewinnen.

Neuer Trend - weg von der Oberflächlichkeit, hin zu sozialer Qualität


Soziales Engagement, ökologisches Gewissen und Nachhaltigkeit halten Einzug in die Unternehmensphilosophien. Junge Unternehmen haben dabei die Rolle der Vorreiter, doch auch die großen Konzerne können sich der neuen Unternehmensmoral auf Dauer nicht entziehen, wenn sie mit dem Trend zur Nachhaltigkeit Schritt halten wollen. Längst spielt nicht mehr nur der günstige Preis eine wichtige Rolle, wenn Verbraucher ihre Produkte auswählen. Wer es sich leisten kann, blickt hinter die preisgünstige Fassade der Hersteller. Zwar ist der Reiz zum Kauf von Billigwaren insbesondere bei den niedrigen Einkommensgruppen zwangsläufig gegeben, aber Skandale um Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt und Qualität von Billigprodukten sorgt auch hier zunehmend für ein kritisches Verbraucherverhalten. Der günstige Preis für das T-Shirt oder die Jeans ist mit dem Hintergedanken an Kinderarbeit unter extremen Bedingungen weniger interessant, wenn auch die sozial verantwortliche Alternative noch bezahlbar ist. Ein anderer Aspekt ist die Bewahrung kultureller Traditionen. In vielen Ländern, in denen Arbeitskräfte für die Herstellung billiger Massenware ausgebeutet werden, bestehen noch Kenntnisse über traditionelle und sehr kunstvolle Fertigungstechniken, die in den Industrienationen weitgehend ausgestorben sind. Daher widmen sich auch die Vereinten Nationen dem traditionellen Kunsthandwerk und haben die Bedeutung seiner Erhaltung mit dem Schutz der Artenvielfalt gleichgesetzt.

Junge Unternehmen überblicken ein breites Spektrum


Immer mehr Firmengründer mit grünem Stigma führen kleine und mittelständische Unternehmen in der verantwortungsvollen Weise traditioneller Handwerksbetriebe. Das bezieht sich nicht nur auf handwerkliche Fertigkeiten und die Beachtung ökologischer Gesichtspunkte, sondern auch auf einen fairen Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten. Sie beziehen Rohstoffe und Fertigerzeugnisse nicht mit aller Gewalt zum günstigsten Preis, der Lieferanten beinahe ausbluten lässt, sondern treffen faire Vereinbarungen zum Vorteil aller Beteiligten. Darüber hinaus zeichnen sich diese Firmen durch soziales und ökologisches Engagement aus. Häufig werden soziale und ökologische Projekte unterstützt oder sogar ins Leben gerufen. Erfolgreich wird soziales Unternehmertum insbesondere durch die Kombination mit wettbewerbsbezogenen, kommerziellen Vermarktungsstrategien. Auf diese Weise werden Produktion und Absatz wieder ins Gleichgewicht gebracht, denn Arbeitsleistung und Qualität verdienen überall auf der Welt einen fairen Preis. Zudem sind Produkte aus nachhaltigen Fertigungs- und Verkaufsprozessen keine Billigwaren, denn auch die Qualität spielt eine besondere Rolle. Social Entrepreneurs haben daher auch für den Profit eine besondere Definition, die über den monetären Aspekt hinausgeht.

Alternative für Deutschland eine Alternative für den Wähler?

Die deutsche Parteienlandschaft ist lebhaft. Unzufriedene Wähler und selbstherrliche Traditionsparteien sorgen für Wahlmüdigkeit. Die Alternative für Deutschland ist ein weiterer Versuch, wahlmüde Staatsbürger zu mobilisieren.

Wie alternativ ist die Alternative für Deutschland?


Nach unzähligen Wählerinitiativen mit vielfältigen politischen Ausrichtungen und dem Senkrechtstart der Piraten bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen tritt nun die Alternative für Deutschland an, um die alt eingesessene Parteienlandschaft gründlich durcheinanderzuwirbeln. Ganz nah an dem alten Sprichwort "Neue Besen kehren gut", will die im Februar gegründete Partei den Wähler wieder an die Urne und Deutschland wirtschaftlich nach vorne bringen. Alternative für Deutschland klingt zunächst gut. Die Frage ist jedoch, wie die Alternative aussieht, die von der Partei um das Führungsteam Adam, Petry und Lucke zu erwarten ist. Andererseits fragt sich aber auch, wie kritisch der Wähler die Versprechen der Partei hinterfragt, wenn er bei der Bundestagswahl im September nach Alternativen zur eingefahrenen Parteienlandschaft in Deutschland sucht.

Wer steht hinter der Alternative für Deutschland?


An der Spitze der Alternative für Deutschland steht das im April 2013 gewählte Vorstandsteam bestehend aus den drei Parteisprechern Bernd Lucke, Konrad Adam und Frauke Petry. Unterstützt wird die Partei unter anderem von dem Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider, der in der Vergangenheit durch zahlreiche Verfassungsklagen gegen Euro und Europapolitik auf sich aufmerksam machte. Schachtschneider gehörte bereits mehreren Parteien an, zunächst der SPD, dann der CDU und später dem Bund Freier Bürger. Sein Parteien-Tourismus führte ihn gelegentlich auch weiter nach rechts. Gemeinsam mit dem ebenfalls als Unterstützer der AfD auftretenden Ökonomen Wilhelm Hankel legte Schachtschneider zuletzt Verfassungsklage gegen den Euro-Rettungsschirm ein. Hankel tritt insbesondere als starker Euro-Gegner auf und klagte bereits 1997 gegen die Einführung der Gemeinschaftswährung. Auch er bewegt sich zeitweilig nahe am rechten Gesinnungsrand mit Veröffentlichungen in der National-Zeitung und der "Neuen Solidarität". Weitere Unterstützer der Partei sind die ehemalige Europa-Abgeordnete der CDU, Ursula Braun-Moser, der Wirtschaftsexperte und Verbandsfunktionär Hans-Olaf Henkel sowie zahlreiche eurokritische Inhaber volkswirtschaftlicher Lehrstühle. Hervorgegangen ist die AfD aus dem Verein zur Unterstützung der Wahlalternative 2013, gegründet von einigen CDU-Mitgliedern. Vorstandsmitglied Bernd Lucke gehörte vor seiner Aktivität bei der AfD 33 Jahre lang der CDU an und kehrte ihr wegen der seiner Meinung nach verfehlten Euro-Rettungspolitik den Rücken. Der neu gewählte Parteisprecher Konrad Adam war lange Zeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die WELT tätig, bevor er sich gedanklich mit der Aberkennung des Wahlrechts für verschiedene Bevölkerungsgruppen beschäftigte. Frauke Petry als das jüngste Mitglied an der Spitze der AfD genießt hohe Anerkennung als Unternehmerin und Mitglied des Sächsischen Gleichstellungsbeirats.

Was will die Alternative für Deutschland erreichen?


Die AfD rekrutiert ihre inzwischen mehr als 10.000 Mitglieder vor allem aus politisch aktiven Menschen, die teils viele Jahre den Traditionsparteien angehörten und nun eine neue politische Heimat suchen. Dabei sind ehemalige Mitglieder rechtspopulistischer Parteien offiziell nicht gern gesehen, befinden sich aber dennoch in einigen regionalen Führungsgremien. Es ist kein Zufall, dass die Führungsriege der AfD sich aus Euro-Gegnern zusammensetzt. Vielmehr verfolgt die Partei die Abschaffung der Gemeinschaftswährung als primäres Ziel. Die AfD unterstützt ein starkes Bürgerplebiszit durch Volksabstimmungen, eine Vereinfachung des Steuersystems sowie eine Veränderung des Einwanderungsrechts nach kanadischem Vorbild. Eine Reform der Subventionspolitik für erneuerbare Energien hat die Partei ebenso zum Ziel wie eine Veränderung des Rentensystems, bei dem die Anzahl der eigenen Kinder stärkere Berücksichtigung finden soll. Bildungspolitisch ist die Partei auf eine Rückkehr zum früheren Diplom- und Examenssystem ausgerichtet. Politisch wird die AfD vorwiegend dem bürgerlichen Konservatismus zugerechnet, wobei ihr teils rechtspopulistische Tendenzen nachgesagt werden. Parteisprecher Lucke bezeichnet die Ausrichtung seiner Partei als neutral. Als Partei neuen Typs sei die Alternative für Deutschland an keinen ideologischen Wegweiser gebunden.

Die Favoriten der Anleger im Mai 2013

Die Umweltfonds setzen ihren Siegeszug fort: Im Mai klickte mehr als ein Viertel der Besucher unserer Homepage auf dieses Fondssegment. Die Plätze 2 und 3 halten weiterhin die Immobilien- und Rohstofffonds.

Die Favoriten bleiben unter sich: Wie schon im Vormonat steht der Umweltfonds ORGANIC MATTERS an der Spitze der meist geklickten Einzelfonds, gefolgt wird er weiterhin vom Rohstofffonds USA OEL UND GASFONDS XVII. Platz 3 hält der Windkraftfonds LEONIDAS ASSOCIATES XIII.

Adriano Ropeter, Senior Analyst

Wann steigt die Fed aus ihrer lockeren Geldpolitik aus?

Noch setzt US-Notenbankchef Ben Bernanke die großzügige Geldpolitik fort, weil die hohe Arbeitslosigkeit und staatliche Ausgabenkürzungen die Wirtschaft bremsen. Eine voreilige Straffung lehnt er ab.

Der Geldhahn wird erst zugedreht, wenn sich der Arbeitsmarkt substanziell verbessert


Bei der Anhörung durch den gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses wies Bernanke auf die Belastungen der amerikanischen Wirtschaft hin, die wegen der gekürzten Staatsaufgaben im laufenden Jahr auf die Konjunktur zukommen werden. Er schilderte den Nutzen, den die lockere Geldpolitik der Fed bislang gebracht hat. Schließlich warnte er ebenfalls vor den negativen Auswirkungen einer hohen Arbeitslosenrate. In letzter Zeit wurden wieder unerwartet mehr Erstanträge auf Arbeitslosengeld eingereicht. So erweist sich die Beschäftigungssituation weiterhin als schwach. Deshalb setzt die amerikanische Zentralbank die überaus großzügige Geldpolitik fort, da sie viel bringt. Riskant wäre in diesem Zusammenhang eine voreilige Straffung der Geldversorgung.

Die Bank werde daher so lange im großen Umfang Anleihen aufkaufen, bis sich der amerikanische Arbeitsmarkt substanziell erholt. Hat sich tatsächlich die Beschäftigungssituation nachhaltig gebessert, so werden die Anleihekäufe Schritt für Schritt zurückgefahren. Sollten die US-Konjunkturdaten eine nachhaltige Aufhellung des Arbeitsmarkts signalisieren, so könnte bereits in Kürze mit der Reduktion der Käufe begonnen werden.

Aktuell beträgt die Arbeitslosenrate 7,5 Prozent und fällt schneller als ursprünglich vermutet. Die US-Notenbank hat angekündigt, die Zinsen erst dann anzuheben, wenn die Arbeitslosenquote bei 6,5 Prozent liegt. Dagegen spricht auch nicht die aktuelle Entwicklung der Inflation. Im April fielen die Verbraucherpreise unerwartet stark um 0,4 Prozent und zum ersten Mal seit Ultimo 2008 zwei Monate hintereinander.

Die Fed könnte das Kaufprogramm schon im Herbst einstellen


Darüber spekuliert die Börse seit Kurzem, dass sich die amerikanischen Wirtschaftsdaten inzwischen wieder verbessert haben. So sind die Immobilienpreise in den 20 größten Metropolen im Vergleich zum Vorjahr um 10,87 Prozent und so stark wie seit April 2006 nicht mehr gestiegen, so das private Case-Shiller-Institut. Die Auftragseingänge langlebiger Güter erhöhten sich im April im Vergleich zum Vormonat um 3 Prozent. Die Auftragseingänge für Wirtschaftsgüter außerhalb der Segmenten Flugzeugbau und Verteidigung stiegen überraschend stark. Unerwartet stark erhöhte sich im April ebenso das Verbrauchervertrauen des Conference Boards auf 68,1 Zähler und auf ein Fünfjahreshoch. Sogar die Erwartungskomponente des Verbrauchervertrauens legte um zehn Indexpunkte deutlich zu.

In den vergangenen Monaten haben die amerikanischen Banken signifikant mehr Kredite angeboten, die auch vom privaten Sektor verstärkt nachgefragt wurden. Sogar für kleinere Firmen wurden die Kreditvergabekriterien deutlich gelockert. Sehr positiv für die Konjunktur, da sich die Kreditvergabekriterien für kleinere Firmen schon in der Historie als zuverlässiger Frühindikator für die Investitionsdynamik erwiesen haben. Möglicherweise stehen die USA so vor einem Wachstumsschub. In der Vergangenheit war es schon so, dass die Arbeitslosenquote zu sinken beginnt, wenn die Investitionsausgaben um mehr als 5 Prozent steigen. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Arbeitslosenquote schon im Herbst um 0,5 Prozentpunkte auf 7 Prozent fallen könnte und die Federal Reserve mit der schrittweisen Reduzierung der Anleihekäufe beginnt.

Seit sechs Monaten kauft die Zentralbank monatlich Staats-und Hypothekenanleihen im Volumen von 85 Milliarden Dollar, um so die Konjunktur wieder zu stimulieren. Aufgrund von Äußerungen verschiedener Notenbanker gab es Spekulationen über einen früheren Ausstieg aus der großzügigen Geldpolitik. Bei der Anhörung deutete Bernanke an, die Anleihen bis zum Laufzeitende zu halten, damit die Börse nicht wegen eines Abverkaufs belastet wird.

Seit einiger Zeit wird über die eigene Zukunft des Notenbankchefs spekuliert, da er seine Teilnahme am wichtigen und weltweit beachteten Treffen der Notenbanker in Jackson Hole im August abgesagt hatte. Einige Experten deuten dies als Zeichen der Amtsmüdigkeit. Janet Yellen, seine Stellvertreterin und mögliche Nachfolgerin, gilt wie Bernanke als Verfechter einer tendenziell lockeren Geldpolitik.

Irland: Regt sich der keltische Tiger wieder?

In Irland legt die Wirtschaft wieder zu, aber unter einer hohen Schuldenlast. Nachdem das Land vor zwei Jahren unter den Euro-Rettungsschirm musste, kehrt wieder Zuversicht ein.

Irland wächst stärker als die Eurozone


Seit 2011 wächst die irische Wirtschaft wieder in ganz kleinen Schritten. Ende vergangenen Jahres hat sich die grüne Insel mit einer Wirtschaftsleistung von 0,9 Prozent weitaus besser geschlagen als die meisten Euro-Länder. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte gegenüber dem Vorquartal, obwohl Experten einen 0,3-prozentigen Rückgang erwartet hatten. Für 2013 und 2014 peilen Experten ein Wachstum von 1,8 und 2,4 Prozent an. Die irische Regierung erwartet im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Gegen Ende 2012 sank die Wirtschaftskraft der Eurozone um 0,6 Prozent. Bergab ging es nicht nur in den Krisenländern, sondern auch in Deutschland und Frankreich, die als Zugpferde der Eurozone galten.

Ireland is back


Das Land verfolgte einen vorbildlichen Reformkurs. Die irische Regierung kannte kein Erbarmen bei der Erfüllung der strengen Auflagen der internationalen Geldgeber. So konsolidierte das Land erfolgreich seinen Staatshaushalt. Das Budgetdefizit wird 2013 auf 7,2 Prozent und soll in zwei Jahren unter die 3-Prozent-Grenze fallen. Das Land traf kürzlich mit der Europäischen Zentralbank eine Vereinbarung zur Rettung der Banken, das eine Streckung der Rückzahlungsverpflichtung von 30 Milliarden Euro bis 2053 erlaubt.

Die Rückzahlungen an den ESM-Rettungsfonds wurden bis 2020 verlängert. So sanken die Renditespreads der zehnjährigen irischen Anleihen auf 3,49 Prozent und einem Tiefststand seit 2008. So konnte die grüne Insel am Kapitalmarkt erfolgreich eine neue zehnjährige Anleihe von 5 Milliarden Euro platzieren.

Nicht umsonst jubelte die „Financial Times“, dass das Land wieder zurück sei. Sogar der Internationale Währungsfonds betrachtet die irische Wirtschaft als repariert. Die irische Regierung sieht dagegen ihre Hauptaufgabe in der Wiederherstellung des Vertrauens in die Wirtschaft des Landes.

Die endgültige Gesundung der irischen Wirtschaft liegt noch in weiter Ferne


Zwar taucht der keltische Tiger wieder aus der Rezession auf, aber er hat sich verändert. Für den Aufschwung sorgen Branchen wie Chemie Energie und IT und nicht mehr wie zuvor die Banken und der Bau. Angelockt durch niedrige Steuersätze für die Unternehmen von 12,5 Prozent schaffen Internetgiganten wie Google und Yahoo auf der Insel neue und gut bezahlte Arbeitsplätze.

Jedoch verharrt die Arbeitslosigkeit bei 14,2 Prozent. Die Iren wandern scharenweise aus. Im vergangenen Jahr waren es 83.000 junge und hoch qualifizierte Menschen. Die Immobilienpreise liegen immer noch 51 Prozent unter dem Niveau von 2008. Bei den hohen Privatschulden hat sich nichts verändert. 20 Prozent der Hypothekenschuldner sind mit ihren Rückzahlungsraten in Verzug. Auch die Staatsverschuldung bleibt nach wie vor hoch und gehört zu den höchsten der Eurozone. Sie wird Ende des laufenden Jahres bei 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Bei 207 Milliarden Euro Schulden sind jährlich 8 Millionen Euro an Zinsen zu zahlen.

60 Milliarden Euro für die Rettung der Zombiebanken


In früheren Jahren betrachtete das Land ein jährliches Wirtschaftswachstum von 5 Prozent als normal. Vor etwa fünf Jahren rutschte Irland jedoch in die größte Krise, seit es 1923 seine Unabhängigkeit erlangte. Zwischen dem Schlussquartal 2007 und dem Herbstquartal 2010 fiel das irische Bruttoinlandsprodukt um 21 Prozent. Der Immobilienboom war außer Kontrolle geraten. Die wegen fauler Immobilienkredite zu Zombiebanken mutierten Geldinstitute musste die Regierung mit 60 Milliarden Euro retten. Ende 2010 blieb dem ehemals erfolgsverwöhnten keltischen Tiger nichts anderes übrig als ein Rettungspaket der EU und des IMF in Höhe von 67,5 Milliarden Euro unter strengsten Sparauflagen zähneknirschend zu akzeptieren. Die Regierung stand kurz vor der Pleite. Die Kapitalmärkte waren nicht mehr bereit, dem Land Geld zu leihen.

Expertenmeinung: Hochwertige Hotelimmobilie am Bodensee

In der„Beteiligung exklusiv“ (Ausgabe 01/2013) beschäftigte sich Andreas Jagersberger mit dem Seehotel Am Kaiserstrand der Deutschen Fondsvermögen (DFV). Der attraktiven Immobilienfonds bietet Anlegern die Möglichkeit, in ein 4-Sterne-Hotel am Bodensee zu investieren.

DFV Seehotel Am Kaiserstrand – Platzierung läuft erfolgreich



Seit knapp 3 Monaten ist die DFV Deutsche Fondsvermögen AG mit der Investment KG „Seehotel Am Kaiserstrand“, einem Objekt im österreichischen Lochau, im Vertrieb. Die hochwertig sanierte Landmarkimmobilie „Seehotel Am Kaiserstrand“ bietet in unverbaubarer erster Bodenseelinie einen fantastischen Ausblick auf See, Bregenz und die Schweizer Alpen. Das moderne 4-Sterne-Hotel verfügt über ein eigenes Badehaus, das im Sommer auch gern für Hochzeiten gebucht wird.

Der renommierte Betreiber RIMC sicherte sich den Hotelbetrieb für die nächsten 25 Jahre. Der Mietvertrag ist nicht kündbar – ein zusätzlicher Sicherheitseffekt für die Anleger. In diesem Frühjahr wird das Hotel weltweit unter dem Urlaubs- und Resort-Label „Sentido“ von Thomas Cook vermarktet, was zusätzliche Gäste bringt.

Die Hamburger DFV Deutsche Fondsvermögen AG, ein Schwesterunternehmen der Immac-Gruppe, baut auf die nicht reproduzierbare Lage und die einzigartige Gebäudesubstanz, die als nachhaltige Hightech-Immobilie beispielsweise überwiegend durch das Wasser des Bodensees geheizt wird. Die DFV kann als Schwester des renommierten deutschen Marktführers für Sozialimmobilien auf die Ressourcen der IMMAC-Gruppe zurückgreifen. Die Investment KG konnte innerhalb kürzester Zeit bereits rd. ein Drittel Eigenkapital bei Anlegern platzieren. Grund für den Vertriebserfolg ist das Anlegervertrauen in die IMMAC-Gruppe, die auf 114 ausnahmslos immobilienwirtschaftlich erfolgreich gemanagte Betreiber- und Sozialimmobilien mit 100 Prozent Vermietung mindestens in Höhe der Planmieten verweisen kann.

Ende letzten Jahres konnten sich deutsche Fachjournalisten von der Qualität des Objekts und des Fonds selbst überzeugen. Als „Bemerkenswertes Duo“ beurteilte die Finanzwelt die Zusammenarbeit zwischen IMMAC und DFV. Das Magazin Fonds & Co. vergab für die Beteiligung das Urteil „sehr gut“. Die Analysehäuser TKL und G.U.B. vergaben Bestnoten. Der Fonds liegt bei einem Gesamtvolumen von 26,2 Mio. Euro. Anleger können sich mit 11,9 Mio. Euro Eigenkapital beteiligen. Diese erhalten monatliche Ausschüttungen beginnend bei 5,75 Prozent p.a., ansteigend auf 8 Prozent p.a. sowie möglicherweise Steuereffekte aus DBA. Die Synergieeffekte in Management und Verwaltung sorgen für Sicherheit und geringe Kosten der DFV. Der Fonds überzeuge durch seine konservative Konstruktion, das hervorragende Chance-Risiko-Profil, die Objektqualität, eine nicht reproduzierbare Lage sowie Kompetenz und Performance des Initiators, meinten einhellig die externen deutschen Analysten.

Dem Jahr 2013 sieht DFV-Vorstand Tim Krömker optimistisch entgegen. „Als kleiner kostengünstiger Nischenanbieter können wir flexibel auf die Marktsituationen reagieren“, meint Krömker. „Das Jahr wird sicher durch die Änderungen für den Vertrieb und durch AIFM-Umsetzung und KAGB geprägt sein, die wir als chancenreiche Herausforderung gemeinsam mit der IMMAC angehen. Da wir in diesem starken Verbund ohne Druck arbeiten können, werden wir relativ kurzfristig entscheiden, ob wir ein Folgeprodukt noch vor dem AIFM-Stichtag oder erst danach anbieten werden“, so Krömker weiter. „Unser Fokus wird weiterhin auf substanzstarken Spezialimmobilien liegen, die wir zu einem attraktiven Einkaufspreis erwerben werden. Dabei wird der Punkt Sicherheit ganz oben auf unserer Agenda bleiben“, resümiert Krömker.

Von Andreas Jagersberger

Erschienen in BETEILIGUNG exklusiv Ausgabe 01/2013

Im Bundestagswahlkampf geht es nur noch um Umverteilung

Die Wahlkampfdebatte geht in die falsche Richtung. Die Parteien beschwören die Umverteilung und wollen die Reformen zurückdrehen. Wirtschaftliche Probleme werden jedoch nicht angesprochen.

Die gute Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist kein Selbstläufer


Trotz aller Schwierigkeiten wächst Deutschlands Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit verharrt auf niedrigem Niveau. So ist Deutschland im Vergleich zu den anderen Euro-Ländern ganz vorn. Weltweit wird die deutsche Strategie beneidet, aber auch mit tiefer Bewunderung kopiert.

Deutsche Politiker sind gerade im Wahlkampf. Sie wiegen sich selbst in Sicherheit und gaukeln sie dem Wahlvolk auch vor. Viele meinen offensichtlich, dass die gute Wirtschaftsentwicklung ein Selbstläufer sei. Nachdem sie in enger Kooperation mit Gewerkschaften und Unternehmen 20 Jahre lang mit gutem Erfolg versucht haben, Deutschlands Rahmenbedingungen zu verbessern, hat sich der Trend nun in Richtung Umverteilung umgekehrt. Ade Agenda 2010: Angesagt sind jetzt Mindestlöhne. Ruhestandsbezüge mit 65, höhere Steuern und mehr Frauen in den Chefetagen der Unternehmen.

Wie immer bleibt die politische Arbeit in den letzten Monaten vor der Wahl inhaltlich liegen. So kommen im Wahlkampf fundamentale wirtschaftliche Fragen erst gar nicht zur Sprache. Dabei verblasst das Bewusstsein, dass die Position Deutschlands als Anker für das restliche Europa hart erarbeitet wurde. Daher ist schon jetzt absehbar, dass sich die neu gewählte Bundesregierung nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf, sondern ein paar große Baustellen weiterhin angehen muss – Euro-Krise, erneuerbare Energien und Zuwanderung.

Die Euro-Krise kann die Währungsunion doch noch zu Fall bringen


Obwohl die Europäische Zentralbank den Kapitalmärkten im vergangenen Herbst eine Beruhigungspille verpasst hat, ist die Euro-Krise noch lange nicht vom Tisch. Immer mehr Mitglieder Eurolands kommen aus der Rezession nicht mehr heraus. Das Bruttoinlandsprodukt sinkt und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit schießt hoch. Solange die Unternehmensschulden in den Euro-Krisenländern weiterhin so hoch bleiben, sieht es mit Investitionen entsprechend düster aus. Zum Beispiel ist die spanische Telefonica mit etwa 55 Milliarden Euro so hoch verschuldet wie sonst kein europäisches Unternehmen.

So müssen diese privaten Riesenschulden zunächst geordnet abgebaut werden – mit einer Bankenunion, mit einer konzertierten Aktion der Euro-Länder oder eventuell mit einem weiterhin aufgestockten ESM-Rettungsfonds. Dazu müssten sich möglicherweise die Euro-Mitgliedstaaten mit dem Gedanken anfreunden, noch etwas mehr nationale Souveränität aufzugeben. Sonst ist es mit der Währungsunion irgendwann vorbei, so der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt in einem Interview mit dem manager magazin.

Ausbau der erneuerbaren Energien wäre heute schon für ein Sechstel der aktuellen Kosten möglich


Der ungehemmte Ausbau wenig nutzbringender Solar- und Windkraft-Energie, der von der Bundesregierung massiv subventioniert wird, bringt den Strommarkt durcheinander und lässt die Preise hochschießen. Zudem hinken die Netzerweiterung und der Ausbau der Speicherkapazitäten immer noch hinter den Anforderungen her. Würde man die Einspeisemenge aus grüner Energie fixieren und den Einsatz der geeigneten Technologie Investoren überlassen, so käme es automatisch zum stärkeren Ausbau wirksamerer Technologien und besserer Standorte. Nach einer Kalkulation des Chef-Wirtschaftsweisens Schmidt würde der Ausbau der grünen Energie bis 2020 nur ein Sechstel der aktuellen Kosten ausmachen.

Effiziente Integration der Zuwanderer


Deutschland verzeichnet die größte Zuwanderung seit Dezennien. Waren es im vergangenen Jahr über 1 Million Menschen, dürfte sich die Bevölkerung durch die Einwanderung bis 2017 um 2,2 Millionen Personen erhöhen, so eine Prognose von Kiel Economics. Damit die neuen Bürger sich effizient zum Wohle der Wirtschaft und der Gesellschaft einbringen können, muss deren Integration erleichtert werden – zum Beispiel mit Sprachkursen, Lehrgängen zur Orientierung, bezahlbarem Wohnraum in Ballungsgebieten sowie passenden aber auch ausreichenden Angeboten der Kitas und des Schulsystems. Da reichen wahlkampftaktische Fotos der Arbeitsministerin von der Leyen bei der Unterzeichnung eines Azubi-Pakts in Spanien nicht aus.

Bundesregierung steht nach wie vor zur Elektromobilität

Noch gibt es in Deutschland nur wenig Elektroautos. Die Bundesregierung bekräftigt das Ziel, bis 2020 1 Million E-Autos auf den Straßen zu sehen. Die Autobauer sind schon bereit.

Die Elektromobilität steckt noch in den Kinderschuhen


Derzeit sind nur ein paar Tausend Stromer in Deutschland zugelassen. Es gibt nur ein paar Modelle. Der Absatz verläuft schleppend. Trotzdem bekräftigte die Bundesregierung kürzlich auf der Elektromobilitätskonferenz in Berlin ihr Ziel diese Technologie zu unterstützen, sodass bis 2020 1 Million Elektroautos in Deutschland unterwegs sein werden. Sie braucht eine branchenüberschreitende und international umfassende Kooperation, um die Elektroautos weltweit klimaschonender zu gestalten, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gibt es erst ein breites Angebot, so entsteht auch die Nachfrage, verbreitet Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer Zuversicht. Es komme insbesondere auf die Alltagsfähigkeit und Bezahlbarkeit der Elektroautos an. Sie müssen begeistern können.

Merkel lehnte wieder Kaufprämien ab, mit denen Japan, China und Frankreich den Kauf mit bis zu 8000 Euro unterstützt. Stattdessen will die Bundesregierung indirekt für den Durchbruch der Elektroautos sorgen – zum Beispiel Kfz-Steuerfreiheit oder eine verbesserte Dienstwagenbesteuerung. Zudem sollen Elektroautos in der Innenstadt Sonderparkplätze und Busspuren nutzen dürfen.

Die Autoindustrie steckt schon in den Startlöchern. Bis Ende des kommenden Jahres will sie 16 neue Modelle auf den Markt bringen. Dafür muss die Bundesregierung auch ihre Hausaufgaben machen - zum Beispiel wie zugesagt die Dienstwagenbesteuerung für E-Autos verbessern. Zudem müssten mit Supercredits, einer Art Bonifikation für Stromer, die Elektroautos bei der CO2-Bilanz der Automobilhersteller stärker berücksichtigt werden, damit die Autoindustrie die E-Mobilität noch weiter ausbaut. Da die deutschen Autobauer meistens hoch motorisierte und größere Fahrzeuge herstellen als zum Beispiel spanische oder französische, legen sie größten Wert darauf, dass die Supercredits in höherem als bislang geplanten Umfang auf die CO2-Bilanz angerechnet werden. In diesem Punkt hat die Kanzlerin zum ersten Mal Hilfe versprochen.

Geringe Reichweiten wegen limitierter Batteriekapazitäten


Damit die deutsche Autoindustrie sowie Deutschland zum führenden Anbieter und Markt für E-Autos werden, hatten die Bundesregierung und die Autobauer vor ein paar Jahren die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ins Leben gerufen. Dafür will die Autoindustrie etwa 17 Milliarden Euro investieren und die Regierung die Forschung für das vergangene und das laufende Jahr mit 1 Milliarde Euro fördern.

Denn viele Probleme der E-Autos sind noch nicht gelöst. Wegen der hohen Aufwendungen für Batterien sind Elektroautos noch erheblich teurer als herkömmliche Fahrzeuge. Wegen der limitierten Batteriekapazitäten sind die Reichweiten noch überschaubar und daher unattraktiv. Da die meisten Autos nur eine Batterie besitzen, beträgt die Reichweite gerade mal etwa 100 km, sofern Heizung und Klimaanlage ausgeschaltet und die Straßen nicht zu bergig sind. Schafft es die Forschung, die Batterieleistung bis 2025 um das Dreifache zu erhöhen, so würden sich die Reichweiten auf 250 bis 400 km ausdehnen.

Zudem sind die Ladestecker noch nicht standardisiert. Schließlich fehlt es über das Land hinweg an einem wenigstens halbwegs dichten Netz von Aufladestationen.

Deshalb haben sich die Deutschen in der Breite noch nicht mit Elektroautomobilen anfreunden können. Neben rund 65.000 Hybridfahrzeugen mit einer Kombination von Kraftstoff-und Elektromotoren sind zurzeit etwa 71.000 reine Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs. 2012 gab es 3.000 Neuzulassungen, so das Kraftfahrtbundesamt (KBA).

Bisher gibt es ein halbwegs ausgereiftes E-Automodell


Bislang sind Audi, BMW, Chevrolet, Nissan, Renault, Tesla und VW im Bereich Elektroautos vertreten. Die Preise reichen von 20.000 bis 71.000 Euro - je nach Reichweite und Ladezeit. Ladezeit und Reichweite liegen im Durchschnitt bei 5 bis 8 Stunden und etwa 180 km. Das bislang ausgereifteste Modell ist der Tesla Model S mit einer Ladezeit von 3 Stunden und einer Reichweite von 340 bis 480 km zu 71.000 bis 96.000 Euro.

Präsidentschaftswahl im Iran ohne arabischen Frühling

Null Chancen auf Demokratisierung trotz des arabischen Frühlings. Es gibt nur acht Kandidaten für die iranische Präsidentschaftswahl Mitte Juni. Wieder mal eine getürkte Wahl.

Es geht doch nur um den reinen Machterhalt der politischen und religiösen Elite


Seit der allmächtige Wächterrat entschieden hat, ist auch der letzte Hauch an Legitimität der Präsidentschaftswahlen am 14. Juni unwiederbringlich dahin. Entsprechend der Landesverfassung bestimmt der Wächterrat, ob die Teilnahme von Bewerbern an der Präsidentschaftswahl zweckmäßig ist. 686 Politiker haben sich beworben – jedoch keiner aus dem Lager der Reformorientierten. Aus purer Angst vor dem eigenen Volk wählte der Alt-Männer-Club der versteinerten Kleriker und Revolutionäre aus ihnen nur acht Kandidaten aus – nur Männer und stramme Hardliner.

Keine der 30 Frauen, die sich um die Kandidatur beworben haben, ist überhaupt zum Zug gekommen - wegen einer fadenscheinigen Interpretation der iranischen Verfassung.

Zwei moderate Kandidaten fanden keine Gnade vor dem Wächterrat: Zum einen Akbar Hashemi Rafsandschani, der ehemalige Präsident und Urgestein der islamischen Republik. Er gilt als Pragmatiker und könnte die Wirtschaft wieder ankurbeln sowie die Beziehungen zum Westen verbessern. Zum anderen Esfandiar Rahim Mashaie, der engste Vertraute des aktuellen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der den Bürgern mehr Freiheit geben und die Religionsführer in die Schranken weisen will. Trotzdem begehrten sie nicht lauthals gegen die Ablehnung auf, sondern forderten ihre Anhänger entweder auf, Ruhe zu bewahren, oder zogen sich zurück.

Drei Kandidaten haben engste berufliche oder familiäre Verbindungen zum Obersten Revolutionsführer: Gholam Ali Haddad Adel ist Schwiegervater seines Sohnes Mojtaba und berät ihn auch. Ali Akbar Velayati ist langjähriger Weggefährte Chameneis und ehemaliger Außenminister. Der Atomfragen-Chefunterhändler der islamischen Republik Saeed Jalili ist ein anderer Vertrauter des Revolutionsführers.

Zu den restlichen Kandidaten gehören Mohsen Rezai, der ehemalige Kommandeur der revolutionären Garden, der frühere Telekommunikationsminister Mohammad Gharazi und Mohammad Bagher Qalibaf, der Bürgermeister von Teheran. Die Reformpolitiker Hassan Rowhani, der ehemalige Atomunterhändler Hassan Rowhani und der frühere Vizepräsident unter Mohammed Chatami, Mohammad Reza Aref haben es auf die Liste geschafft. Sie dürften aber wegen der Optik nur als Feigenblatt dienen.

Die so handverlesenen Kandidaten weichen von der Weltsicht des Klerus um den Obersten Revolutionsführer Ali Chamenei allenfalls nur minimal ab. Die gewählten Kandidaten sind entweder politisch unauffällig oder in tiefer Loyalität zu Chamenei, so ein Experte vom US-Forschungsinstitut Rand Corporation.

Der amerikanische Außenminister John Kerry kritisierte das Auswahlverfahren als intransparent, da der Wächterrat im Iran nicht demokratisch legitimiert ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Kandidaten in der Breite dem Willen des iranischen Volkes entsprechen und einen Wandel bewirken können.

Ziemlich vorhersehbarer Wahlausgang ohne weitreichende Effekte


2009 manipulierte die Staatsführung die Ergebnisse der Präsidentenwahl, um ihren Lieblingskandidaten Ahmadinedschad ins Amt zu bringen und sorgte so für Unruhen und Proteste. Die Reformer wurden nach den Unruhen weitgehend kaltgestellt und ins Gefängnis gesteckt. Die Proteste gegen die gefälschte Wahl wurden brutal niedergeknüppelt. Zwar ist oberflächlich gesehen die Aufbruchstimmung von 2009 verschwunden. Doch ist die Bevölkerung immer noch unzufrieden.

Um neue Ausschreitungen von vornherein gar nicht erst entstehen zu lassen, wurde alles genauestens geregelt. Journalisten und Blogger wanderten vorsorglich ins Gefängnis. Den Chefredakteuren großer iranischer Zeitungen wurden Maulkörbe auferlegt. Das Internet läuft nur noch im Schneckentempo. TV-Duelle dürfen nicht live ausgestrahlt werden, sondern werden schon vorher aufgezeichnet. Jeder Kandidat hat für die Präsentation seines Programms 10 Stunden Sendezeit im Fernsehen und Radio.

So ist im Hinblick auf einen grundlegenden Wandel sowie im Atomstreit unerheblich, wer das Rennen letztlich machen wird. Als große Favoriten gelten Ex-Außenminister Velayati und Teherans Bürgermeister Ghalibaf.

Rückläufige Konjunktur und nur langsame Reformen in China

Im Reich der Mitte mehren sich die Anzeichen konjunktureller Schwäche. Premierminister Li Keqiang unterstellt man Reformwillen und Pragmatismus. Passiert ist aber noch wenig.

Alarmsignal für die Weltkonjunktur: Der chinesischen Wirtschaft geht die Puste aus


Die neuesten Konjunkturdaten signalisieren durch alle Bereiche mehr und mehr, dass dem Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte im zweiten Quartal die Puste ausgeht. Dies lässt eine Abkühlung der Weltkonjunktur befürchten.

So ist zwar die Industrieproduktion gegenüber dem Vorjahr um 9,3 und im Vormonat um 8,9 Prozent gewachsen. Doch gingen Analysten von einem leicht stärkeren Wachstum von 9,4 Prozent aus. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im April um 12,8 und im Vormonat um 12,6 Prozent. Der Einkaufsmanager – Index der HSBC-Bank sank zum ersten Mal seit sieben Monaten unerwartet auf 49,6 Punkte und so unter die Messlatte von 50 Zählern, die für Wachstum spricht. Sehr zum Schrecken der Ökonomen, die einen neuen Stand von 50,4 Punkten erwartet haben. Der Index des Auftragseingangs verzeichnet mit nunmehr 49,5 Punkten den schwächsten Wert seit Herbst 2012. Ebenso ist kürzlich zum ersten Mal seit sieben Monaten der Index des verarbeitenden Gewerbes wieder gesunken.

Die chinesische Wirtschaftsleistung erhöhte sich im ersten Quartal auf nur noch 7,7 Prozent und verzeichnete den geringsten Zuwachs in 13 Jahren. Im Vorjahr legte das Wirtschaftswachstum um 7,8 Prozent zu.

Experten erwarten immer noch, dass China 2013 das von der Regierung statuierte Wachstumsziel von 7,5 Prozent erreichen wird. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für dieses Jahr von einem achtprozentigen Wachstum aus. Dank der Konjunkturlokomotive China soll die Weltwirtschaft um 3,3 Prozent zulegen. Wenn sich jedoch im Reich der Mitte die Schwäche fortsetzt, wird das Land als Zugpferd für die Weltkonjunktur ausfallen, so ein Volkswirt der VP-Bank.

Das Reich der Mitte drosselt zwar sein rasantes Wirtschaftswachstum...


Premierminister Li, der sich gern als einfacher Mann des Volkes darstellen lässt, hatte bei Amtsantritt versprochen, das chinesische Wirtschaftswachstum mit wirtschaftlichen Reformen zu sichern und ihm eine nachhaltige Basis zu bieten. Der Abstand zwischen den Armen und Reichen soll verringert, die Menschen besser abgesichert und der Staatseinfluss zurückgedrängt werden. Zudem geht auch Chinas Präsident Xi Jinping nicht davon aus, dass das Land sein rasantes Wirtschaftswachstum aufrechterhalten kann, und hat ein um 0,5 Prozentpunkte geringeres Wachstumsziel von 7,5 Prozent statuiert.

Er hält es nicht für unmöglich, dass es schneller wächst, so Xi auf einer Asien-Konferenz in Südchina. Umweltfragen und das Ausbalancieren der wirtschaftlichen Expansion seien im Hinblick auf die Nachhaltigkeit viel wichtiger. So steckt also hinter dem bereits 2012 etwas verlangsamten Wirtschaftswachstum von 7,8 Prozent das Bemühen der chinesischen Regierung, die Geschwindigkeit des Wachstums zu kontrollieren.

Die starke chinesische Wirtschaft führte zu etlichen Umweltproblemen wie hochgradige Luftverschmutzung in der Hauptstadt und in anderen Gebieten sowie verdrecktes Trinkwasser. Zudem plant die Regierung, den inländischen Konsum anzukurbeln und weniger auf neue Investitionsprojekte wie den Bau weiterer Autobahnen und Flughäfen zu setzen.

...doch gibt es noch keine konkreten Reformpläne


Denn die Mühlen der chinesischen Verwaltung mahlen langsam. Deshalb wartet man noch auf konkrete Pläne – und im kommenden Oktober auf das grüne Licht des Zentralkomitees. Noch gibt es Zweifel, ob der Premierminister seine Vorstellungen gegenüber den großen Staatskonzernen überhaupt durchsetzen kann. Positiv ist zumindest, dass er sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die Ingenieure, Technokraten oder Berufsrevolutionäre waren, in wirtschaftlichen Fragen auskennt. So lässt ein Regierungsmitglied mit einem Studium der Rechts-und Wirtschaftswissenschaften eine gute Zukunft erwarten, wie der Politikveteran Jiang Ping vom Reformflügel der Partei hofft. Andererseits war der Premier unter den Fittichen des Präsidenten Hu Jintao, der gerade abgetreten ist – ein Zeichen, dass sich Li zunächst politisch vorsichtig verhalten dürfte.

Milliardenschwerer Saustall bei der Bundeswehr

Erst der Euro-Hawk-Skandal, jetzt der Kauf schrottreifer Gewehre – es hapert gewaltig im Beschaffungswesen der Bundeswehr. Die deutschen Streitkräfte stehen unter Korruptionsverdacht.

Neuer Beschaffungsskandal bei der Bundeswehr


Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt im Verteidigungsministerium gegen einen General sowie gegen Mitarbeiter der Beschaffung wegen Korruptionsverdacht in Verbindung mit dem Kauf etlicher Gewehrtypen. Der Vorwurf: Obwohl die wehrtechnischen Prüfungen bei den Waffen schwere Mängel wie ungenügende Treffgenauigkeit und hohen Verschleiß zutage förderten, wurden die Gewehre trotzdem gekauft und an die Soldaten ausgeliefert, so die Bild am Sonntag (BamS). Federführend beim Kauf war das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), das bereits in den Drohnenskandal verwickelt ist.

Noch mehr Ärger mit der Euro-Hawk-Drohne


Neben den bereits bezahlten Entwicklungskosten von 508 Millionen Euro und weiteren Kosten von 148 Millionen Euro müssen bis Ultimo September pro Monat 3,3 Millionen Euro für weitere Tests bezahlt werden. So heißt es in einem vertraulichen Bericht des Staatssekretärs Stéphane Beemelmans an den Verteidigungsausschuss des Bundestags, auf den sich die BamS beruft.

Schon Mitte 2009 gab es Hinweise auf Probleme bei der Zulassung für Europas Luftraum, obwohl man davon ausging, dass das Verteidigungsministerium von diesen erst Ende 2011 Kenntnis hatte. Laut der internen Dokumente der Prototypenprüfer des BAAINBw hätten sie damals schon Einwände erhoben. BAAINBw-Fachleute reisten in die USA, um die Konstruktion der Drohne zu begutachten. Jedoch sei sie entgegen der Vorschrift bereits fertiggestellt worden. Da sie keinen kompletten Zugang zur Einsichtnahme bekommen hätten, verweigerten sie die Fortsetzung der Prüfung. Zudem saßen bei den Erprobungsflügen immer nur US-Piloten an den Schalthebeln, nicht aber die dafür extra ausgebildeten Flieger der deutschen Luftwaffe.

Bei beiden Skandalen geht es um die Beschaffung. So empfahl die Strukturkommission im Herbst 2010 eine grundlegende Reform des Beschaffungswesens. Sie sollte in eine Agentur für Beschaffung der Bundeswehr umgewandelt werden, die sich unter anderem an zivilen Beispielen orientiert und die Organisation insgesamt und mit der Installation eines funktionstüchtigen Risikomanagements optimiert. Hintergrund der Empfehlung: Die Truppen erhalten ihre Ausrüstung weder im vorgesehenen Kostenrahmen noch in der angeforderten Zeit. Zudem entspricht der Ablauf bei der Beschaffung hinsichtlich der Flexibilität und Schnelligkeit nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Quantensprung mit Bruchlandung


Für die Euro-Hawk-Superdrohne haben im Parlament eigentlich alle Parteien bis auf die Linkspartei immer wieder gestimmt. Als Quantensprung der Luftwaffe gedacht endete das Projekt als eine glatte Bruchlandung mit Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro Steuergeldern, die das Verteidigungsministerium versiebt hat. Das Projekt stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Verträge änderten sich pausenlos, die Kosten schossen in die Höhe und es gab Probleme mit den amerikanischen Partnern des Drohnen-Projekts. Doch hegten die Verantwortlichen wohl nie irgendwelche Zweifel. Trotz der Hinweise auf Zulassungsprobleme hat die deutsche Luftwaffe den Kauf der Drohne maßgeblich forciert.

Als sich abzeichnete, dass die Drohne für den europäischen Luftraum keine Zulassung erhalten würde, hat das Verteidigungsministerium das Projekt beendet. Der amtierende Verteidigungsminister Thomas de Maizière setzte sich noch im Frühjahr des vergangenen Jahres massiv für die Beteiligung Deutschlands am AGS-Projekt der NATO ein, bei dem die Hawk-Drohnen auch gekauft wurden. Die Probleme bei der Zulassung kamen jedoch nicht zur Sprache.

Die Drohne ist ein unbemanntes Fluggerät, das vom amerikanischen Rüstungskonzern Northrop Grumman entwickelt wurde. Dazu sollte Europas Luft-und Raumfahrtkonzern EADS die Aufklärungstechnik liefern. Die Drohne hat ohne Zwischenlandung auf bis zu 20 km Flughöhe eine Reichweite von 6000 km. Es kann mit Sensoren Kommunikationssender und Radarstrahler aufspüren, sowie elektromagnetische Signale registrieren, erkennen und auswerten. Ursprünglich wollte die Bundeswehr zusätzlich zum Testflugzeug ab 2015 noch vier Drohnen dazu kaufen.

Entsteht eine Blase auf dem US-Immobilienmarkt?

2007 kollabierte der US-Häusermarkt. Das niedrige Zinsniveau sorgte inzwischen wieder für anziehende Immobilienkäufe. Die Preise steigen inzwischen rascher als die Gehälter.

Comeback der amerikanischen Immobilien


Notenbanker und Politiker haben schon lange sehnsüchtig darauf gewartet: Gerade mal zwölf Monate nach dem absoluten Tiefpunkt erlebt der US-Immobilienmarkt in diesem Frühjahr wieder ein Comeback. 2007 platzte eine Blase auf dem amerikanischen Häusermarkt und löste später eine Finanzkrise aus, die der Weltwirtschaft den stärksten Abschwung seit dem Zweiten Weltkrieg beschert hat.

Ein Wohngebäude zu 949.000 Dollar bekam bei 300 Besichtigungen 50 Offerten. Ein 2-Millionen-Dollar-Objekt in Kalifornien erhielt gar sechs Angebote. In Florida entstehen derzeit weitere Eigentumswohnungen – 3300 an der Zahl und soviel wie zuletzt vor 2007.

Im März erhöhten sich die Immobilienpreise gegenüber dem Vorjahr um etwa 11 Prozent und erzielten so das größte Plus seit 2006, als der letzte Immobilienboom stattfand. Sie steigen inzwischen sogar rascher als die Gehälter.

Die Konjunkturdaten der Immobilienbranche sind immer noch uneinheitlich. Überraschenderweise brach im April die Anzahl der Wohnbaubeginne um 16,5 Prozent auf 853.000 Objekte ein. Dagegen erreichten die Baugenehmigungen im gleichen Zeitraum mit 1,017 Millionen das höchste Niveau seit fünf Jahren und verzeichneten einen Zuwachs von 14,3 Prozent. Die Verkaufszahlen stiegen. So erreichte der Bestand verkäuflicher Objekte ein 20-Jahrestief. Das Verhältnis Hausbesitzer zu Mieter verlagert sich wieder in Richtung der Eigentümer. Die Bauindustrie legt zu. Heimwerkermärkte und Immobilienfinanzierer schreiben wieder schwarze Zahlen. Der Immobiliensektor macht weiter Fortschritte, so die US-Notenbank in ihrem aktuellsten Monatsbericht.

Sogar die staatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die den Löwenanteil der Hypotheken in den USA indirekt absichern, erzielten wieder Rekordgewinne von 17,2 und 11 Milliarden Dollar. Sie wurden in der Finanzkrise mit Steuergeldern gestützt, trugen aber danach entscheidend zur Stabilisierung des amerikanischen Immobilienmarkts bei.

Die Hauspreise sind immer noch erheblich unter ihren früheren Höchstständen


Die Zinssenkungen der US-Notenbank führten zu außergewöhnlich niedrigen Hypothekenzinsen, die den Immobilienkauf erleichtern. So kann eine dreißigjährige Hypothek zu kümmerlichen 3,51 Prozent aufgenommen werden. Bis 2006 musste man dafür noch 6,24 Prozent Zinsen zahlen.

Trotz der Renaissance auf dem Häusermarkt sind die Immobilienpreise immer noch erheblich unter ihren früheren Höchstständen und liegen im Landesdurchschnitt etwa 10 Prozent über dem Wert von 2012. Gewerbliche Käufer übernehmen Dutzende von Immobilien, um sie entweder zu vermieten oder teuer zu verkaufen. Jedoch schießen die Preise in einigen Gegenden rasant hoch.

Daher realisieren viele Leute, dass sie am besten jetzt einsteigen müssen, wenn sie beim Preisanstieg dabei sein wollen, so der amerikanische Volkswirt Christopher Thornberg. Experten warnen daher vor überzogenen Preisen. Steigen die Preise in den nächsten sechs Monaten in diesem rasanten Tempo, entsteht eine Blase, so ein Analyst vom Center for Economic and Policy Research in Washington.

Inzwischen haben die Amerikaner aus der Finanzkrise gelernt. Diesmal bekommen finanziell schwache Hauskäufer die Immobiliendarlehen nicht mehr so schnell hinterher geworfen wie zu Zeiten des Immobilienbooms. Die neuen Darlehensnehmer bei Fannie Mae brachten beste Voraussetzungen für ein Hypothekendarlehen mit. Inzwischen zahlen die Hausbesitzer ihre Kredite zuverlässiger und pünktlicher ab.

Im Rahmen einer Studie ließ der Vermögensverwalter Fidelity Investments im vergangenen Jahr etwa 1200 Personen befragen. Das Ergebnis: Sie investieren bedachter als spontan, sparen mehr und zahlen ihre Schulden ab. So haben drei Viertel der Befragten weniger Verbindlichkeiten als vor der Finanzkrise. 42 Prozent haben mehr für Engpässe vorgesorgt.

Immobilienmärkte brechen zusammen, wenn die Zinsen steigen, sich die Jobsituation verschlechtert und die Schuldner ihre Darlehen nicht mehr bedienen können. Die US-Notenbank wird jedoch wie zuletzt angekündigt noch eine Weile bei ihrer derzeitigen Geldpolitik bleiben. Zudem ist die Frühjahrsmüdigkeit am amerikanischen Arbeitsmarkt in diesem Jahr ausgeblieben.

Hohe Renditen mit Internetsicherheit möglich

Neue Besen kehren gut. Das gilt bezüglich der Internet-Sicherheit ebenso wie am Aktienmarkt. Anlageexperten werben aktuell mit hohen Rendite-Erwartungen an die Aktie der CLDS CloudStar Corporation.

Rendite mit Software-Aktien - Wie sicher ist die Sicherheit?


Aktuell werben Anlageberater für ein Investment in Aktien des noch jungen amerikanischen Unternehmens CloudStar Corporation, nicht zu verwechseln mit dem Hersteller von Tierfutter, der denselben Namen trägt. Hier handelt es sich um ein IT-Technologieunternehmen, das sich der Entwicklung von Schutzsystemen für Clouds, Apps und Mobiltelefone widmet. Die CloudStar Aktie ist erst seit Dezember 2012 an der Börse. Sie wird im NASDAQ geführt und in Deutschland an der Börse Stuttgart gehandelt. Aufgrund ihres niedrigen Einstiegskurses von knapp 40 Cent handelt es sich um einen Penny Stock, der nach Angaben der Anlageberater gute Erfolgsaussichten hat. Der Grund dafür besteht in einer neuen Entwicklung des Unternehmens, einer Internet-Sicherheitssoftware, die es in dieser Form bisher nicht gab. Inwiefern die derzeit zum Patent angemeldete Sicherheitssoftware tatsächlich erfolgreich sein wird, können nur IT-Experten vorhersagen. Glaubt man der Werbung für die Aktie, soll es eine zukunftsweisende Technologie sein. Aber Werbung ist für vollmundige Versprechen bekannt. Mit dieser Aktie verhält es sich, wie mit anderen Penny-Stocks. Die Kurse sind so niedrig, dass bei vorsichtiger Anlage auch ein Kursverlust leicht zu verschmerzen ist. Hält das Produkt von CloudStar aber, was die Werbung verspricht, sind hohe Renditen möglich. Der aktuelle Kurs der CloudStar Aktie zeigt eine leicht steigende Tendenz und bewegt sich wieder um 40 Cent, nachdem er Mitte April 2013 bereits seinen bisherigen Höchststand von 95 Cent erreicht hatte. Wie alle Penny-Stocks, die plötzlich von Anlageberatern angepriesen werden, besteht jedoch das Risiko, dass die Kurse durch die Werbung künstlich aufgeblasen werden und vorwiegend den Beratern dienen. Denn diese halten selbst größere Anteile der Aktien.

Sicherheitslücken bedrohen das Internet seit seinen ersten Tagen


Die Internet-Sicherheit ist tatsächlich ein Problem, seit es das Internet gibt. Zuerst waren es einfache Viren, die E-Mails auf den Computern der Adressaten hinterließen. Später folgten die Trojaner und die Würmer. Bereits sehr früh in den 1990er Jahren wurden daher die ersten Antivirenprogramme für alle Internet-Nutzer entwickelt und angeboten. Heute dürfte kaum noch jemand mit seinem PC das Internet besuchen, ohne über einen aktuellen Virenschutz zu verfügen. Insbesondere neue Technologien wie das Cloud-Computing, aber auch die internetfähigen Smartphones, ziehen neue Bedrohungen nach sich. CloudStar hat zum Schutz dieser neuen Internet-Technologien ein vollkommen neues System entwickelt. Sicheres Cloud-Computing soll danach für unterschiedliche Anforderungen als Cloud Security Personal, Cloud Security Enterprise, App-Security und Mobile Security möglich sein. Privatpersonen sollen mithilfe eines USB-Geräts und der dazugehörigen Software ihre Internet-Zugänge schützen. Das Produkt trägt den Namen MyComputerKey und lässt sich an jeden Online-Zugang anschließen. Die anderen Angebote bestehen aus speziellen Schutzprogrammen und Netzwerk-Sensoren.

Internet-Security-Entwickler genießen traditionell eine hohe Rentabilität


Tatsächlich genießt die Internet-Sicherheit einen hohen Stellenwert. Unternehmen, die schon frühzeitig wirksame Programme zum Schutz vor Internet-Attacken entwickelt haben, brachten Anlegern hohe Renditen. Die Symantec Aktie ging als das Wertpapier des Anbieters der bekannten Norton Virenschutzprogramme 1989 an die Börse. Ihr Wert bewegte sich lange Zeit um 1 US-Dollar. Ihren höchsten Stand verzeichnete die Symantec Aktie 2004 mit über 30 US-Dollar und brachte Anlegern extrem hohe Gewinne. Auch andere Entwickler von Virenschutz-Software wie McAfee, VMWare oder Checkpoint Systems verzeichneten in der Vergangenheit hohe Kursgewinne. Das Unternehmen, für dessen Aktie aktuell stark geworben wird, hat ein vollkommen neues Schutzsystem entwickelt. Es reagiert nicht erst auf bestehende Bedrohungen, sondern soll von vornherein einen wirksamen Schutz gegen Internet-Attacken bieten. Der geschäftliche Erfolg eines Unternehmens hängt jedoch nicht ausschließlich von der Qualität des Produktes, sondern von vielen Faktoren ab.

Trotz Kurseinbrüchen wird physisches Gold weiterhin gekauft

Ein Staatsfonds hält Gold trotz der Kurseinbrüche immer noch für überbewertet. Investoren trennen sich vom gelben Metall. Die Asiaten decken sich mit dem Edelmetall ein.

Der zwölfjährige Aufwärtstrend ist beendet


Das gelbe Metall hat seit Jahresbeginn einen Wertverlust von rund 18 Prozent erlitten. Nachdem das Edelmetall den magischen Punkt bei 1400 Dollar pro Unze überwunden hatte, war es schon wieder vorbei. Der Goldpreis verlor mehr als 2 Prozent und notierte zwischenzeitlich nur noch bei 1360 Dollar.

Hintergrund des zweiten Kursrutsches: Der Chefanlagestratege des rund 250 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds von Singapur warnte vor einer Überbewertung des gelben Metalls - auch nach der scharfen Korrektur vom April. Das aktuelle Kursniveau lässt sich wegen der limitierten Einsatzmöglichkeiten des Edelmetalls nur bedingt rechtfertigen. Vom Preis hängt es ab, ob die Strategie, Gold als Absicherung gegen die Inflation zu kaufen, sinnvoll ist.

Seit dem Kursrutsch vom April ist die Stimmung der institutionellen Anleger angeschlagen. So haben sie mit dem Abbau des Goldanteils ihrer Portfolios begonnen und die Bestände aller Gold-Indexfonds auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2011 von 70,32 Millionen Feinunzen gedrückt. Der Glaube an eine baldige Aufwärtsbewegung ist noch gering. Gemäß der Charttechnik könnte der Goldpreis immer noch auf 1320 und sogar bis 1260 Dollar fallen, so der Analyst Frank Schallenberger von der LBBW.

Seit der Jahrtausendwende stieg der Goldpreis zwölf Jahre hintereinander bis auf 1920,30 Dollar, weil die Anleger den Kollaps des Geldsystems fürchtend einen sicheren Hafen suchten. Mittlerweile haben die Währungshüter mit ihrer Geldschwemme die Unsicherheit aus den Kapitalmärkten genommen, ohne zugleich eine Inflation loszutreten. Es geschah das Gegenteil. Die Teuerung schwächte sich weltweit ab – in Deutschland im April auf 1,2 Prozent und in den USA auf 1,1 Prozent. Wegen der anziehenden Konjunktur erwägt die amerikanische Zentralbank eine Straffung ihrer lockeren Geldpolitik.

Asiaten und Deutsche nutzen die niedrigen Kurse zum günstigen Einstieg


Inder decken sich wegen der bevorstehenden Hochzeitssaison mit Goldschmuck, Barren und Münzen ein. Die neue chinesische Mittelklasse will in Sicherheit investieren. Wegen der bereits überhitzten Immobilienpreise wird stattdessen fast immer physisches Gold gekauft. Aufgrund der enormen Nachfrage ist es bei Barren und Münzen bereits zu Lieferengpässen gekommen. Laut der aktuellen Zahlen des World Gold Councils, der als Lobbyverband die Goldindustrie vertritt, erhöhte sich allein in Indien im ersten Vierteljahr 2013 die Nachfrage nach physischem Gold um 27 Prozent, im Reich der Mitte um 20 Prozent und in den Vereinigten Staaten um 22 Prozent.

In Deutschland ist zwar die Nachfrage im April etwas zurückgegangen. Sie übersteigt das Februar-Niveau trotzdem noch um 50 bis 70 Prozent. Es gibt unverändert 90 Prozent Käufe gegenüber 10 Prozent Veräußerung, so Robert Hartmann, Geschäftsführer des Goldhändlers Pro Aurum. Obwohl drei Schichten die Krügerrand-Münzen zurzeit rund um die Uhr prägen, gibt es immer noch Engpässe.

So sorgt Gold trotz kurzfristiger Kursschwankungen für Stabilität


Das Edelmetall erfreut sich besonders in Krisen großer Wertschätzung, weil es Stabilität in das Depot bringen kann. Das ist auch der Fall, wenn der Goldpreis schwankt. Denn er steigt, wenn die Kurse anderer Anlageinstrumente sinken.

Eine Studie des World Gold Councils zeigt es deutlich: Hätten die Anleger ihrem mit Anleihen, Aktien und Alternativanlagen diversifizierten Portfolio 6 bis 9 Prozent Gold hinzugefügt, so hätten sie in fünf der sechs Krisen der letzten 30 Jahre weniger Verluste erlitten. Nach der Finanzkrise hätten die Investoren auf Dollarbasis mit einem Goldanteil ihre Wertentwicklung um etwa 5 Prozent verbessert. Auch nach den Terroranschlägen vom September 2001 gab es einen ähnlichen Effekt. Da sich der Goldpreis unabhängig von der Konjunktur entwickelt, korreliert er nur wenig mit Aktien, Anleihen & Co.

Afrika als Rettungsanker für den Westen?

Neue Hoffnung für das jahrelang gebeutelte Afrika: Rechtzeitig zum Weltwirtschaftsforum in Kapstadt wartet der Kontinent mit einem kräftigen Wirtschaftswachstum auf.

Wie der Phönix aus der Asche


Der 23. Afrika-Gipfel des Weltwirtschaftsforums in Kapstadt versprüht grenzenlosen Optimismus. Denn die Wirtschaft Afrikas legte 2012 um 4,5 Prozent zu. Für 2013 soll es ein Wachstum von 5 Prozent geben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prophezeite bis 2020 sogar ein Wirtschaftswachstum von 6 Prozent.

Unter dem Motto „Erfüllung des afrikanischen Versprechens“ debattieren politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Eliten in Kapstadt, ob Afrika diesmal wirklich auf einen dauerhaften Wachstumspfad eingeschwenkt ist, oder sich das jüngste Wirtschaftswachstum als Strohfeuer erweist.

Jim O`Neill, langjähriger Goldman Sachs-Chefvolkswirt sieht Afrika für die nächsten Jahrzehnte als dominante Kraft der Weltkonjunktur. Das Beratungsunternehmen KPMG ist davon überzeugt, dass der Kontinent auch in Zukunft zu den weltweit dynamischsten Volkswirtschaften gehören wird. Der südafrikanische Finanzminister Pravin Gordhan sieht Afrika langfristig in einer potenziell unschlagbaren Entwicklung.

Enge Korrelation Afrikas mit der Konjunktur Chinas


Das jüngste Wirtschaftswachstum fußt vor allem auf den Rohstoffexporten, die nach einer Analyse der Weltbank immer noch mehr als 80 Prozent aller Ausfuhren aus Schwarzafrika ausmachen. Sie gehen hauptsächlich nach China, das mit ihnen gerade seine Infrastruktur neu aufbaut. So besteht daher eine ganz enge Korrelation der afrikanischen Konjunktur mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Reich der Mitte.

Inzwischen zeichnet sich mehr und mehr ab, dass dem Rohstoffboom wegen der leicht abgekühlten chinesischen Wirtschaft die Puste ausgeht. Länder wie Angola, der Kongo und Sambia, die im großen Umfang Öl und Kupfer nach China exportieren, könnten in besonderem Maße darunter leiden.

Lange Jahre blieb Afrika in der Versenkung, bis China aus dem Dornröschenschlaf erwachte


Der Mix aus Planwirtschaft, Ausbeutung und Staaten mit Alleinherrschern sorgte dafür, dass der Schwarze Kontinent bis 2003 in der Weltwirtschaft gar nicht auffiel. Erst seitdem sich China zu einem Schwellenland mauserte und von Afrika Rohstoffe bezog, als gäbe es kein Morgen mehr, stieg die Hoffnung auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum. So erwarten Experten gar, dass sich Afrika zum Rettungsanker für die schwachen westlichen Volkswirtschaften mausert.

Doch bis dahin ist der Weg noch lang. Fast alle afrikanischen Staaten hängen vom Rohstoff ab. Die Diversifizierung des Bruttoinlandsprodukts ist auch in den vergangenen Jahren nicht weiter gekommen. Ohne den Aufbau eines Rechtsstaates, eines Bildungswesens sowie eines industriellen Sektor gewissen Umfangs lässt sich das gewünschte Wachstum nicht wirklich erzielen.

Afrika steht deshalb still, weil die politische Elite ihr Staatsgebiet und die Menschen nicht entwickeln will. Die Führungsschicht verfügt über eine fast absolutistische Macht und begreift den Staat ausschließlich als Einnahmequelle, aus der sie sich ungeniert bedienen können. Zudem zählen die Ökonomien auf dem schwarzen Kontinent zu den weltweit korruptesten. Das so an sich gebrachte Geld wird heimlich ins Ausland transferiert. So findet nach einer Analyse der UNCTAD pro Jahr eine Kapitalflucht aus Afrika von 3 bis 13 Milliarden Dollar statt. Etwa 40 Prozent der Privatvermögen befinden sich außerhalb Afrikas.

Zudem befindet sich die afrikanische Infrastruktur immer noch in einem rudimentären Stadium. Es fehlt zum Beispiel an einem asphaltierten Straßennetz sowie durchgehenden Bahnlinien quer durch den Kontinent. Nur ein Fünftel des ohnehin kleinen Straßennetzes ist asphaltiert. Örtliche Kartellstrukturen verteuern die Transportdienste unnötig. 80 Prozent des gesamten Schienennetzes liegt in Südafrika. Die Kleinbauern, die den Agrarsektor dominieren, produzieren mehr für den Eigenverbrauch als für den Export. Zudem fehlt es an staatlicher Unterstützung mit Expertise, Saatgut und Maschinen. Das Bevölkerungswachstum explodiert. So ist die Armut trotz des neuen Wirtschaftswachstums auch in den vergangenen Jahren kaum gefallen.

Was der EZB für die Krisenlösung noch einfallen könnte

Die Europäische Zentralbank scheut keine riskanten Tricks und Manöver, um Südeuropas Konjunktur wieder zu stimulieren. Berlin ist damit gar nicht einverstanden.

Die EZB will alle Register ziehen, um die Probleme der Euro-Krisenstaaten zu lösen,...


... koste es, was es wolle. Die Europäische Zentralbank geht insbesondere die Kreditklemme an, unter der die Unternehmen in Südeuropa ächzen. So prüft sie derzeit Ideen, wie EU-Institutionen die europäische Notenbank absichern könnten, wenn sie südeuropäische ABS, sog. Asset Backed Securities, kauft und dabei Verluste erleidet. Im Visier sind drei Varianten: Entweder sichert die europäische Investitionsbank (EIB) die EZB ab, oder der EU-Haushalt gibt Garantien oder die EIB kauft die ABS selbst und erhält dafür die Liquidität von der Zentralbank.

Dabei begibt sich die Zentralbank auf ein Minenfeld. ABS gehören zu den Finanzinstrumenten, in denen die Kreditforderungen der Banken unabhängig von ihrer Qualität gebündelt und verkauft werden können. Man verdächtigt sie, dass sie am Entstehen der Finanzkrise beteiligt waren. Zudem entfernt sich die EZB mit dem direkten Ankauf dieser Papiere in bestimmten Ländern von der homogenen Geldpolitik in Euroland und betätigt sich in der Förderpolitik, die nicht ihre Aufgabe ist.

So würde die EIB zu einer europäischen Bad Bank werden, die die Steuerzahler zur Haftung heranzieht, wie Carsten Schneider, der Chefhaushälter der SPD-Bundestagsfraktion warnt. Die europäische Investitionsbank solle lieber die Investitionen in den Problemstaaten unterstützen, damit deren Wirtschaft wieder in Gang kommt. Direktoriumsmitglied Asmussen weist auf die fehlende Transparenz der ABS-Papiere hin. Michael Meister, der Vize-Vorsitzende der Union-Bundestagsfraktion sieht in der Idee einen weiteren Versuch, hinterrücks eine Haftungsgemeinschaft aller Euroländer zu etablieren.

Schon die öffentlich angekündigte Absicht der EZB, notfalls bis in alle Ewigkeiten die Anleihen der Krisenstaaten einzusammeln, sorgte sofort für Zoff zwischen ihr und der Bundesbank. Denn Bundesbankpräsident Jens Weidmann hegt äußerste Skepsis gegenüber dem Anleihekauf. EZB-Chef Mario Draghi will unter allen Umständen eine weitere Euro-Vertrauenskrise vermeiden.

So hatte der EZB-Präsident im vergangenen April öffentlich geäußert, 360° in alle Richtungen zu überlegen. Im Mai folgte die Andeutung, dass die Zentralbank und andere EU-Institutionen den ABS- Markt reanimieren könnten.

Nicht nur liebäugeln der Präsident, sondern auch etliche EZB-Ratsmitglieder mit einem Ankauf der ABS-Papiere, wenn insbesondere die EZB die Liquidität dafür bereitstellt und andere die Kreditrisiken tragen.

Welche Pfeile die EZB sonst noch in ihrem Köcher hat


Neben dem Ankauf von ABS-Papieren verfügt die EZB über ein umfangreiches Waffenarsenal, um die Kreditvergabe in den Euro-Krisenstaaten zu stimulieren. Jedes neunte mittelgroße und kleine Unternehmen in Euroland tut sich schwer, überhaupt Bankkredite zu erhalten.

So könnte sie einerseits einen Negativzins einführen, wenn die Geschäftsbanken ihr Geld bei der Zentralbank parken, anstatt es als Kredite an die Unternehmen weiter zu reichen. Andererseits könnte sie die Mindestreserven verringern, die die Banken bei der EZB hinterlegen müssen. So könnten die Banken das zusätzlich freiwerdende Geld als Kredite zur Verfügung stellen.

Drittens könnte sie mit einem britischen Trick für die Banken den Anreiz erhöhen, Kredite zu vergeben. In Großbritannien dagegen können sich Banken bei der britischen Notenbank zehn Pfund zu Vorzugskonditionen leihen, wenn sie kleineren bis mittelgroßen Unternehmen ein Pfund als Kredit ausreichen.

Viertens könnte die Europäische Zentralbank die Anforderungen an die Qualität der bei ihr als Sicherheit zu hinterlegenden Wertpapiere weiterhin senken. Bis 2007 mussten die Banken Wertpapiere mit höchster Bonität als Sicherheit zu Verfügung stellen, wenn sie sich von der EZB Liquidität besorgen wollten.

Schließlich könnten die Währungshüter Förderbanken mit zusätzlichem Geld versorgen, damit sie es an die Unternehmen weitergeben. Seit 2009 kann sich die EIB zu diesem Zweck von der EZB Geld borgen.

Die Reihe der Insolvenzen im Schifffahrtsmarkt setzt sich fort. Was ist, wenn nun das Emissionshaus selbst pleitegeht?

Generell ist das Geld der Fonds-Zeichner von einer Emissionshaus-Pleite nicht betroffen. Denn bei den Fonds handelt sich um wirtschaftlich und rechtlich selbständige Unternehmen, die allein den Anlegern gehören. Der Initiator wählt nur das Fondsobjekt aus und verkauft die Anteile daran, danach beschränkt sich seine Rolle meist auf die Verwaltung. Geht ihm das Geld aus, kann ein Insolvenz-Verwalter weder auf die Fondsobjekte, wie etwa Schiffe oder Immobilien, noch auf ihr Vermögen zugreifen. Auch auf die laufenden Einkünfte aus Mieten oder Chartern besteht kein Anspruch. Ganz ohne Auswirkungen bleibt die Insolvenz eines Initiators aber nicht, denn in den meisten Fällen führen seine Angestellten die täglichen Geschäfte: Sie übernehmen etwa Verhandlungen mit Mietern und Charterern, überwachen Zahlungs-Ströme und organisieren den Verkauf. Gehen beim Emissionshaus die Lichter aus, müssen die Gesellschafter die Geschäftsführung neu besetzen. Das ist vor allem eine Organisationsfrage: Die Eigentümer bestellen den Nachfolger einfach per Beschluss.

Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst

Das Wetter und andere Einflussfaktoren der Anleger

An den internationalen Börsen können plötzliche Kurssprünge durch das Wetter beeinflusst werden. Insbesondere der Rohstoffmarkt ist stark von den Witterungsverhältnissen abhängig. Außerdem nehmen andere Faktoren Einfluss auf Anlageentscheidungen.

Anlageentscheidungen des Homo Oeconomicus


Die Börsen verzeichnen gelegentlich außergewöhnliche Preissprünge oder einen plötzlichen Wechsel zwischen verschiedenen Anlageinstrumenten. Obwohl der Homo Oeconomicus aus der ökonomischen Theorie sich ausschließlich von sachlichen Entscheidungsfaktoren und seiner Nutzenmaximierung beeinflussen lässt, zeigt die Praxis ein anderes Bild. Der Grund dafür ist denkbar einfach. Letztendlich steckt hinter jedem Anleger und jedem Broker ein Mensch und Menschen handeln nicht immer rationell, auch wenn die Ratio ihnen einen entsprechenden Weg vorgibt. Die Börsenpsychologie spricht in diesem Zusammenhang von Entscheidungsanomalien der Anleger. Tatsächlich zeigt sich aktuell ein außergewöhnlicher Ausschlag an den amerikanischen Rohstoffbörsen. Plötzlich steigen die Notierungen der Terminkontrakte auf Mais drastisch an, während Anleger sich gleichzeitig vom Rohstoffmarkt zurückziehen und ihr Kapital bevorzugt in Aktien anlegen. Auch Terminkontrakte auf andere landwirtschaftliche Rohstoffe reagieren gelegentlich außergewöhnlich. Ein Grund für derartige Reaktionen ist häufig das Wetter. Diese Anlageentscheidungen sind jedoch nicht mit irrationalen Zielsetzungen vergleichbar, sondern von ganz profanen Ursachen bestimmt. Typische irrationale Entscheidungen von Anlegern beruhen auf mangelnden kognitiven Verarbeitungskapazitäten des Menschen, die auch Ökonomen und Anleger nicht ausschließen. Diese Erkenntnisse entstammen der noch recht jungen Wissenschaft der Börsenpsychologie. Sie untersucht erst seit den 1950er Jahren die Ursachen für das nicht immer rationell nachvollziehbare Verhalten der Anleger.

Erkenntnisse der Börsenpsychologie


Lange Zeit ging die Ökonomie davon aus, dass sich eine wirtschaftlich handelnde Person, der sogenannte Homo Oeconomicus, ausschließlich an rationalen Entscheidungsgrundlagen und Farmland in summer with fresh green grass, corn field and bright blue skyallen ihm vorliegenden Informationen orientiert. So will er seinen Nutzen in einem idealen Umfang maximieren. Nach dieser Theorie würden Investoren unter der Annahme eines vergleichbaren Informationsstandes jederzeit gleich reagieren. Die Praxis zeigt jedoch, dass das nicht der Fall ist, denn auch Investoren sind von Emotionen und Stimmungen geleitet und können diese nicht auf Knopfdruck von ihren rationalen Entscheidungen trennen. Die Börsenpsychologie konnte in der experimentellen Forschung typische Abweichungen von der Erwartungsnutzentheorie des Homo Oeconomicus belegen. Zu diesen sogenannten Entscheidungsanomalien zählen das Ellsberg-Paradoxon sowie das Allais-Paradoxon. Beide Wissenschaftler stellten fest, dass sicheren Ergebnissen gegenüber unsicheren trotz umfangreicher Informationen der Vorzug eingeräumt wird. Darüber hinaus neigen Investoren dazu, als unsicher empfundene Wahrscheinlichkeiten zu meiden. Andere wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu dem Ergebnis, dass Menschen kurzfristige Entscheidungen über komplexe Sachverhalte nur treffen können, wenn sie die Sachverhalte vereinfachen. Da gerade an der Börse Entscheidungen oft unter Zeitdruck getroffen werden, gehen die sogenannten Heuristiken mit fehlerhaften Gewichtungen vorhandener Informationen einher. Typische Fehler dieser Art sind Fehlentscheidungen über Wahrscheinlichkeiten, die Annahme kausaler Zusammenhänge, die in der Praxis nicht existieren sowie die Überbewertung aktuellerer Informationen gegenüber älteren. Zudem ist die Informationsverarbeitung der Menschen, die an der Börse handeln, individuell verschieden. Insbesondere die Informationen, die zur aktuellen Stimmung des Anlegers passen, werden bevorzugt für Entscheidungen herangezogen, während wichtige Informationen, die diesem Bild nicht entsprechen, einfach ignoriert werden. Im schlimmsten Fall lässt sich die Masse der Investoren von denselben irrationalen Grundlagen leiten und kann damit einen Börsencrash hervorrufen.

Witterungsabhängige Börsenentscheidungen können einen sachlichen Hintergrund haben


Informationen darüber, dass auch das Wetter Einfluss auf Anlageentscheidungen von Investoren nehmen kann, sind keine Gerüchte. Jedoch liegt diesen Entscheidungen nicht die Wetterfühligkeit der Anleger zugrunde, sondern eher die der Anlageobjekte. Die aktuelle Reaktion der Terminkontrakte auf Mais an der Börse in Chicago ist nicht von emotionalen Entscheidungen verursacht. In diesem Fall ist nicht eine erhöhte Nachfrage nach Terminkontrakten verantwortlich für die hohen Notierungen, sondern allein die Tatsache, dass aufgrund der Witterungsverhältnisse in den großen Mais-Anbaugebieten der USA das Angebot deutlich geringer ausfällt. Extreme Regenfälle im zeitigen Frühjahr drohen schlicht, einen Großteil der Ernte zu zerstören.

Finanzielle Starthilfe von einem Schwarm Kleinanleger

Crowdfunding bzw. Schwarmfinanzierung mauserte sich inzwischen zu einer echten Finanzierungsalternative für Unternehmensgründer. Über Plattformen investieren immer mehr deutsche Kleinanleger gemeinsam in Startups.

Crowdfunding löst das Problem der meistens Startups


Das Hauptproblem der meisten Unternehmensgründer: Sie haben zwar eine gute Geschäftsidee und die ersten Schritte zum eigenen Unternehmen getan. Doch fehlt das Startkapital. Oft haben sie keine Ahnung, wie sie Banken oder andere Geldgeber von ihrer guten Geschäftsidee überzeugen sollen.

Sie pumpen etliche Familienmitglieder, Verwandte und Freunde an. Geht da nichts mehr, wird es eng. Bevor viele Startups aus Geldmangel unterwegs „verrecken“ oder nach London bzw. in die USA flüchten, können sie auf Crowdfunding-Webseiten Mikroinvestoren suchen. Internet-Vermittler wie Seedlounge, Seedmatch, Innovestment oder Companisto verbinden junge Unternehmer mit Mikroinvestoren.

Cartoon Crowd, EuroBeim Crowdfunding beteiligten sich viele Geldgeber an Unternehmensneugründungen mit einem kleinen Einsatz – meistens ab 100 Euro. Sind genug Investoren zusammengekommen, so kann der neue Unternehmer loslegen. Da diese Vermittler keine Erlaubnis der Finanzaufsicht Bafin haben, dürfen sie für Startups nicht mehr als maximal 100.000 Euro einsammeln. Im Gründungsmonitor 2010 der KfW Bank heißt es, dass etwa 75 Prozent der Gründer nur maximal 25.000 Euro brauchen. So reicht diese Obergrenze meistens aus.

International schon etabliert, steckt das Crowdfunding bzw. die Schwarmfinanzierung in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Der amerikanische Vermittler growvc.com hat laut eigener Angabe mehr als 15.000 Firmen mit rund 18 Millionen Dollar unterstützt. Beim irischen Vermittler Seedups.com waren es 3,25 Millionen Euro für etwa 200 Neugründungen. Inzwischen haben 70 deutsche Gründer ihre Unternehmen mit Unterstützung der Schwarmfinanzierung in die Startlöcher gebracht.

Infolge des Crowdfunding hat sich der Markt für das Crowdinvesting in Deutschland nach nur zwölf Monaten vervierfacht. So rechnet Ralf Beck, Wirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Dortmund für Ultimo 2013 mit einem Markt von über 20 Millionen und im nächsten Jahr schon von nahezu 50 Millionen Euro.

Früher haben nur wenige vermögende Privatinvestoren als sogenannte Business Angels die Frühphase neu gegründeter Unternehmen finanziert. In der Hoffnung, so die nächste Google zu erwischen, finanzierten auch einige Venture-Capital-Fonds schon in der Frühphase. Doch sind die Auswahlhürden sehr hoch.

Crowdinvesting eignet sich nur für sehr erfahrene Anleger


Wegen der rekordniedrigen Zinsen interessieren sich immer mehr Privatinvestoren für das Crowdinvesting. Sie investieren in der Hoffnung, dass Ihnen später ein größerer Investor ihre Anlage mit Gewinn abnimmt. Die Finanzierung von Unternehmen in ihrer Anfangsphase birgt ein sehr hohes Risiko, weshalb professionelle Investoren oft zögern und das lieber den staatlichen Fördertöpfen überlassen.

Kleinanleger sollten daher auf der Suche nach dem Knaller von morgen nur Beträge investieren, deren Verlust sie nicht gleich maßgeblich schadet. So sollten sie die Geschäftsmodelle der Neugründungen genau unter die Lupe nehmen, und beispielsweise schauen, welche Gegenleistung sie erhalten. Oder ob es um Anteile oder zunächst um eine Gewinnbeteiligung in den frühen Jahren geht. Hierbei ist zu beachten, dass junge Firmen erst nach etwa vier Jahren profitabel sind.

Mikroinvestoren erwerben meistens nur eine stille Beteiligung an Gesellschaften, die die Internetplattformen für die Finanzierung eines bestimmten Unternehmens gründen. Man zahlt, bekommt keine Mitspracherechte und ist irgendwann einmal am Unternehmensgewinn beteiligt. Weil die Mehrheit der jungen Unternehmen eher insolvent wird, sind auch die Dividenden und Gewinnbeteiligungen futsch. Bei manchen Plattformen streuen sie ihre Anlage auf verschiedene junge Unternehmen und hoffen, dass ein großer Exit den Totalverlust von Unternehmenspleiten ausgleicht. Manche Vermittler bieten eine Beteiligung mit Genussrechten, mit Krediten unter gewinnabhängiger Verzinsung oder an einer gemischt stillen sowie atypischen stillen Gesellschaft. Die Ausstiegsfristen betragen je nach Plattform etwa 3 bis 8 Jahre. Zudem besteht das Risiko, dass die Vermittlungsportale wegen der Provision auch nur mittelmäßige Unternehmen anbieten.

Bundestag beschließt Reform des Flensburger Punktesystems

Die Flensburger Verkehrssünderdatei wird neu umgekrempelt und vereinfacht. Der Führerschein wird wegen schwerer Vergehen schneller entzogen. Was sich für die Autofahrer ändert.

Das Flensburger Punktesystem soll gerechter werden


Verkehrsminister Peter Ramsauer hat es jetzt angepackt. Nach über einem halben Jahrhundert hat der Bundestag seine Reform der Verkehrssünderdatei in Flensburg durchgewunken. So soll es nach dem Willen des Parlaments für Vergehen, je nach dessen Schwere, einen bis maximal drei Punkte geben. Bislang gilt eine Messskala von einem bis zu sieben Punkten. Schwere Verstöße wie Alkohol beim Fahren, Fahrerflucht oder Drängeln auf der Autobahn sollen in Zukunft schneller zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Aber man darf auch künftig die angesammelten Punkte durch den freiwilligen Besuch von Schulungen wieder abbauen.

Die Reform soll ab 2014 gelten. Die Länderkammer muss noch zustimmen. Jedoch drohte die Opposition das Gesetz im Bundesrat zu blockieren, weil es unzureichend ist. Die Reform verbessert die Verkehrssicherheit und soll das System einfacher sowie gerechter gestalten, so der Verkehrsminister im Bundestag.

In der Datei sollen künftig nur noch sicherheitsgefährdende Verstöße registriert werden. Dagegen fallen Punkte für leichtere Vergehen und Ordnungswidrigkeiten weg. Jedoch erhöhen sich teilweise die Geldbußen. Ein neues System soll die übrigen Punkte umrechnen. Entsprechend der Schwere der Vergehen sollen die registrierten Punkte in Zukunft jeweils nach entweder zweieinhalb, fünf Jahren oder nach einer Dekade getrennt verjähren. Bisher konnten die registrierten Punkte nicht insgesamt verschwinden, wenn wegen eines neuen Verstoßes neue Punkte hinzukamen.

Ab sechs registrierten Punkten werden die Fahreignungsseminare Pflicht. Sie werden mit einer Kombination von psychologischen und pädagogischen Elementen komplett neu gestaltet. Wer freiwillig ein solches Seminar besucht, kann innerhalb von fünf Jahren maximal zwei Punkte abbauen.

Schon ab acht Punkten ist der Führerschein weg


Die wichtigste Änderung für Autofahrer: Wurde bisher der „Lappen“ bei 18 Punkten eingezogen, so kommt der Führerscheinentzug künftig schneller und schon nach acht Punkten auf A woman sits behing a steering-wheel of a car specially converted for her to drink whlist driving.dem Konto. Wer mit einem Vollrausch beim Autofahren erwischt wird und mindestens 1,1 Promille aufweist, bekommt künftig drei Punkte und nicht mehr wie bisher sieben Punkte.

An den Kragen geht es auch Dränglern auf der Autobahn: Wer zum Beispiel bei 130 km/h unter vier Zehntel des halben Tachos zu dicht auf den Vordermann auffährt, bekommt drei Punkte und nicht mehr wie bisher fünf. Bei unterlassener Hilfeleistung gegenüber einem Unfallopfer gibt es statt der bisherigen fünf Punkte nur noch drei. Bei Unfallflucht gab es bisher 5 bis7 Punkte entsprechend der Schwere des Verstoßes. Künftig sind es nur noch drei Punkte. Bezüglich des Telefonierens am Handy beim Autofahren bleibt es bei der alten Regelung von einem Punkt.

Auch Raser kommen nicht ungeschoren davon: Wer in den Ortschaften 31 km/h und außerhalb der Ortschaften 41 km/h zu schnell fährt, bekommt jeweils zwei Punkte aufgebrummt anstatt der bisherigen drei Punkte.

Was künftig in die Verkehrssünderdatei eingetragen oder nicht mehr registriert wird


Nach alter Regelung werden alle Straftaten, die im Straßenverkehr begangen werden sowie alle Ordnungswidrigkeiten eingetragen, die zu einer Geldbuße von 40 Euro führen. Dagegen kommen ab Anfang Februar 2014 nur noch Straftaten mit Führerscheinmaßnahmen, Verkehrsstraftaten und alle in Anlage 13 FeV abschließend aufgezählten Ordnungswidrigkeiten in das Verkehrszentralregister, sofern ein Fahrverbot oder eine Geldbuße von mindestens 60 Euro aufgebrummt wurde.

Vergehen ohne unmittelbare Konsequenzen für die Verkehrssicherheit werden auch künftig geahndet aber nicht mehr eingetragen – unter anderem Unfallflucht nach dem Anrempeln beim Einparken, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Beleidigung im Straßenverkehr und ein Unfall mit leichter Verletzung, sofern kein Fahrverbot festgesetzt wurde. Ordnungswidrigkeiten wie unerlaubtes Befahren der Umweltzone, Verstöße gegen Kennzeichenregelungen und Fahrtenbuchauflagen kommen nicht mehr in die Verkehrssünderdatei.

Sollte auch die Eurozone zu den „Abenomics“ greifen?

Wegen der Sparpolitik kommt die Eurozone seit 18 Monaten aus der Rezession nicht heraus. In Euroland steigt die Versuchung, die „Abenomics“ einfach nachzumachen.

Die Sparpolitik lässt eine wirtschaftliche Erholung erst gar nicht zu


Im ersten Quartal ist die Wirtschaftsleistung Eurolands im Vergleich zum Vorquartal unerwartet stark um 0,2 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist die der Eurozone sogar um ein Prozent gefallen. So ist Euroland seit 18 Monaten im Abschwung. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Herbst 2008 ausbrach und bis 2009 lief, durchlebte die Eurozone fünf Quartale hintereinander eine vergleichbare Rezession.

Hinter den schlechten Daten stecken schwache Ausfuhren, der zurückhaltende Privatverbrauch und die langsame wirtschaftliche Erholung Deutschlands. Zwar konnten die Rettungsschirme die Finanzmärkte beruhigen und deren Stimmung verbessern. Sie reichen jedoch nicht aus, die Eurozone aus dem Abschwung zu holen.

Die Krisenländer Südeuropas hat es besonders hart getroffen. Italien, dessen Wirtschaftskraft um 0,5 Prozent zurückging, durchläuft die längste Rezession seit Dekaden und sinkt schon sieben Quartale hintereinander. In Portugal ging gegenüber dem Vorquartal das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent zurück, nach einem Rückgang von 1,8 Prozent im Schlussquartal 2012. Das Land steckt schon seit zehn Quartalen hintereinander in einer Rezession. Spanien verzeichnete ein rückläufiges Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent und Zypern von 1,3 Prozent sowie die Niederlande um 0,1 Prozent. Im gleichen Zeitraum stagnierte die österreichische Wirtschaft.

Frankreich und Deutschland, die zwei größten Volkswirtschaften der Eurozone fallen als Zugpferde aus. Wegen des höheren privaten Konsums konnte Deutschland nur mickrige 0,1 Prozent zulegen, während Frankreich mit einem rückläufigen Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent erneut in den Abschwung hineinrutschte. Der europäische Sparkurs erstickt das Wachstum im Keim, so Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg. Er forderte, die drei-prozentige Defizitgrenze nicht mehr einzuhalten.

Selbsterfüllende Prophezeiung der EU-Kommission


Als ob die EU-Kommission es schon geahnt hätte, prognostizierte sie bereits vor der Bekanntgabe des BIP-Wachstums eine geringere Wirtschaftsleistung der Eurozone. So geht sie im laufenden Jahr von einem rückläufigen Wachstum von 0,4 Prozent aus und erwartet im neuen Jahr einen 1,2-prozentigen Zuwachs. Im Februar taxierte sie für 2013 ein Wirtschaftswachstum von -0,3 Prozent und für das nächste Jahr eine Wirtschaftsleistung von 1,4 Prozent. Deutschland soll 2013 und 2014 um 0,4 bzw. 1,8 Prozent zulegen. In Frankreich deutet die Stimmung der Unternehmen und Privathaushalte auch für das zweite Vierteljahr keine wahrnehmbare Erholung an. So erwartet die EU-Kommission einen Rückgang der französischen Wirtschaft um 0,1 Prozent und für 2014 wieder ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent. Für Griechenland prognostiziert die EU-Kommission für 2013 und 2014 ein Minus von 4,2 Prozent und wieder ein Wachstum von 0,6 Prozent.

Ball Europaflagge

Die Wunderdroge „Abenomics“ würde in Europa nicht wirken


Die japanische Mixtur aus Geldschwemme und großzügig erhöhten Ausgaben führte im ersten Quartal gegenüber dem Schlussquartal 2012 zu einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent. Vor Neid erblassend würde Euroland auch gerne die Wunderdroge „Abenomic“ probieren. Jedoch würde sie in vielerlei Hinsicht nicht wirken, da die beiden Volkswirtschaften unterschiedlich beschaffen sind.

Da die japanische Regierung im Wesentlichen im Inland verschuldet ist, kann sich das Land der aufgehenden Sonne noch eine weitere Verschuldung leisten, um die Konjunktur anzukurbeln, so der Chefvolkswirt bei Natixis Deutschland, Sylvian Broyer. Nehmen einzelne Euro-Krisenländer auf den Kapitalmärkten für die Stimulierung der Wirtschaft kräftig Geld auf und stellen die Sanierung ihrer Staatsfinanzen wieder zurück, so schießen die Zinsen für ihre Staatspapiere hoch. Daher sind die Euro-Länder bei der Geldaufnahme stärker auf internationale Investoren angewiesen, die eine „Unterbrechung“ des Sparkurses nicht hinnehmen würden. Die japanische Notenbank kann zudem ihre Geldbasis durch gewaltige Käufe japanischer Staatsanleihen noch erhöhen, während die EZB diese Möglichkeit bereits weitgehend ausgeschöpft hat.

Wie Privatanleger im Private-Equity-Markt mitspielen können

Private Equity-Investoren steigen in ein Unternehmen ein und bringen es wieder auf Trab. Wenn es klappt, steigen die Renditen überdurchschnittlich. Wie auch Privatanleger davon profitieren können.

Private Equity-Gesellschaften sind pauschal keine Heuschrecken


Das typische Bild der Beteiligungsgesellschaften in der Öffentlichkeit: Sie schwärmen von Unternehmen zu Unternehmen aus und stellen ihnen Kapital zur Verfügung, damit das Geschäft floriert. Dafür bekommen sie einen Teil der Gewinne. Oder sie bauen im Beteiligungsunternehmen Arbeitsplätze ab oder zerschlagen es. Deshalb galten Private Equity-Fonds bzw. -Gesellschaften in den letzten Jahren als Arbeitsplatz- und Unternehmensvernichter. Der bekannteste Kritiker war der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering. Er brandmarkte diese Gesellschaften 2005 als Heuschrecken, die die Beteiligungsunternehmen mit kurzfristigen und überzogenen Renditeerwartungen traktieren und am Ende nur verbrannte Erde hinterlassen.

Jedoch belegen wissenschaftliche Untersuchungen von Unternehmensberatungen wie Roland Berger oder des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW, dass die PE-Gesellschaften Businessman holding out handmehrheitlich ihre Beteiligungsunternehmen beflügeln - meistens mit mehr Arbeitsplätzen und einem merklich gesteigerten Unternehmenswert. Indem sie die Unternehmen umstrukturieren und unrentable Geschäftsteile verkaufen, erhöhen sie deren Produktivität und internationale Ausrichtung. So erwirtschaften sie überdurchschnittliche Renditen. Zudem haben diese Unternehmen die Finanzkrise besser überstanden als deren Konkurrenten. Private Equity-Fonds investieren mitunter besonders nach nachhaltigen und ökologischen Kriterien. Schließlich sind die meisten Kapitalgeber nicht kurzfristig orientiert, sondern investieren mit einem Beteiligungshorizont von vier bis fünf Jahren, so der BVK, Branchenverband der Beteiligungsgesellschaften.

Private Equity-Gesellschaften beteiligen sich an bereits etablierten Unternehmen, die Investoren suchen und sie später am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Beim Private Equity-Konzept geht es um eine Kapitalüberlassung auf Zeit. Die Beteiligungsunternehmen nennen den geplanten Anlagehorizont in den Zeichnungsunterlagen, wenn sie einen neuen Private Equity-Fonds initiieren. PE-Fonds beteiligen sich manchmal auch als Venture Capital-Investoren an Unternehmen, die gerade gegründet werden. Im Venture Capital-Bereich ist das Risiko auch vergleichsweise höher, so aber auch die entsprechenden Renditechancen.

Drei Investitionswege für normale Privatanleger


In der Regel beteiligen sich nur institutionelle Investoren oder vermögende Privatanleger, denn die Einstiegssummen sind hoch. So sollen nur solche Investoren angelockt werden, die das Geld nicht brauchen und es deshalb auch nicht wieder so rasch abziehen. Hintergrund: Die Umstrukturierung von Unternehmen bindet zunächst viel Kapital und Zeit. Die hohen Renditen sind auch mit einem hohen Risiko verbunden, denn nicht alle Sanierungen gelingen oder oft genug scheitern Firmenneugründungen.

Der einfachste Weg zum Einstieg in den PE-Markt ist der Kauf von Aktien eines Unternehmens mit Private-Equity-Beteiligung. Solche Unternehmen, die durch Umstrukturierungen wettbewerbsfähiger werden, erzielen oft viel höhere Gewinne und davon profitiert auch der Aktienkurs. Im Branchenvergleich entwickeln sich solche Aktien oft erheblich besser. Zum Beispiel hat sich der Hugo Boss Aktienkurs mittlerweile verzehnfacht, nachdem die PE- Gesellschaft Permira 2007 eingestiegen ist.

Eine andere Möglichkeit ist, dass der Privatanleger die Aktien börsennotierter Private Equity-Gesellschaften kauft und somit über diese sein Investment streut. Diese Gesellschaften steigen direkt bei privaten oder auch börsennotierten Unternehmen ein und besitzen ein breit gestreutes Beteiligungsportfolio. Sie strukturieren diese Unternehmen um, richten sie internationaler aus oder bauen sie neu auf. Danach bringen sie entweder private Unternehmen an die Börse oder sie verkaufen die Beteiligung an diesen weiter. Eine weitere Möglichkeit: Sie verkaufen die Aktien ihres börsennotierten Beteiligungsunternehmens über die Börse. Weltweit gibt es 250 Beteiligungsgesellschaften. Davon stammen 150 aus Europa, die meistens an der Londoner Börse gelistet sind. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Londoner 3i Group, die deutsche Beteiligungs AG, Blackstone oder die Schweizer Private Equity Holding.

Wer gleich auf mehrere börsennotierte Beteiligungsformen setzen will, investiert am besten in Dachfonds oder Indexfonds. Sie diversifizieren zwar das Geld noch breiter über die Beteiligungsfirmen und deren Portfolio-Unternehmen. Aber die Renditechancen liegen „nur“ noch im Bereich von 6 bis 14 Prozent.

Obamas zweite Amtszeit steht unter keinem guten Stern

Was ist nur mit US-Präsident Barack Obama los? In seiner zweiten Amtszeit scheint ihm nichts so richtig zu glücken. Zusätzlich hat er es mit gleich drei heftigen Skandalen zu tun.

Im Weißen Haus ist wohl der Teufel los


Nachdem US Präsident Obama in seiner ersten Amtszeit innenpolitische Skandale unbeschadet überstanden hatte, weht in seiner zweiten Amtszeit ein scharfer Gegenwind. Zurzeit erschüttern die USA gleich drei heftige Skandale.

Ein Untersuchungsbericht enthüllt es ungeschminkt: Beamte der Steuerbehörde IRS haben 18 Monate lang gemeinnützige Organisationen gepiesackt, deren Namen Begriffe wie „patriotisch“ oder „Tea Party“ enthielten und die eine Steuerbefreiung beantragt hatten. So konnte man sie eindeutig als Gegner der Demokraten ausmachen. Meistens standen diese White House from Lafayette ParkGruppen den Republikanern nahe, die sich gegen eine hohe Besteuerung sowie einen dominanten Zentralstaat wehren.

Die Steuerbehörde überprüfte seit 2010 die Anträge mit unangemessenen Kriterien. So kam es bei der Verbescheidung der Anträge zu Verzögerungen, da diese Organisationen zum Teil abstruse Informationen nachreichen mussten wie zum Beispiel alle Sitzungsprotokolle. Unter der Schikane der IRS sind viele Organisationen eingeknickt.

Das gefundene Fressen für die republikanische Opposition, die dem Präsidenten vorwirft, konservative Organisationen auf dem Kieker zu haben. Die „Washington Post“ erinnerte gar an den Watergate-Skandal, als die republikanische Nixon-Administration in den siebziger Jahren die Demokraten auf perfide Weise ärgerte. IRS-Chef Steve Miller wurde geschasst. Der Präsident versprach, dass eine bessere Kontrolle der Behörde künftig solche Vorgänge verhindern wird.

Damit nicht genug. 2012 besorgte sich das Justizministerium heimlich die dienstlichen und privaten Verbindungsdaten etlicher Journalisten der Associated Press (AP). Darunter war auch eine Liste ausgehender Telefonate von über 100 Journalisten. Erst Monate nach der Aktion erfuhr es die AP. Gegenstand des Zugriffs war ein Terroranschlag im Jemen, den die CIA verhindert hatte und über den die AP-Journalisten im Mai vergangenen Jahres berichtet und dabei anonyme Informationsquellen zitiert haben. Diese wollte die Regierung zum Schutz der nationalen Sicherheit herausbekommen.

Der perfekte Skandal in einem freiheitsliebenden Land, das die Pressefreiheit als hohes Gut ansieht. Entsprechend groß war der Aufschrei der Journalisten, des Verlegerverbandes „The Newspaper Association of America“ sowie der Demokraten im Senat. Die Vorlage zu einem Gesetz für ein verstärktes Redaktionsgeheimnis, das seit beinahe vier Jahren im Senat stecken geblieben ist, wird wieder eingebracht, so der Sprecher des Präsidenten Jay Carney.

Seit Monaten erregt sich das Land über die Reaktion der Obama-Administration auf den Anschlag von Benghazi. Bei einem Angriff radikaler Islamisten vom Herbst 2012 starben der amerikanische Botschafter sowie drei weitere Amerikaner. Da die US-Präsidentenwahl vor der Tür stand, stufte die Regierung den Vorfall erst ein paar Tage später als beabsichtigte Terrorattacke ein. Zunächst wurden spontane Proteste als Anlass genannt. Die Republikaner sehen darin einen Vertuschungsversuch, damit das Image Obamas als toughem Jäger der Al Qaida vor der Wahl nicht angekratzt wird.

Die Regierung publizierte nun 100 Seiten E-Mails des Weißen Hauses sowie des Außenministeriums. Sie zeigen, dass die Darstellung des Angriffs zwar entschärft wurde, aber nicht auf Veranlassung des Weißen Hauses.

Verbringt Obama seine zweite Amtszeit als lame duck?


Das Image des amerikanischen Präsidenten als Hoffnungsträger für mehr Fairness und Transparenz ist derzeit angekratzt. Zudem verstärkt sich der Eindruck, dass Obama in seiner neuen Amtszeit nichts so recht gelingen will. Der Kongress schmetterte seine Finanzplanung ab. Seither sind alle Bundesbehörden nach dem Rasenmäherprinzip von automatischen Einsparungen betroffen. Ebenso scheiterte die Verschärfung des Waffenrechts, die Obama massiv forcierte. Zudem zögert er mit einer Intervention des US-Militärs in Syrien.

Ihm bleibt aber nicht mehr viel Zeit, um auch in der zweiten Amtszeit Geschichte zu schreiben. Denn die Kongresswahlen, die für neue Mehrheiten und mehr Handlungsfähigkeit sorgen könnten, finden bereits 2014 statt.

Wie geht es mit dem Korea-Konflikt weiter?

Der Frieden liegt noch in weiter Ferne. Trotz der neuen Entspannung im Korea-Konflikt führt Südkorea mit den USA wieder ein gemeinsames Militärmanöver durch. Wann reden die USA und Pjöngjang miteinander?

Südkorea und die USA trauen dem „Frieden“ nicht


Die kommunistische Regierung Nordkoreas hat ihre Kriegsrhetorik und die Drohungen mit einem Atomschlag in letzter Zeit spürbar verringert. Zudem hat es zwei an der Ostküste startklar gemachte Mittelstreckenraketen wieder abgezogen.

Trotzdem begannen die USA und Südkorea ein zweitägiges Militärmanöver. Dafür verließ der mit atomaren Waffen bestückte Flugzeugträger „USS Nimitz“ den Hafen Busan, der in Südkorea liegt. Die Militärübung unter Einsatz von Zerstörern und Luftabwehrübungen dient der Stärkung der regionalen Stabilität und Sicherheit.

Pjöngjang betrachtet das Militärmanöver als schwerwiegende Militär-Provokation.

Im vergangenen halben Jahr ist der Korea-Konflikt drastisch eskaliert. Nach Raketen- und Atomtests unterbrach das kommunistische Regime die Hotline zu Südkorea und machte schließlich die gemeinsam mit Südkorea betriebene Industriezone Kaesong dicht. Zusätzlich drohte das Land seinem südlichen Nachbarn und den USA mit Atomangriffen.

Kein eindeutiger Richtungswechsel Nordkoreas erkennbar


Die Absichten des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un und seiner Militärs sowie der Grund für die Deeskalation seiner Provokation und Kriegsrhetorik bleiben nach wie vor im USA and North Korea flagDunklen. Wir können nicht sicher wissen, warum Nordkorea seine Drohungen zurückfährt, so Südkoreas Regierungschefin Park während einer Pressekonferenz mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama in den USA.

Der Chef der Asien-Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA sagte, dass es zu früh sei zu beurteilen, in welche Richtung sich Nordkoreas Provokationszyklus bewegt.

Kürzlich wurde der als Hardliner geltende Verteidigungsminister Kim Kyok Sik nach nur sechs Monaten im Amt durch einen recht jungen und wenig bekannten Armeekommandeur ersetzt. Nachdem Nordkoreas Diktator im Dezember 2011 an die Macht kam, hat er personelle Veränderungen im Militär vorgenommen, um seine Machtposition zu sichern. Es ist unbekannt, inwieweit er ein Falke ist, aber ein Personalwechsel führt nicht automatisch auch zu einem Richtungswechsel, so der Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums Kim Min Seok.

Die USA sind für einen Dialog mit Nordkorea offen


Vor dem Militärmanöver erwähnten beide Staaten öffentlich die Möglichkeiten eines Gesprächs. Jedoch sind die Bedingungen beider Länder wechselseitig inakzeptabel.

Nordkorea will ein Ende aller Sanktionen, die dem Land wegen der Raketen- und Atomtests auferlegt wurden. Zudem besteht das kommunistische Regime unmissverständlich darauf, dass seine Atomwaffen nicht zur Verhandlung stehen, da das Land als Atommacht akzeptiert werden will.

Durchaus nachvollziehbar aus der Sicht des Diktators, der das Überleben des Regimes sichern will. Nordkorea sieht sich von den Vereinigten Staaten tatsächlich bedroht, so der Politikwissenschaftler Moon Chung In an der Yonsei- Universität in Seoul. Nachdem die USA schon einen Krieg gegen den Irak führten, zum Abtritt Gaddafis beitrugen und sich gegenüber dem Iran in Position bringen, hat das stalinistische Regime keine Zweifel, dass die USA auch in Nordkorea intervenieren und einen Regimewechsel erzwingen. Die Schlussfolgerung: Wer die Atombombe hat, wird nicht angegriffen.

Die Vereinigten Staaten erwarten von Nordkorea konkrete Schritte in Richtung atomarer Abrüstung. Denn in der Vergangenheit provozierte das Land nicht nur mit Drohungen, sondern versenkte 2010 eine südkoreanische Corvette mit 46 Besatzungsmitgliedern. Südkorea hielt sich schon da zurück und auch dann, als die Nordkoreaner die Insel Yeonpyeong beschossen. Deshalb will US-Präsident Obama der nordkoreanischen Erpressungsstrategie ein Ende setzen, da das Land zwar provozierte, aber trotzdem humanitär und wirtschaftlich unterstützt wurde und insgeheim doch sein Atomprogramm weiter verfolgte.

Die USA sind gesprächsbereit, aber jetzt sei Pjöngjang am Zug. Südkorea und Amerika würden weiterhin auf neue Provokationen reagieren. Solange die USA bei dieser Haltung bleiben, ändert sich nichts, so ein Wissenschaftler von der australischen Nationaluniversität in Canberra.

Japan: Tschüss Deflation, hallo Inflation?

Mit höheren Staatsausgaben und günstiger Liquidität stimuliert Japan seine Konjunktur und schwächt den Yen. Die japanischen Aktienkurse steigen. Gelingt der Übergang von der Deflation zur Inflation?

Kurzfristig wirkt schon das billige Geld


Zum ersten Mal seit Jahren notierte der Dollar kürzlich wieder über der 100-Yen-Marke und markierte so ein Ereignis von psychologischer Bedeutung. Mit dem Devisenkurs von 102 Yen gegenüber dem US-Dollar erreichte die japanische Währung das niedrigste Niveau seit 2009 – der ultimative Kick für japanische Exportindustrie und Weckruf für die internationalen Yen-Zeichen aus MünzenAnleger. Japans Aktienindex notierte inzwischen bei 14.782 Punkten und auf den höchsten Stand seit Januar 2008.

Dem Programm kann man zumindest eine kurzfristige Wirkung nicht absprechen, denn in den vergangenen Monaten hat der Yen gegenüber der US-Devise etwa 30 Prozent an Wert eingebüßt. Kaum im Amt hat Premierminister Abe ein umfangreiches Reformprogramm lanciert – höhere Staatsausgaben für die Wirtschaft, Strukturreformen für eine bessere Positionierung auf dem Weltmarkt und billige Liquidität zur Abwertung der Währung. Die Hoffnung: die seit zwei Dekaden herrschende Deflation der japanischen Konjunktur auf immer und ewig zu verscheuchen. Wenn die Preise sinken, anstatt zu steigen, halten sich die Privatverbraucher beim Konsum und die Unternehmen bei den Investitionen zurück.

Die japanische Zentralbank will in den nächsten zwei Jahren 1,4 Billionen Dollar in den Wirtschaftskreislauf pumpen. Damit soll erreicht werden, dass die Banken mehr Kredite gewähren, die Unternehmen mehr investieren, sich so die Wirtschaft wieder erholt und infolgedessen das Lohn-und Preisniveau steigt. So werden japanische Staatsanleihen und andere Wertpapiere in Massen gekauft.

Die langfristige Wirkung des Reformprogramms steht noch in den Sternen


Zugleich sind die Staatsausgaben hochgeschossen. Im Januar kam ein etwa 90 Milliarden Euro schweres Konjunkturprogramm. Falls das nicht reicht, gibt es noch 80 Milliarden dazu. Noch sind die Absatzprognosen für japanische Autos auf dem amerikanischen Automarkt im Keller. Die Elektronik-Branche steckt immer noch in ihrer tiefsten Krise der Geschichte. Doch verbessert sich das Geschäftsklima mehr und mehr. Im Februar stieg die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat stärker als prognostiziert. Der Index der Frühindikatoren erhöhte sich im Februar zum dritten Mal hintereinander auf 97,6 Zähler.

Seit Sommer 2012 ist die Investitionstätigkeit nur gering gestiegen. Aber der Index für den Kreditbedarf deutet schon auf eine mögliche Besserung hin. Er erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2013 auf 14 Punkte von zuvor 11 Zählern im Schlussquartal 2012.

Die Konsumfreude der Verbraucher regt sich


Der Index der aktuellen Lage im japanischen Eco Watcher`s Survey stieg inzwischen auf ein neues Zehnjahreshoch. Der Subindex für Beschäftigung und Haushalte hat sich erholt. Aufgrund des Kursanstiegs japanischer Aktien verwundert es nicht, dass sich Japan eines lebhaften Konsums erfreut, so die Experten der ING Investment Management. Eine neue Umfrage der japanischen Zentralbank zeigt den wachsenden Optimismus privater Haushalte: 58 Prozent erwarten keine Eintrübung der wirtschaftlichen Lage. 24 Prozent der Haushalte rechnen 2014 mit einer Verbesserung der Konjunktur.

Beim Übergang von der Deflation auf die Inflation kommt es entscheidend auf den japanischen Verbraucher an, denn der private Konsum macht 60 Prozent des japanischen BIP aus. Die teuflische Abwärtsspirale ist erst dann durchbrochen, wenn der Konsument sein Geld lockerer ausgibt, als es in der Erwartung weiter fallender Preise zurückzuhalten. Nach Jahren der Askese zeichnet sich eine Trendwende ab. Im ersten Vierteljahr 2013 stiegen wieder die verfügbaren Realeinkommen. Zudem kündigten große Verbrauchermarktketten wie Familymart und Lawson Lohnerhöhungen von 2 Prozent an – ein wahrer Paukenschlag, da beide Unternehmen landesweit zusammen über 17.000 Filialen unterhalten.

In Erwartung höheren Bedarfs an Ladenflächen haben sich die Immobilien-Aktien inzwischen gut entwickelt. Dank der starken Nachfrage nach Immobilienkrediten ist die Kreditnachfrage im ersten Quartal 2013 auf ein neues Siebenjahreshoch gestiegen.

Wie Privatanleger in Infrastruktur investieren können

Wegen der niedrigen Korrelation mit Rohstoffen, Staatsanleihen und Aktien gelten Infrastrukturanlagen in Wirtschaftskrisen als reizvolle Alternative. Was Anleger über Infrastrukturinvestments wissen müssen.

Infrastruktur-Investitionen liegen 2030 bei 2,5 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung


Bei Infrastruktur-Investitionen geht es um Anlagen in Straßen, Brücken, Parkhäuser, Häfen, Flughäfen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, städtische Versorgungseinrichtungen sowie im öffentlichen Nahverkehr.

Die Anlässe für den Ausbau der Infrastruktur sind vielfältig. Am häufigsten ist es der Investitionsstau aufgrund der zunehmenden Verschuldung der öffentlichen Hand, da wegen leerer Kassen Reparatur-und Erhaltungsmaßnahmen entweder komplett gestrichen oder zeitlich verschoben werden. So entstehen oft Schäden mit noch höheren Kosten für die Instandsetzung oder Neuerrichtung. Allein in den Bereichen Elektrizität, Verkehr und Telekommunikation taxiert die OECD die notwendigen Investitionen bis 2030 auf etwa 2,5 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

Zum anderen müssen die prosperierenden Schwellenländer ihre Infrastruktur erst noch aufbauen. So macht sich zum Beispiel China daran, seine Flughäfen, Straßen und Eisenbahnstrecken weiter auszubauen. In Indien herrschen bezüglich der Infrastruktur auch heute noch teilweise mittelalterliche Verhältnisse. Schließlich stehen manche Länder vor der Notwendigkeit, wegen Sportgroßereignissen ihre Infrastruktur zu verbessern – zum Beispiel in Brasilien wegen der Fußballweltmeisterschaft 2014 und der Olympiade 2016.

Mit Infrastrukturfonds können auch Privatanleger in diesem Markt mitspielen


Durchschnittliche Privatanleger sind meistens nicht in der Lage, ein Infrastrukturprojekt finanziell alleine zu stemmen. Über Infrastrukturfonds können sie sich bereits mit überschaubaren Beträgen an Investitionen im Infrastrukturbereich langfristig beteiligen. Meistens tritt der Staat als Auftraggeber auf, sodass solche Investments abhängig vom Standort als ziemlich sicher gelten. Infrastrukturfonds beteiligen sich an der Sanierung und auch an der Neuerrichtung von Projekten mit dem Ziel, es entweder zu vermieten, zu verpachten oder es selbst zu betreiben. Das ist beispielsweise der Fall bei Flughäfen, Kindergärten, Strom- und Eisenbahnnetzen. Zudem greifen Infrastrukturfonds auch gerne zu, wenn aufgrund der Eurokrise Staatsunternehmen der Mitgliedsländer privatisiert werden. Beispiele dafür sind der Madrider Flughafen oder der Seehafen von Piräus in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen.

Es gibt geschlossene und offene Infrastrukturfonds. Der geschlossene Fonds beteiligt sich ausschließlich an einzelnen, wenigen Projekten oder als Dachfonds in diverse Zielfonds, für die gezielt Investoren angeworben werden. Darüber hinaus investieren solche Fonds oft in Einrichtungen der staatlichen Daseinsvorsorge. Oder sie haben ein gemeinsames Projekt mit dem Staat in der Form eines PPP, Public Private Partnership.

Offene Infrastrukturfonds sind meistens eine Mischung aus Immobilien-, Emerging-Markets- oder Private-Equity-Fonds und gelten deshalb bereits als eigene Anlageklasse. Sie streuen ihre Investitionen über mehrere Objekte und bieten so eine Flexibilität, die sich in der Regel für Privatanleger besser eignet.

Die Erträge der Infrastrukturfonds bestehen aus Zins-, Miet-und Pachteinnahmen sowie Nutzungsentgelten und Verkaufserlösen. Während die Zinsen meistens einer Zinsbindungsdauer unterliegen, können sich die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung bei steigender Inflation verteuern. So bieten diese Fonds indirekt einen gewissen Inflationsschutz.

Keine Chancen ohne Risiko


Trotz der Chancen aus der Langfristigkeit der Projekte und deren geringen Wettbewerbs sollten die Anleger auf die Risiken achten. Zum Beispiel das politische Risiko in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Wechselt dort die Regierung oder die Staatsform, so kann das Infrastrukturprojekt zwangsweise verstaatlicht werden. Neue Gesetze und Regelungen, die der Staat einführt, können die Rentabilität des Projekts beeinflussen. Zudem hängt die Wirtschaftlichkeit der Projekte von der konjunkturellen Entwicklung der Region oder des Landes ab. So sollten die Infrastrukturfonds eher in prosperierenden Gebieten investieren. Schließlich fehlen bei komplett neuen Einrichtungen oder Gebäuden oft die Erfahrungswerte für die fundierte Einschätzung der künftigen Rendite. Bei geschlossenen Infrastrukturfonds ist auf die Höhe des Fremdfinanzierungsanteils und die Besicherung der Banken zu achten. Denn sonst droht beim Scheitern des Projekts den privaten Investoren ein erhebliches Verlustrisiko.

Die gefürchtete Internet-Revolution der Telekom

Die Konkurrenz auf dem DSL- und Mobilfunkmarkt ist groß und zur Freude der Verbraucher damit auch der Preiskampf. Nur die Telekom verschafft sich nun ein zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal.

DSL-Kunden der Telekom bald nur noch begrenzt im Internet


Ende April kündigte der Konzernchef der Telekom René Obermann eine Internet-Revolution an. Wer gespannt erwartete, dass er ein noch schnelleres, noch stabileres Netz oder gar günstigere Flatrates anbieten wolle, wurde enttäuscht. Kunden, die das bestausgebaute und stabilste Internet in Deutschland nutzen, sollen dafür zukünftig noch mehr bezahlen oder auf Lock symbol at the computer keydie Netzqualität verzichten. Wer jetzt einen DSL-Vertrag mit Telekom abschließt, muss ab 2016 auf die grenzenlose Flatrate verzichten. Da drängt sich doch die Frage auf, wer solche Verträge noch abschließt, da es nach wie vor gewohnt kundenfreundliche DSL-Zugänge anderer Anbieter gibt. Neukunden mit Festnetz-Internetzugang der Telekom können je nach Netz und Vertragsgestaltung nur noch monatlich 75 oder 400 GB mit gewohnter Geschwindigkeit downloaden. Haben sie ihr Kontingent ausgeschöpft, müssen sie entweder mehr bezahlen oder mit einer geringeren Geschwindigkeit von 384 KB pro Sekunde auskommen. Mit der drastischen Tempo-Drosselung sind sämtliche Aktivitäten im Internet nur noch eingeschränkt möglich, sodass Telekom-Kunden stark benachteiligt sind. Die neuen Vertragsbedingungen treffen nicht nur Neukunden, sondern ab 2018 alle Telekom-Kunden. Hintergrund ist die Einführung der neuen AII-IP-Netztechnologie, die auch Festnetz-Telefonate über das Internet einbezieht.

Verbraucherschützer und Politik reagieren verärgert


Politiker aller Fraktionen im Bundestag und selbst die Bundeskanzlerin reagierten verärgert auf die Ankündigung des Telekom-Chefs. Die Verbraucherzentrale NRW hat die Telekom wegen der geplanten Vertragsänderungen abgemahnt und auch die Bundesnetzagentur hat bereits reagiert und bis Mitte Mai eine Stellungnahme gefordert. Die Verbraucherberatung NRW gab Obermann ebenfalls bis Mitte Mai Zeit, auf die Abmahnung zu reagieren. Geschieht dies nicht, wird es wohl zu einer Klage kommen. Insbesondere die einschränkenden Vertragsbedingungen für Bestandskunden stellen ein rechtliches Problem für die Telekom dar, das René Obermann offensichtlich nicht wahrhaben möchte. Telekomkunden haben sich unter Umständen nur deshalb auf eine vertragliche Vereinbarung mit der Telekom eingelassen, weil sie auf eine uneingeschränkte Datenflat vertrauten. Ein noch größeres Problem könnte aber für die Deutsche Telekom der Verlust langjähriger Kunden sein. Das Unternehmen kämpft mit sinkenden Umsatz- und Gewinnzahlen. Angesichts der Tatsache, dass nach bisherigen Erfahrungen nur rund drei Prozent der Telekom-Kunden überhaupt die geplanten Datengrenzen überschreiten, ist also auch von der neuen Regelung kein spürbares Umsatzwachstum zu erwarten.

Telekom hofft auf Treue der bescheidenen Kunden


Der Marketingchef der Telekom, Michael Hagspihl, erklärte gegenüber dem Fokus, dass die meisten Kunden die Datendrosselung überhaupt nicht bemerken würden, da nur ein geringer Personenkreis extrem hohe Downloadmengen in Anspruch nehme. Bis zum Zwanzigfachen des Durchschnittsverbrauchs würde allerdings dieser Personenkreis nutzen. Bedenkt denn selbst der Marketingchef nicht die psychologische Wirkung einer solchen Ankündigung? Auch Kunden, die kein hohes Downloadvolumen in Anspruch nehmen, rechnen damit, dass sie irgendwann einmal in die Situation geraten könnten und dann entweder zusätzliche Kosten oder eingeschränkte Dienstleistungen in Kauf nehmen müssen. Wer sich jetzt für einen Dienstanbieter entscheiden muss, wird sich wohl kaum noch an die Telekom wenden. Das Vodafone-Netz steht dem Telekom-Netz qualitativ nicht nach. Insofern arbeitet die Telekom aktuell der Konkurrenz in die Hände. Offenbar hofft Obermann, mit seiner Ankündigung nur eine Vorreiter-Rolle zu übernehmen, der auch die anderen großen Internet-Anbieter Vodafone, O2, Versatel, Unitymedia sowie 1 & 1 folgen werden. Verbraucher können nur hoffen, dass es nicht tatsächlich soweit kommt. Vodafone und Unitymedia erklärten bereits, dass man sich der Datenfluss-Beschränkung nicht anschließen werde. Lediglich Kabel Deutschland hat schon eine Beschränkung des Datenvolumens eingeführt. Diese spüren Kunden aber vermutlich wirklich nicht, denn ihnen steht ein Datenvolumen von täglich 60 Gigabyte zur Verfügung und die danach folgende Geschwindigkeitsbegrenzung bezieht sich ausschließlich auf Tauschnetzwerke.

Warum die EZB für mehr Transparenz sorgen soll

Die EZB trifft Entscheidungen mit bisweilen politischen Auswirkungen, ohne die Sitzungsprotokolle zu veröffentlichen. Kritiker fordern, dass die EZB wie andere Notenbanken mehr Einblick gewährt.

Staatsgeheimnis Abstimmungsverhalten der EZB-Ratsmitglieder


Woche für Woche trifft die Europäische Zentralbank (EZB) geldpolitische Entscheidungen, die sich bisweilen in großem Umfang politisch auswirken können. Im Gegensatz zu anderen international wichtigen Notenbanken veröffentlicht die EZB nach ihren Treffen jedoch keine Sitzungsprotokolle.